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E-Book, Deutsch, 96 Seiten

Menge Marmeladen & mehr

Mit Rezepten für Konfitüren, Gelees, Chutneys und Sirupe
1. Auflage 2010
ISBN: 978-3-641-54822-3
Verlag: Südwest
Format: PDF
Kopierschutz: 1 - PDF Watermark

Mit Rezepten für Konfitüren, Gelees, Chutneys und Sirupe

E-Book, Deutsch, 96 Seiten

ISBN: 978-3-641-54822-3
Verlag: Südwest
Format: PDF
Kopierschutz: 1 - PDF Watermark



Selbst eingemacht schmeckt Obst am besten

Hier geht’s ans Eingemachte: neue, einfache, aber sehr verlockende Rezepte für Konfitüren, Gelees und pikant Eingekochtes. Heidelbeerkonfitüre mit Vanillesahne, Erdbeer-Rhabarber-Gelee mit Orangenlikör oder Holunderchutney sorgen für neue Geschmackserlebnisse und begeisterte Esser. Mit Basisrezepten für Brioches, Hörnchen, Brote oder Desserts als passende Begleiter für Marmelade, Konfitüre oder Gelee. Für alle, die selbst Eingemachtes gerne verschenken, gibt es noch originelle Verpackungs- und Dekotipps.
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Weitere Infos & Material


1;Marmeladen 08610 - 01-16;1
2;Marmeladen 08610 - 17-26;17
3;Marmeladen 08610 - 27-32;27
4;Marmeladen 08610 - 33-48;33
5;Marmeladen 08610 - 49-64;49
6;Marmeladen 08610 - 65-80;65
7;Marmeladen 08610 - 81-96;81


"(S. 6-7)

Zugegeben, es gibt jede Menge Marmeladen, Kon? türen und Gelees zu kaufen. Aber an selbst Eingemachtes kommen sie eben alle nicht heran. Und: Es ist ganz einfach, Obst und Beeren in süßer oder pikanter Form ins Glas zu bringen.

Jeder weiß, was gemeint ist, wenn man beim Frühstück nach der Marmelade fragt. Im Zuge der europäischen Harmonisierung hat man sich jedoch darauf verständigt, dass sich ein Erzeugnis nur dann Marmelade nennen darf, wenn es aus Zitrusfrüchten und Zucker hergestellt wurde. Alle anderen Brotaufstriche aus zerkleinerten Früchten und Zucker heißen demnach Kon? türe. Und alles, was aus dem Saft von Früchten und mit Zucker gekocht wird, nennt sich Gelee.

Unsere Urgroßmütter kochten ihre Kon? türen aus Zucker und Früchten im gleichen Verhältnis. Das dauerte bei manchen Früchten recht lange, aber es funktionierte! Denn Früchte enthalten in unterschiedlicher Menge den Stoff, den man zum Marmeladekochen unbedingt braucht: Pektin. Dieser p? anzliche Ballaststoff festigt in Verbindung mit Zucker und Säure die Fruchtmasse und bildet ein sogenanntes Gel. Darum wird das Festwerden von Marmeladen, Kon? türen und Gelees als Gelieren bezeichnet. Aus Früchten, die von Natur aus pektinreich sind, wie Äpfel, Quitten, Heidel-, Johannis- oder Stachelbeeren sowie Zitrusfrüchten, lassen sich mit Haushaltszucker im Verhältnis 1 : 1 klassische Kon? türen bzw. Marmeladen kochen.

Um eine lange Haltbarkeit von Eingemachtem zu gewährleisten, dient Zucker hier als natürliches Konservierungsmittel. Je weniger Zucker in Eingemachtem enthalten ist, desto kürzer kann es aufgehoben werden. Im Handel ? nden Sie Einmachzucker, ein Zucker mit etwas gröberen Kristallen, die sich beim Einmachen langsamer au? ösen. Dadurch kann sich das Fruchtaroma voll entfalten, es entsteht weniger unerwünschter Schaum.

Für Früchte, die naturgemäß wenig Pektin enthalten, wie Holunder-, Erd- und Himbeeren, Kirschen, Zwetschgen und Rhabarber, oder Früchte mit einem mittleren Pektingehalt, wie Aprikosen, P? rsiche, Birnen, Brombeeren, Mirabellen und Weintrauben, emp? ehlt sich die Zubereitung mit Gelierzucker. Damit verkürzt sich die Kochzeit erheblich. Gelierzucker ist immer eine Mischung aus Zucker und Pektin, das aus Zitrusschalen oder aus den Schalen knapp reifer säuerlicher Äpfel gewonnen wird. Der klassische Gelierzucker funktioniert nach der 1 : 1-Methode. Mit diesem Gelierzucker Eingemachtes ist nahezu unbegrenzt haltbar.
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Menge, Kay-Henner
Kay-Henner Menge hat sein Hobby Kochen, Backen & Garnieren zum Beruf gemacht. Der Diplom-Oecotrophologe arbeitet hauptberuflich in einem großen deutschen Zeitschriftenverlag als kochender Redakteur und Foodstylist für verschiedene Magazine. Der Autor ist Mitglied im »Food Editors Club Deutschland« und schreibt in seiner Freizeit Kochbücher zu den unterschiedlichsten Themen. Sein Backbuch »Cakepops« wurde 2013 mit dem »World Cookbook Award« ausgezeichnet.



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