Buch, Deutsch, Band 3, 816 Seiten, Format (B × H): 155 mm x 230 mm, Gewicht: 1298 g
Hermeneutische und digitale Perspektiven jenseits der Imitatio
Buch, Deutsch, Band 3, 816 Seiten, Format (B × H): 155 mm x 230 mm, Gewicht: 1298 g
Reihe: Classicism and Beyond / Il classicismo e oltre
ISBN: 978-3-11-137097-2
Verlag: De Gruyter
Niccolò Machiavelli gilt gemeinhin als ‚Verehrer‘ Dantes und ausgewiesener Kenner der . Dieses Urteil hat die Interpretation seiner Texte, insbesondere seiner Terzarima-Dichtungen, stark beeinflusst. Gleichzeitig wurde v.a. der kontrovers diskutiert und bisweilen sogar als ‚antidanteske‘ Satire beurteilt. Welche Position nimmt also v.a. Dantes Terzarima-Epos, die , in Machiavellis im gleichen Metrum verfassten Dichtungen ein?
Um diese Frage zu beantworten, wird ein eigenständiges Analyseverfahren entwickelt, mit dem Ziel, die textuelle Nähe der Terzarima-Dichtungen Machiavellis zur – unter dem neuartigen Begriff der ‚Dantizität‘ gefasst – genau zu beurteilen. Hierzu werden vielzählige textuelle Ebenen betrachtet, sodass sich ein möglichst ganzheitliches Bild der textuellen Situation in den Terzarima-Texten Machiavellis nachzeichnen lässt: Bemerkenswert ist v.a. der ‚instrumentelle‘ Charakter der ‚Dantizität‘ in der Terzarima-Dichtung des . Gleichzeitig ist die Untersuchung so angelegt, dass sie mit geringen Anpassungen auch auf andere Autoren aus dem italienischen Cinquecento übertragbar ist. Dabei werden neben ‚traditionellen‘ Ansätzen auch digitale Verfahren integriert, um zu demonstrieren, dass ‚traditionelle‘ Forschung und digitale Methoden sich nicht ausschließen.




