Rutz / Laschet / Streeck Zurück zum Leben - mit Corona



Sechs Kapitel Hoffnung

888. Auflage 2020, 128 Seiten, Kartoniert, Format (B × H): 134 mm x 216 mm, Gewicht: 194 g
ISBN: 978-3-451-03314-8
Verlag: Herder Verlag GmbH


Rutz / Laschet / Streeck Zurück zum Leben - mit Corona

Pandemien sind nichts Neues. Die medizinische Historien-Literatur ist voll davon. So war die nächste Pandemie nur eine Frage der Zeit. Als sich aber das SARS-CoV-2-Virus ausbreitete, schien die Welt gänzlich unvorbereitet. Deutschland kam bislang glimpflich davon. Aus der Gefahr des zunächst unbekannten Virus ist mittlerweile nurmehr ein Risiko geworden, das neben anderen Risiken steht. Es ist also Zeit, eine Zwischenbilanz zu ziehen und aufzuzeigen, wie es sich zu einer neuen Normalität zurückfinden ließe.
Mit Beiträgen von Michael Hüther, Paul Kirchhof, Armin Laschet, Claudia Nemat, Hendrik Streeck und Christiane Woopen.

Weitere Infos & Material


Woopen, Christiane
Michael Rutz, geb. 1951, ist politischer Journalist und war u.a. Chefredakteur des Fernsehsenders SAT.1 und der Wochenzeitung Rheinischer Merkur. Er ist Autor zahlreicher Bücher und Fernsehfilme.

Armin Laschet, geboren 1961 in Aachen, ist seit Juni 2017 Ministerpräsident des Landes Nordrhein-Westfalen. Der CDU-Politiker war zuvor Bundestagsabgeordneter (1994 bis 1998) und Europaabgeordenter (1999 bis 2005). Von 2005 bis 2010 war er Minister in der Landesregierung von Jürgen Rüttgers. Abgeordneter im Düsseldorfer Landtag ist er seit 2010. Bis 2016 war Laschet Mitglied im Zentralkomitee der deutschen Katholiken (ZdK). Laschet ist Jurist und gelernter Journalist. Er war unter anderem für das Bayrische Fernsehen tätig und war Chefredakteur der Kirchenzeitung Aachen. Laschet ist verheiratet und hat drei Kinder.

Hendrik Streeck (geboren 1977 in Göttingen) ist Direktor des Instituts für Virologie und Co-Direktor des Zentrums für HIV & AIDS am Universitätsklinikum Bonn. Nach seiner medizinischen Ausbildung an der Charité in Berlin promovierte er an der Friedrich-Wilhelms-Universität Bonn. Von 2006 bis 2009 absolvierte er ein Postdoctoral Fellowship am Partner AIDS Research Center und wurde 2009 zum Assistenzprofessor am Ragon Institute of MGH, MIT und Harvard sowie zum Assistant Immunologist am Massachusetts General Hospital berufen. Im Jahr 2012 wurde er zum Leiter der Immunologie des US Military HIV Research Program (MHRP) ernannt und war zeitgleich Assistenzprofessor für 'Emerging Infectious Diseases' an der Uniformed Services University of Health Sciences in Washington DC sowie an der Johns Hopkins Bloomberg School of Public Health. Im März 2015 folgte er dem Ruf der W3-Professur der Universität Duisburg-Essen und leitete bis 2019 das Institut für HIV-Forschung. 2019 übernahm er in Bonn die Leitung des Instituts für Virologie sowie des Deutschen Zentrums für HIV und AIDS. Als Facharzt für Mikrobiologie, Virologie und Infektionsepidemiologie wurde er einer breiteren Öffentlichkeit bekannt als pragmatische Stimme in der COVID-19-Bekämpfung und als Berater der Bundes- und Landesregierung. Er ist Kuratoriumsvorsitzender der deutschen AIDS-Stiftung und Mitglied des Expertenrates Corona der Landesregierung NRW.

Prof. Dr. Michael Hüther (geboren 1962 in Düsseldorf) ist Direktor des Instituts der Deutschen Wirtschaft. Er studierte von 1982 bis 1987 Wirtschaftswissenschaften sowie mittlere und neue Geschichte an der Justus-Liebig-Universität Gießen. Nach Abschluss des Promotionsverfahrens wurde er 1991 Wissenschaftlicher Mitarbeiter und 1995 Generalsekretär des Sachverständigenrates zur Begutachtung der gesamtwirtschaftlichen Entwicklung. Im Jahr 1999 wechselte er als Chefvolkswirt zur DekaBank und wurde dort 2001 zum Bereichsleiter Volkswirtschaft und Kommunikation ernannt. Seit August 2001 ist er Honorarprofessor an der EBS Business School in Oestrich-Winkel und seit Juli 2004 Direktor und Mitglied des Präsidiums beim Institut der deutschen Wirtschaft. Im akademischen Jahr 2016/17 war er Gerda Henkel Adjunct Professor im Department of German Studies an der Stanford Universität, Kalifornien, USA. Von Juni 2018 bis Oktober 2019 war er Mitglied der Refit-Plattform der EU-Kommission, die sich für eine effiziente und bürgernahe Umsetzung der EU-Gesetze einsetzt. Im April 2019 wurde er zum Aufsichtsratsvorsitzenden der TÜV Rheinland AG ernannt. Hüther ist Mitglied des Expertenrates Corona der Landesregierung NRW.

