Pembroke / Morgan / Carlisle | Julia Extra Band 491 | E-Book | www.sack.de
E-Book

E-Book, Deutsch, Band 491, 448 Seiten

Reihe: Julia Extra

Pembroke / Morgan / Carlisle Julia Extra Band 491


1. Auflage 2020
ISBN: 978-3-7337-1491-8
Verlag: CORA Verlag
Format: EPUB
Kopierschutz: 6 - ePub Watermark

E-Book, Deutsch, Band 491, 448 Seiten

Reihe: Julia Extra

ISBN: 978-3-7337-1491-8
Verlag: CORA Verlag
Format: EPUB
Kopierschutz: 6 - ePub Watermark



WEIHNACHTSWUNDER AUF VIER PFOTEN von JENNIFER FAYE
Milliardär Simon Ross hasst Weihnachten. Bis Hundedame Daisy und ihre Besitzerin, die hinreißende Konditorin Pepper, kurz vor den Feiertagen in sein Leben stolpern und ihn bezaubern. Dabei hat der freiheitsliebende Playboy geschworen, nie wieder sein Herz zu verschenken ...
SCHENK MIR DEIN HERZ - FÜR IMMER! von SARAH MORGAN
Luca will nur eine Affäre, Tia echte Liebe. Aber als der heißblütige Italiener überraschend vor ihrer Tür steht, schafft sie es nicht, ihn fortzuschicken. Ihre Bedingung: kein Sex! Doch Zimtsternduft und Kerzenschein wecken in Tia mehr als weihnachtliche Gefühle ...
PIKANTES GESTÄNDNIS AM HEILIGABEND von SOPHIE PEMBROKE
Ein letztes Familienweihnachtsfest für seinen kranken Vater zu inszenieren, das war Jacobs Plan. Stattdessen findet sich der Immobilientycoon allein mit seiner Ex auf einem schottischen Schloss wieder - eingeschneit! Und was Clara ihm offenbart, stellt seine gesamte Welt auf den Kopf ...
ZÄRTLICHE KÜSSE UNTER DEM MISTELZWEIG von SUSAN CARLISLE
Lauren liebt ihre Arbeit und ihren kleinen Sohn - von Männern hat sie die Nase voll. Doch dann begegnet ihr der attraktive Promiarzt Paxton Samuels. Und als er sie unter dem Mistelzweig sanft in seine Arme zieht, flammt in ihr ein längst vergessenes Verlangen auf ...



Seit Sophie Pembroke während ihres Studiums der englischen Literatur an der Lancaster University ihren ersten Roman von Mills & Boon las, liebte sie Liebesromane und träumte davon, Schriftstellerin zu werden. Und ihr Traum wurde wahr! Heute schreibt sie hauptberuflich Liebesromane. Sophie, die in Abu Dhabi geboren wurde, wuchs in Wales auf und lebt mittlerweile in einem kleinen Städtchen in Hertfordshire zusammen mit ihrem Mann, einem Wissenschaftler, ihrer unglaublich fantasievollen und kreativen Tochter und ihrem bezaubernden kleinen Sohn. In Sophies Welt ist das Glück von Dauer, und es ist immer genügend Zeit für eine Tasse Tee und das Schreiben einer weiteren Seite ...

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1. KAPITEL

Sieben Wochen später …

Märchen haben einen Haken …

Sie endeten im wahren Leben nicht immer mit: „… und sie lebten glücklich bis ans Ende ihrer Tage.“

Pepper spähte durch das weihnachtlich dekorierten Schaufenster der kleinen Konditorei und entdeckte keine Reporter. Sie atmete erleichtert auf. Es war das erste Mal seit Wochen. Sieben ganze Woche plus einen Tag wurde sie nun schon von den Paparazzi verfolgt.

Und sie hatte es satt.

Aber endlich hatte sie Ruhe.

Letztendlich hatte sie nichts Falsches getan, außer, dass sie mit einem Mann im Bett gewesen war, von dem sie glaubte, dass er … Na, egal, was sie geglaubt hatte, denn sie hatte sich geirrt, was ihn, den gemeinsamen Abend, sie beide betraf. Und jetzt wollten die Journalisten einen Kommentar.

Sie hatte die Tage gezählt, seit ihre Nacht der Leidenschaft in einem Morgen der Reue übergegangen war. Fünfzig Tage waren vergangen, seit sie in Simon Ross’ Armen gelegen hatte. Neunundvierzig Abende, seit sie die herrlichste Nacht mit ihm verbracht hatte. Und sieben lange Wochen, seit ihr Leben nicht mehr ihr Leben war.

Und ein ganzes Leben, seit sie ihn zuletzt gesehen hatte.

Nicht, dass Simon ihr fehlte. Überhaupt nicht.

