Pollheimer | Das Marionettentheater zu Eszterház | Buch | 978-3-99012-336-2 | sack.de

Buch, Deutsch, Band 09, 760 Seiten, Format (B × H): 175 mm x 245 mm

Reihe: Eisenstädter Haydn-Berichte

Pollheimer

Das Marionettentheater zu Eszterház

Das Marionettentheater auf Schloss Eszterház zur Zeit Joseph Haydns und sein Begründer Karl Michael von Pauerspach. Ein Beitrag zur Theater- und Musikgeschichte.
Erscheinungsjahr 2017
ISBN: 978-3-99012-336-2
Verlag: Hollitzer

Das Marionettentheater auf Schloss Eszterház zur Zeit Joseph Haydns und sein Begründer Karl Michael von Pauerspach. Ein Beitrag zur Theater- und Musikgeschichte.

Buch, Deutsch, Band 09, 760 Seiten, Format (B × H): 175 mm x 245 mm

Reihe: Eisenstädter Haydn-Berichte

ISBN: 978-3-99012-336-2
Verlag: Hollitzer


„Wenn ich eine gute Oper hören will, gehe ich nach Eszterház!“ – dieser Ausspruch der Kaiserin Maria Theresia bezieht sich vermutlich auf das um 1775 europaweit gerühmte Marionettentheater zu Eszterház, dessen künstlerische und architektonische Bedeutung in diesem Band umfassend dargestellt wird. Zugleich wird der besondere gesellschaftliche Stellenwert, den das Marionettenspiel im 18. Jahrhundert hatte, dargelegt. Der Schwerpunkt des Bandes widmet sich dem Repertoire, der Organisation, den Komponisten – darunter auch Joseph Haydn – und Librettisten der Marionettenopern, den Mitwirkenden und der Baugeschichte des Marionettentheaters zwischen 1772 und 1783, aber auch darüber hinaus. Ein weiterer Aspekt ist die Darstellung von Leben und Werk des Leiters dieses Theaters – zugleich auch Direktors des fürstlichen Opernhauses –, des Theaterschriftstellers Karl von Pauerspach (1737–1802). Der hohe künstlerische Anspruch der Marionettenspiele wird in der kommentierten Textfassung des „Marionettenfestes ‚Der Hexenschabbas‘“ beispielhaft herausgearbeitet. Regesten der Dokumente zum fürstlichen Marionettentheater und zu Pauerspach und ein umfassendes Stichwortverzeichnis beschließen den Band.

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Autoren/Hrsg.


Weitere Infos & Material


Inhaltsverzeichnis

Vorwort
Abkürzungen
Vorbemerkung

Marionettentheater und das Marionettenspielhaus zu Eszterház

Vorläufer der Marionettentheaterbühne

Das Marionettenspiel
Die Familie Esterházy und das Marionettenspiel

Schloss Eszterház und das Marionettenspielhaus

Das Schloss Eszterház
Das Marionettenspielhaus zu Eszterház

Vorgängerbau, Situierung, Errichtung und Eröffnung des Marionettenspielhauses
Aspekte der baulichen Konstruktion – Die Fassaden des Marionettenspielhauses – Aspekte der Konstruktion des Daches
Der Innenraum des Marionettenspielhauses, Größe, Raumgestaltung und Einrichtung – Die Bühne
Schilderungen und Darstellungen aus dem 18. und 19. Jahrhundert: architektonische Gestaltung, Organisation und theatralisches Umfeld des Marionettenspielhauses

Die Funktion des Marionettenspielhauses von 1773 bis 1790

Das Marionettenspielhaus 1773 bis 1779
Das Marionettenspielhaus als Opernbühne 1779 bis 1780/81
Das Marionettenspielhaus 1781 bis 1790

Das Marionettentheater und das Marionettenspielhaus ab 1790

Direktoren, Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter des Marionettentheaters zu Eszterház (1772 bis 1790)

Die Direktion und Leitung des Marionettentheaters
Autoren der auf dem Marionettentheater gespielten Werke
Komponisten der auf dem Marionettentheater gespielten Werke

