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E-Book, Deutsch, Band 82, 432 Seiten

Reihe: Karl Mays Gesammelte Werke

May In fernen Zonen

Karl Mays Weltreisen, Band 82 der Gesammelten Werke
veränderte Aufl
ISBN: 978-3-7802-1782-0
Verlag: Karl-May-Verlag
Format: PDF
Kopierschutz: 1 - PDF Watermark

Karl Mays Weltreisen, Band 82 der Gesammelten Werke

E-Book, Deutsch, Band 82, 432 Seiten

Reihe: Karl Mays Gesammelte Werke

ISBN: 978-3-7802-1782-0
Verlag: Karl-May-Verlag
Format: PDF
Kopierschutz: 1 - PDF Watermark



"Seit Jahrzehnten stellte sich Karl-May-Lesern, -Sammlern und -Forschern immer wieder die Frage, ob, wann und wohin der berühmte Schriftsteller tatsächlich gereist ist. Dieser Band gibt umfassende Auskunft über Mays wirkliche Weltreisen und einige nicht minder spannende, wenn auch ins Reich der Phantasie gehörige Legenden. Natürlich kommt Karl May selbst zu Wort: Im Tagebuch seiner großen Orientreise von 1899/1900, ergänzt durch Briefe, Gedichte und Entwürfe, die in dieser Zeit entstanden. Der tiefe Eindruck der orientalischen Welt auf Person und Schaffen wird offensichtlich. Die bekannten May-Kenner Ekkehard Bartsch und Hans Wollschläger kommentieren die Notizen des Autors sachkundig und detailreich.
Der gleichermaßen versierte Experte Dieter Sudhoff widmet sich in einer aufschlußreichen Dokumentation der USA-Reise von 1908 und ihrer literarischen Verarbeitung im Roman ""Winnetous Erben"". Das Schürfen in vielen Dokumenten und Briefen förderte eine kleine Sensation zutage: Das Geheimnis der ´fehlenden´ vier Wochen am Ende der Amerika-Tour ist gelöst. Lange rätselten May-Biographen, was in jenem Monat geschah und wo der Schriftsteller ihn verbrachte. Dies Buch gibt die überraschende Antwort!
Von vielen Spekulationen umgeben waren auch die angeblichen Frühreisen des Erzählers. Ein Essay von Amira Sarkiss stellt die kuriosesten Theorien sowie ihre teilweise erbitterten Verfechter vor und faßt den letzten Stand der realen Erkenntnisse zusammen. Auch wenn die Wahrheit da und dort etwas weniger romantisch ist, als viele glauben wollten - um so amüsanter liest sich dieser Bericht zu einem ganz eigenwilligen Nebenzweig der May-Forschung. Den Abschluß bildet das kurze Nachwort ""Detektive"" des Mitherausgebers Lothar Schmid.
Zahlreiche Abbildungen und Faksimiles von Reisedokumenten und anderen Zeitzeugnissen ergänzen den Band in einmaliger Weise."

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Weitere Infos & Material


1;INHALT;4
2;Vorwort: KARL MAYS REISEN UND IHRE WIRKLICHKEIT;6
3;KARL MAY UND DIE FRÜHREISENLEGENDEN;14
4;KARL MAYS ORIENTREISE 1899/1900;34
5;KARL MAY IN AMERIKA;234
6;Nachwort;430

Hans Wollschläger:
Vorwort: Karl Mays Reisen und ihre Wirklichkeit

Amira Sarkiss:
Karl May und die Frühreisenlegenden

Ekkehatd Bartsch und Hans Wollschläger:
Karl Mays Orientreise 1899/1900

Dieter Sudhoff:
Karl May in Amerika

Lothar Schmid:
Nachwort: Detektive


KARL MAYS ORIENTREISE 1899/1900 (S. 35-37)

Einleitung

Die Frage nach den wirklichen Reisen Karl Mays war immer schon Gegenstand von Diskussionen und Kontroversen. Während man auch heute noch oft die Behauptung hört, der „Reiseschriftsteller“ sei nie im Orient und in Amerika gewesen, wurde jahrzehntelang leidenschaftlich um seine angeblichen „Frühreisen“ gestritten. Inzwischen hat die Forschung belegen können, dass Fahrten Mays in außereuropäische Länder für die Zeit vor 1899 auszuschließen sind.

Und so reimte der originelle und heitere Poet Eugen Roth in seinem Gedicht Daheimbleiben1 , das von berühmten Männern erzählt, die allesamt über fremde Länder berichten, ohne selbst da gewesen zu sein:

Und ebenso war der Karl May, Wie man ihm nachwies, nicht dabei. Er machte große Reisen zwar: Nachträglich erst vom Honorar.

In den Jahren vor 1892 hatte Karl May weder zeitlich noch finanziell die Möglichkeiten zu längeren Auslands-Aufenthalten. Damals waren erst wenige seiner Erzählungen – und die meist nur in kleinen Auflagen – in Buchform erschienen.

Er musste mit seiner Frau Emma, die er im August 1880 geheiratet hatte, vom Zeilenhonorar seiner Zeitschriftenbeiträge leben und von der ebenfalls sehr bescheidenen Vergütung für die Fortsetzungs-Serien, die er zwischen 1882 und 1888 für den Verlag H. G. Münchmeyer schrieb. Erst als ab 1892 der Verlag F. E. Fehsenfeld, Freiburg/Br. die ersten Bände Karl Mays Gesammelte Reiseromane herausgab, kam die Wende, und May wurde innerhalb von kurzer Zeit in den Stand des wohlhabenden Bürgers versetzt. Im Dezember 1895 konnte er in Radebeul bei Dresden das Haus in der Kirchstraße 5 erwerben, das er Villa „Shatterhand“ nannte.


Karl May (1842-1912) ist mit einer Auflage von 100 Mio. Exemplaren - davon allein 80 Mio. aus dem Karl-May-Verlag (inkl. Lizenzen) - der meistgelesene Schriftsteller deutscher Sprache! Seine Werke wurden in mehr als 40 Sprachen übersetzt. Die fremdsprachige Auflage weltweit wird auf weitere 100 Mio. Bände geschätzt.



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