Gleich am Morgen, nachdem ihr Märchen begonnen hatte, hatte sich ihr Leben in einen Albtraum verwandelt. Ein Fotograf hatte sie entdeckt, als sie in den frühen Morgenstunden Simons Haus verließ. Woher er wusste, dass sie von allen Wohnungen in dem Hochhaus ausgerechnet aus Simons Apartment kam, war ihr ein Rätsel. Vielleicht hatte der Portier geplaudert oder ein neugieriger Nachbar, der scharf auf schnelles Geld war, oder womöglich hatte jemand gesehen, wie sie sich nach Simons großer Bekanntgabe küssten.

Dann hatte Simon angerufen. Als Erstes kam ihm eine Bitte um Entschuldigung über die Lippen.

Das Herz war ihr bleischwer geworden. Es lag auf der Hand, dass er ihre gemeinsame Nacht bereute, und alles, was ihrer Meinung nach zwischen ihnen gewesen war, erwies sich als nichts weiter als pure Einbildung ihrerseits. Doch dann schickte er ihr einen Link zu einer Webseite mit einem Foto, auf dem sie sich nach der Party küssten, und ihr wurde klar, wofür er sie um Entschuldigung bat.

Milliardenschwerer Junggeselle mit seiner neuen Liebe!

Die Schlagzeile war empörend. Wie hatte ihre kurze Beziehung zur Presse durchsickern können?

Zu diesem Zeitpunkt war ihr klar, dass sie einen Schlusspunkt ziehen musste, bevor Simon es tat. Sie erklärte ihm, dass sie sich einfach von der Situation hatten hinreißen lassen und dass es vorbei war. Er hatte kein Wort gesagt. Offenbar war er der gleichen Meinung. Das war’s dann. Keine Diskussionen. Nichts. In der Nacht hatten sie sich geliebt, am nächsten Morgen war es vorbei.

Die Reporter wussten nicht, dass sie nichts weiter als eine kurze Affäre mit Simon gehabt hatte. Sie erwog, den Fotografen zu sagen, dass sie ihre Zeit vergeudeten, doch ihr verletzter Stolz und ihr wundes Herz bewirkten, dass sie die Worte tief in sich verschloss.

Nur eine Liebesnacht, dann Hochzeitsglocken!

Mal im Ernst, wer dachte sich diese unverschämten und völlig falschen Schlagzeilen aus?

Peppers Freunde fühlten mit ihr. Und rieten ihr, die positiven Seiten zu sehen: Die Bäckerei florierte besser denn je. Sie hatten recht. Ihr Geschäft blühte.

Milliardenschwerer Junggeselle orientiert sich neu …

Eben noch spekulierten die Reporter mit einem Foto, das ganz eindeutig nicht Simon und sie abbildete, über eine bevorstehende Hochzeit, im nächsten Moment hieß es, er habe sich neu orientiert. Diesmal zeigte das Foto aber unverkennbar Simon. Eine Woche nach der Party war er auf der Premiere eine Broadway-Show mit einer langbeinigen Blondine im Arm abgelichtet worden. Als Pepper das Foto sah, weigerte sie sich, sich den scharfen Schmerz einzugestehen.

So viel dazu, dass ihr besonderer Abend Simon etwas bedeutet hätte. Pepper biss die Zähne zusammen. Zu seinem eigenen Glück war Simon schon lange nicht mehr morgens bei ihr in der Bäckerei aufgetaucht. Sonst hätte sie ihm womöglich den Kaffee ins Gesicht geschüttet.

Und der Teil von ihr, der sein strahlendes Lächeln vermisste und sein Flirten, das ihr das Gefühl gab, die schönste Frau auf der Welt zu sein? Nun, den brachte sie zum Schweigen. Simon war es nicht wert, vermisst zu werden. Simon Ross wurde seinem Ruf als bindungsunwilliger Playboy gerecht.

Die leichten Kopfschmerzen, die sie schon ein paar Tage hatte, schob sie auf die allgemeine angespannte Situation. Nicht nur, dass sie unter Liebeskummer litt …

Zusätzlich zu dem Ärger mit Simon hatte eine Straße weiter eine neue Bäckerei eröffnet. Und ihr Geschäft war spontan eingebrochen. Neugierig auf das Angebot des neuen Ladens wanderten viele Kunden ab.

Der neue Laden zog alle Register mit Anzeigen, Radiowerbung und sonstiger Reklame. Er gehörte zu einer landesweiten Kette, die es sich leisten konnte, die Konkurrenz mit ihren Preisen zu unterbieten und aus dem Geschäft zu drängen. War das geschehen, schossen die Preise in die Höhe. Frechheit!

Doch Pepper gab nicht so schnell auf. Sie hatte alles, was sie besaß, in die kleine Konditorei gesteckt! Es war ihr Traum, ein Traum, um den es sich zu kämpfen lohnte, auch wenn sie dafür rund um die Uhr arbeiten müsste. Die Konkurrenz konnte die Preise nicht für immer niedrig halten. Das hoffte Pepper zumindest.