Aspekte der Realisation der musikalischen Gestaltung

Maschinisten und Puppenspieler des Marionettentheaters
Bühnenbildner, Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter bei der Bühnengestaltung bzw. bei der Gestaltung der Marionettenfiguren

Bühnenbildner und Mitarbeiter bei der Bühnengestaltung

Ergänzende Aspekte zu Bühnenbild und Dekorationen

Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter bei der Gestaltung der Marionettenfiguren

Ergänzende Aspekte zur Gestaltung der Marionettenfiguren
Die Inventare 1782/83 des Marionettenspiels

Künstlerisches Personal – Sprecherinnen und Sprecher, Sängerinnen und Sänger, Musiker
Hilfskräfte

Der Spielplan des Marionettentheaters (1773 bis 1786)

Grundlegende Kennzeichen und Wesenszüge der Marionettenspiele, Marionettenopern und Marionettenoperetten
Ergänzende Aspekte zur Frage des Publikums der Marionettenspiele
Das Spieljahr 1773

„Der Götterrath“ und „Philemon und Baucis oder Jupiters Reise auf die Erde“ (Eszterház 1773) – „Philemon und Baucis. Ein Original-Singspiel in einem Aufzuge“ (Eszterház 1776)

Uraufführung und Aufführungsdaten
Textüberlieferung, Autorennachweis und Komponist
Textvorlage – Dramaturgische und sprachliche Aspekte – Skizzierung des Inhalts
Ausstattung und Mitwirkende
Zeitgenössische Stellungnahmen

„Der Hexenschabbas. Ein Marionettenfest in einem Aufzuge“ (Eszterház 1773)
Die Bespielung der Marionettenbühne im Jahre 1773

Das Spieljahr 1774

„Genovefa – erster bis vierter Theil“ (Eszterház 1774, 1775, 1776, 1777)

Das Spieljahr 1775

„Alceste ein parodirt-Gesungenes Trauerspiel in drey Aufzügen“ (Eszterház 1775) – „Gesänge zur Alceste“ (Wien 1783)
Weitere Belege im Zusammenhang mit dem Marionettenspiel aus dem Jahre 1775

Das Spieljahr 1776

„Dido. Eine parodirte Marionetten Operette in drey Aufzügen“ (Eszterház 1776, 1778)

Uraufführung und Aufführungsdaten
Textüberlieferung, Autorennachweis und Komponist
Textvorlage – Dramaturgische und sprachliche Aspekte – Skizzierung des Inhalts – Ausstattung

„Die Fee Urgele oder was den Damen gefällt eine Marionetten Operette in vier Aufzügen“ (Eszterház 1776)

Uraufführung und Aufführungsdaten
Textüberlieferung, Autorennachweis und Komponist
Besetzung, Mitwirkende und Ausstattung
Textvorlage – Skizzierung des Inhalts – Dramaturgische und sprachliche Aspekte

„Demophon“ (Eszterház 1776)
Weitere Belege im Zusammenhang mit dem Marionettenspiel aus dem Jahre 1776

Das Spieljahr 1777

Das Gastspiel des esterházyschen Marionettenensembles in Schönbrunn
„Genovefens 4ter Theil“ – Wiederaufnahme bzw. Neubearbeitung Eszterház 1777
Weitere Belege im Zusammenhang mit dem Marionettenspiel aus dem Jahre 1777

Das Spieljahr 1778

„Das ländliche Hochzeitsfest oder: der wiederhergestellte Hausfriede eine Marionetten Operette in drey Aufzügen“ (Eszterház 1778)
„Dido. Eine parodirte Marionetten Operette in drey Aufzügen“ – Wiederaufnahme Eszterház 1778

Die Spieljahre 1779 bis 1781

„Die bestrafte Rachbegierde, ein Singspiel in drey Aufzügen“ (Eszterház 1779)

Das Spieljahr 1782

„Phoebus und Phaëton oder Feuer an allen Ecken“ (Eszterház 1782, geplant)
„Il cavaliere errante“ (Eszterház 1782)

Das Spieljahr 1783

„L’assedio di Gibilterra. Azzione teatrale per musica“ (Eszterház 1783)

