E-Book, Deutsch, 444 Seiten
Oermann / Holzgraefe Digitale Plattformen als Staaten
1. Auflage 2023
ISBN: 978-3-451-84992-3
Verlag: Verlag Herder
Format: PDF
Kopierschutz: 1 - PDF Watermark
Legitimität, Demokratie und Ethik im digitalen Zeitalter
E-Book, Deutsch, 444 Seiten
ISBN: 978-3-451-84992-3
Verlag: Verlag Herder
Format: PDF
Kopierschutz: 1 - PDF Watermark
Nils Ole Oermann, Univ.-Prof. Dr. Dr., geb. 1973, unterrichtet Ethik mit Schwerpunkt Wirtschaftsethik/Sustainable Economics sowie Ethik der Digitalisierung in Lüneburg und Oxford. Von 2009 bis 2017 hat er den Bundesminister der Finanzen beraten, u. a. in den Bereichen Makroökonomie und Digitales.
Autoren/Hrsg.
Fachgebiete
- Sozialwissenschaften Politikwissenschaft Politikwissenschaft Allgemein
- Sozialwissenschaften Politikwissenschaft Politische Kultur Menschenrechte, Bürgerrechte
- Wirtschaftswissenschaften Wirtschaftssektoren & Branchen Medien-, Informations und Kommunikationswirtschaft Informationstechnik, IT-Industrie
- Wirtschaftswissenschaften Volkswirtschaftslehre Internationale Wirtschaft
- Wirtschaftswissenschaften Volkswirtschaftslehre Wirtschaftspolitik, politische Ökonomie
Weitere Infos & Material
1;Vorwort;12
2;Einleitung;16
3;Kapitel 1:Der Schauplatz des digitalen Geschehens;28
3.1;I. Begründung und Besonderheiten von Plattformmacht;28
3.2;II. Plattformen versus traditionelle Marktdominanz;31
3.2.1;1. Schlüsseltechnologien und -funktionen;33
3.2.2;2. Datenmacht;36
3.2.3;3. Fehlende Raumbindung;39
3.2.4;4. Weitere Spezifika: Verflechtung, Kapitalstärke und Reputation;42
3.2.5;5. Gesamtschau: Rolle und Bedeutung der Plattformen;46
3.3;III. Damoklesschwerter für Big Tech und ihreFallhöhe: Wirtschaftslage, Regulatorik und neue Technologien;52
3.4;IV. Die Rechtfertigung staatlicher Herrschaft:von Demokratie bis Libertarismus;65
3.5;V. Die Grundlagen demokratischer Legitimation;67
3.5.1;1. Input- vs. Output-Legitimation;70
3.5.2;2. Öffentlichkeit;81
3.5.3;3. Vertrauen;82
3.5.4;4. Erste Bilanz;84
3.6;VI. Der Wertbegriff im analogen und digitalen Raum;88
4;Kapitel 2:Die Beziehungs-Trias zwischen Plattformen und Territorialstaaten;94
4.1;I. Plattformen als Teil des Territorialstaates;94
4.1.1;1. Staatliche Verwaltung, Politik und Sicherheit;101
4.1.2;2. Daseinsvorsorge und „Universal Services“: vom Gesundheitswesen bis zum Bildungssystem;111
4.1.3;3. Legitimatorische Folgen;119
4.2;II. Plattformen als Risiko für den Territorialstaat;130
4.2.1;1. Neujustierung von Öffentlichkeit;131
4.2.2;2. Wissen ist Macht;149
4.2.3;3. Faire, freie und geheime Wahlen als Grundlage demokratischer Legitimität;154
4.2.4;4. Vernachlässigte Schutzpflichten;159
4.3;III. Plattformen als eigenständige Staaten;170
4.3.1;1. Der Staatsbegriff nach Jellinek;173
4.3.2;2. Staatsgebiet und „Digital Space“;175
4.3.3;3. Ein neuer Volksbegriff;181
4.3.4;4. „Staatsgewalt“ von Plattformen;183
4.3.5;5. Ausblick: Auswirkungen von künstlicher Intelligenz;218
4.4;IV. Ergebnisse und Folgen: Demokratie vs. Libertarismus;221
5;Kapitel 3:Schlussfolgerung;226
5.1;I. Wie sollte der demokratische Territorialstaatreagieren?;226
5.2;II. Update-Zwang;232
5.2.1;1. (Wieder-) Herstellung von Öffentlichkeit und einer hinreichenden Input-Legitimation;234
5.2.2;2. Vertrauen und Aktualisierung der Output-Legitimation;240
5.3;III. Legitimität und Legitimation von Plattformmacht;249
5.3.1;1. „Katholische“ Zielbilder als Legitimitätsideen der Plattformen?;253
5.3.2;2. Legitimität durch Kompetenz;255
5.3.3;3. Ausgestaltung legitimer Plattformmacht;260
6;Conclusio: Zehn Maßnahmen, die der demokratische Staat jetzt umsetzen muss;268
7;Literatur;278
8;Anmerkungen;350