Inzwischen übernahm sie das Catering für jede noch so kleine Feier, die sie in ihren Kalender zwängen konnte. Es war anstrengend, doch ohne Fleiß kein Preis, wie ihre Großmutter immer gesagt hatte.

Weihnachten stand vor der Tür, ein Fest, das Pepper über alles liebte. Weihnachten war zauberhaft und brachte das Beste in den Menschen zum Vorschein. Sie waren ein bisschen netter zueinander, hielten einander die Tür auf, lächelten oder nickten einander zu. Für Pepper hätte das ganze Jahr über Weihnachten sein dürfen.

Jetzt wurde es beinahe Zeit, den Laden zu öffnen. Sie liebte die frühen Morgenstunden. Für sie war jeder Tag ein neuer Anfang mit neuen Möglichkeiten.

Sie schaltete die Stereoanlage ein, und aus den Boxen ertönte Michael Bublés tiefe Stimme mit einem Weihnachtssong. Pepper blickte hinaus in das Schneetreiben. Es war wirklich ihre Lieblings-Jahreszeit.

Am Tag zuvor war ein Sonntag gewesen, der einzige Tag in der Woche, an dem die Bäckerei geschlossen blieb. Sie hatte die freie Zeit genutzt, um alles weihnachtlich zu schmücken. Einen Großteil der Dekorationen hatte sie selbst gebacken oder gebastelt.

Sie blieb vor der Vitrine stehen und begutachtete ihr Werk. In den Hängeregalen an der Ziegelwand, wo normalerweise antikes Geschirr stand, hatte sie Lebkuchenfiguren aufgestellt, aufgepeppt mit roten Schleifen, Tannengrün, Tannenzapfen und hier und da einer Weihnachtssternblüte.

Während sie sich anschaute, was sie geleistet hatte, wurde ihr bewusst, dass das alles ihr Werk war. Sie hatte alles allein gemacht. Und sosehr sie diese Bäckerei auch liebte, würde sie sie doch aufgeben, wenn sie dafür ihre Familie zurückbekäme. Die Freude, die die Bäckerei in ihr Leben brachte, ersetzte ihr nicht die Familie, schon gar nicht in der Weihnachtszeit.

Allein durchs Leben zu gehen war nicht das, was sie von ihrer Zukunft erhofft hatte. Aber so war es nun mal. Jede Person, die ihr etwas bedeutete, war aus ihrem Leben gerissen worden.

Nach und nach hatte sie gelernt, ihre Gefühle vor anderen zu verschließen. Der Tod ihrer Großmutter war der Tropfen gewesen, der das Fass zum Überlaufen brachte. Das war’s. Damit war der Schutzwall geschlossen, den sie um ihr Herz gelegt hatte. Sie hatte genug von Liebe und Verlust.

Pepper drehte den Schlüssel im Schloss der Eingangstür. Sie lächelte, als erste Sonnenstrahlen den tintenschwarzen Himmel erhellten. In der Nacht war Schnee gefallen und hatte das Gras zugedeckt, aber nicht die Straße.

Langsam trat sie hinter den Tresen und wartete auf die ersten Kunden. Ihr Blick streifte den Plüschhund, den sie schon als kleines Mädchen besessen hatte. Als sie ein Kind war, lebten sie in einer Wohnung – einer kleinen Wohnung –, in der keine Haustiere erlaubt waren. Und sie hatte sich so schmerzlich einen Hund gewünscht. Zu jedem Geburtstag, zu jedem Weihnachtsfest, wenn jemand sie nach ihren Wünschen fragte, antwortete sie: „Ein Hund.“

Sie tat ihrer Mutter so leid, dass sie Pepper diesen Plüsch-Beagle schenkte und ihr versprach, dass sie einen richtigen Hund bekommen würde, wenn sie eines Tages in eine größere Wohnung zogen, in der Haustiere erlaubt waren. Doch dieser Tag war nie gekommen.

Im zarten Alter von acht Jahren verlor Pepper ihre Mutter, durch ein Auto, das die rote Ampel überfuhr, als ihre Mutter die Straße überquerte. Pepper war zu ihrer Großmutter gezogen, die allergisch auf Tierhaare reagierte. Bugles McBeagle hatte sie begleitet.

Seufzend strich sie mit einem Finger über das Plüschfell des Stofftieres und schwor sich, dass sie eines Tages einen Hund haben würde. Allerdings noch nicht heute.

Dank der getönten Heckscheiben des Fahrzeugs konnte ihn niemand erkennen. Simon konnte ungehindert die vorüberziehenden Gebäude und geschäftigen Menschen auf dem bevölkerten Gehsteig betrachten. In den vergangenen paar Wochen hatte er oft an Peppers kleine Bäckerei gedacht. Er versuchte, sich einzureden, dass er den Kaffeeduft vermisst hatte, doch es war mehr. Das Gesicht von Pepper tauchte vor...



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