Die Spieljahre 1784 bis 1786
Zusammenfassung

Leben und Wirken Karl von Pauerspachs

Die Familie Pauerspach (Pauersbach)
Kindheit und Jugend Karl von Pauerspachs
Berufliche Tätigkeit und erste schriftstellerische Erfolge in Wien (1768 bis 1774)
Karl von Pauerspachs Wirken am Hof des Fürsten Esterházy (1772 bis 1777/78)
Karl von Pauerspachs zweite Wiener Schaffensperiode – Seine Hochzeit mit Maria Anna Tauber und die Abreise nach Regensburg (1778)
Karl von Pauerspachs Wirken in Regensburg und Nürnberg (1778 bis 1802)

Karl von Pauerspach in Regensburg (1778 bis 1785)– Theatralische Ambitionen und seine Post-Visitationsreise
Karl von Pauerspachs letzte Jahre in Nürnberg (1786 bis 1802)

Der Name des Wiener Schriftstellers und Eszterházer Theaterdirektors Pauerspach: Karl oder Joseph? – Seine Identität mit dem Postkommissar zu Regensburg und Nürnberg

Die irrtümliche Zuordnung und die Überlieferung des Vornamens „Joseph“
Die Identität des Schriftstellers Karl Michael von Pauerspach mit dem Postkommissar

Karl von Pauerspachs Werke und Bearbeitungen in Einzeldarstellungen

„Die Indianische Wittwe. Ein Lustspiel in einem Aufzug“ – Wien 1772

Uraufführung und Aufführungsdaten
Textüberlieferung, Autorennachweis und Komponist
Besetzung und Ausstattung
Textvorlage – Skizzierung des Inhalts – Dramaturgische und sprachliche Aspekte
Das Urteil der zeitgenössischen Kritik

„Schach Hussein ein Urbild ohne Nachbild, oder das redende Schooß-Hündchen. Ein dialogiertes Märchen in drey Aufzügen“ – Wien 1773

Uraufführung und Aufführungsdaten
Textüberlieferung, Autorennachweis und Komponist
Besetzung und Ausstattung
Textvorlage – Skizzierung des Inhalts – Dramaturgische und sprachliche Aspekte
Das Urteil der zeitgenössischen Kritik

„Zwo Königinnen. Oder Wettstreit weiblicher Freundschaft. Ein heroisches Drama in fünf Aufzügen.“ – Eszterház 1773

Uraufführung und Aufführungsdaten
Textüberlieferung, Autorennachweis und Komponist
Besetzung und Ausstattung
Textvorlage – Skizzierung des Inhalts – Dramaturgische und sprachliche Aspekte
Das Urteil der zeitgenössischen Kritik

„Der redliche Bauer, und großmüthige Jud. oder der glückliche Jahrtag. Ein Lustspiel in drey Aufzügen.“ – Wien 1774

Uraufführung und Aufführungsdaten
Textüberlieferung, Autorennachweis und Komponist
Besetzung und Ausstattung
Skizzierung des Inhalts – Textvorlage – Dramaturgische und sprachliche Aspekte
Das Urteil der zeitgenössischen Kritik – Die Vorrede des Stücks

„Die Probe der Liebe“ – Marionettenspiel – Eszterház 1774

Uraufführung und Aufführungsdaten
Textüberlieferung, Autorennachweis und Komponist
Textvorlage – Skizzierung des Inhalts – Dramaturgische und sprachliche Aspekte
Das Urteil der zeitgenössischen Kritik

„Genovefa“ – erster bis vierter Teil – Marionettenoperette – Eszterház 1774/75/76/77

Uraufführung und Aufführungsdaten
Textüberlieferung, Autorennachweis und Komponist
Besetzung, Mitwirkende und Ausstattung
Textvorlage – Skizzierung des Inhalts – Dramaturgische und sprachliche Aspekte

„Alceste ein parodirt-Gesungenes Trauerspiel in drey Aufzügen.“ Marionettenoperette / lustige Opera Seria – Eszterház 1775 / Wien 1783

Uraufführung und Aufführungsdaten
Textüberlieferung, Autorennachweis und Komponist
Besetzung, Mitwirkende und Ausstattung
Textvorlage – Skizzierung des Inhalts – Dramaturgische und sprachliche Aspekte
Das Urteil der zeitgenössischen Kritik

„Der Todte, ein Freyer. Ein Lustspiel in zween Aufzügen.“ – Wien 1778

Uraufführung und Aufführungsdaten
Textüberlieferung, Autorennachweis und Komponist
Besetzung und Ausstattung
Textvorlage – Skizzierung des Inhalts – Dramaturgische und sprachliche Aspekte
Das Urteil der zeitgenössischen Kritik

„Der Herr Gevatter. Etwas für Land- und Eheleute. Ein ländliches Lustspiel in einem Aufzuge.“ – Wien 1778

Uraufführung und Aufführungsdaten
Textüberlieferung, Autorennachweis und Komponist
Besetzung
Textvorlage – Skizzierung des Inhalts – Dramaturgische und sprachliche Aspekte
Das Urteil der zeitgenössischen Kritik

„Orfeus und Euridice“ (1783/84)

Textüberlieferung und Autorennachweis
Textvorlage – Skizzierung des Inhalts – Dramaturgische und sprachliche Aspekte

Karl von Pauerspach als Schriftsteller im Kontext seiner Zeit
Wesenszüge der Parodie und der Travestie in Pauerspachs Werk

„Der Hexenschabbas. Ein Marionettenfest in einem Aufzug“ – 1773

Das Textbuch
Die Zuordnung des Textes zum Repertoire des Marionettenspielhauses in Eszterház

„Der Hexenschabbas“ als künstlerisch anspruchsvolles Marionettenspiel für höfisches Publikum
„Der Hexenschabbas“ in Dokumenten des Esterházy Privatstiftung Archivs und im Nachlass von János Hárich

Dramaturgische und sprachliche Aspekte
Der Komponist – Die Identität des Autors
Aufführungen
Der Begriff „Hexensabbat“, „Hexenschabbas“
Das „Marionettenfest ‚Der Hexenschabbas‘“ im zeitgenössischen Kontext
„Der Hexenschabbas. Ein Marionettenfest in einem Aufzuge“ – Der Text

In Budapest (Országos Széchényi Könyvtár) und auf Burg Forchtenstein (Esterházy Privatstiftung Archiv) verwahrte wesentliche Dokumente zu Karl von Pauerspach, zum Marionettenspiel zu Eszterház und zur Familie Pauerspach

Budapest, Országos Széchényi Könyvtár

Acta musicalia (AM)
Acta theatralia (AT)

Esterházy Privatstiftung Archiv Burg Forchtenstein (EPA)

Literatur- und Internetquellenverzeichnis

Literatur
Internetquellen

Abbildungsverzeichnis
Stichwortverzeichnis (Personennamen, Institutionen und Herausgeber; Ortsbezeichnungen; Werktitel; Journale, Zeitschriften, anonyme Artikel, Werke und Reihen)

Personennamen – Institutionen als Herausgeber
Ortsbezeichnungen – Selbstständig verwendete geografische Begriffe
Werktitel (Ballette, Marionettenoperetten, Marionettenopern, Opern, Oratorien, Prosawerke, Singspiele, Sprechtheaterstücke)


Klaus M. Pollheimer, geb. 1948 in Wien, Lehramtsstudium in Germanistik und Geschichte, Doktoratsstudium in Pädagogik an der Universität Wien, weitere Ausbildungen u.a. in den Bereichen Bibliothekswesen bzw. Pedagogical Drama und Theaterpädagogik, Lehrtätigkeit an Allgemeinbildenden höheren Schulen, in der Erwachsenenbildung (gemeinsam mit Elisabeth Pollheimer) und in der Lehrer- und Lehrerinnenbildung an der Universität Wien, u.a. Institutsvorstand des Instituts für die schulpraktische Ausbildung und stellvertretender Institutsvorstand des Instituts für Bildungswissenschaft der Universität Wien. Universitäre Abschlussarbeit 1971 über Karl Michael von Pauerspach und das Marionettentheater zu Eszterház, Dissertation zum Thema „Anspruch und Wirklichkeit in der universitären Lehrer-und Lehrerinnenbildung“, Publikationen u.a. zu (literar-)historischen Themen, im Bereich der Allgemeinen Pädagogik, der universitären Lehrer- und Lehrerinnenbildung und zur Begabtenförderung.



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