Christiane Woopen (geboren 1962 in Köln) ist Professorin für Ethik und Theorie der Medizin an der Universität zu Köln. Dort ist sie Direktorin des interfakultären Cologne Center for Ethics, Rights, Economics, and Social Sciences of Health (ceres). An der Medizinischen Fakultät leitet sie die Forschungsstelle Ethik und war Prodekanin für akademische Entwicklung und Gender. Im Rahmen von nationalen und internationalen Forschungsprojekten befasst sie sich u.a. mit ethischen Fragen zu Lebensqualität, Genom-Editierung, Fortpflanzungsmedizin, digitaler Gesundheitsversorgung und Neuroethik. Zudem engagiert sie sich im Bereich der Politikberatung u.a. als Vorsitzende des Deutschen Ethikrates (2012-2016), als Präsidentin des Global Summit der Nationalen Ethikräte (2014-2016), bis 2017 als Mitglied des Internationalen Bioethikausschusses der UNESCO, von 2018 bis 2019 als Co-Sprecherin der Datenethikkommission der Bundesregierung sowie seit 2017 als Vorsitzende des Europäischen Ethikrates (EGE) und seit 2020 als Mitglied des Expertenrates Corona der Landesregierung NRW.

Claudia Nemat (geboren 1968 in Bensberg) ist seit 2011 Mitglied des Vorstandes der Deutschen Telekom. Sie studierte Physik an der Universität Köln und unterrichtete dort am Institut für Mathematik und Theoretische Physik. Zunächst arbeitete sie 17 Jahre bei der Unternehmensberatung McKinsey&Company. Dort war sie unter anderem Co-Leiterin des weltweiten Technologiesektors und übernahm eine Reihe von Interim-Management Rollen bei globalen Klienten aus dem IT-Sektor, inklusive Disaster Recovery von großen IT-Projekten und Ausübung von Interim-CEO Rollen. Zu ihren Schwerpunkten zählen digitale Transformation, die Auswirkung neuer Technologien wie künstliche Intelligenz auf Geschäftsmodelle, unsere Arbeit und unser Leben, Technologie- und Produktinnovation, sowie IT-Transformation, Sicherheits- und Krisenmanagement. Sie arbeitete in zahlreichen europäischen Ländern und den Vereinigten Staaten, bevor sie zur Telekom ging. Dort leitete sie bis Ende 2016 das Europageschäft. Seit Januar 2017 verantwortet sie das Ressort Technologie und Innovation mit Verantwortung für Netzwerke, IT, Produkte, sowie Informations- und Cyber-Sicherheit. Seit 2016 ist sie Mitglied des Verwaltungsrats sowie zunächst des Audit-, derzeit des Remuneration-Committees von Airbus sowie Mitglied des Aufsichtsrats von Airbus Defense. Sie ist Mitglied des Expertenrates Corona der Landesregierung NRW.

Paul Kirchhof, Dr. jur., Seniorprofessor distinctus für Staats- und Steuerrecht an der Universität Heidelberg. Als Richter des Bundesverfassungsgerichts hat Kirchhof an zahlreichen, für die Entwicklung der Rechtskultur der Bundesrepublik Deutschland wesentlichen Entscheidungen mitgewirkt. Von 2013 bis 2015 war er Präsident der Heidelberger Akademie der Wissenschaften. Als Wissenschaftler und Autor viel beachteter Bücher widmet er sich insbesondere Fragen von Recht und Staatlichkeit, von politischer Gewalt und Finanzmacht, von Recht und Technik.

Streeck, Hendrik
Hendrik Streeck (geboren 1977 in Göttingen) ist Direktor des Instituts für Virologie und Co-Direktor des Zentrums für HIV & AIDS am Universitätsklinikum Bonn. Nach seiner medizinischen Ausbildung an der Charité in Berlin promovierte er an der Friedrich-Wilhelms-Universität Bonn. Von 2006 bis 2009 absolvierte er ein Postdoctoral Fellowship am Partner AIDS Research Center und wurde 2009 zum Assistenzprofessor am Ragon Institute of MGH, MIT und Harvard sowie zum Assistant Immunologist am Massachusetts General Hospital berufen. Im Jahr 2012 wurde er zum Leiter der Immunologie des US Military HIV Research Program (MHRP) ernannt und war zeitgleich Assistenzprofessor für ‚Emerging Infectious Diseases‘ an der Uniformed Services University of Health Sciences in Washington DC sowie an der Johns Hopkins Bloomberg School of Public Health. Im März 2015 folgte er dem Ruf der W3-Professur der Universität Duisburg-Essen und leitete bis 2019 das Institut für HIV-Forschung. 2019 übernahm er in Bonn die Leitung des Instituts für Virologie sowie des Deutschen Zentrums für HIV und AIDS. Als Facharzt für Mikrobiologie, Virologie und Infektionsepidemiologie wurde er einer breiteren Öffentlichkeit bekannt als pragmatische Stimme in der COVID-19-Bekämpfung und als Berater der Bundes- und Landesregierung. Er ist Kuratoriumsvorsitzender der deutschen AIDS-Stiftung und Mitglied des Expertenrates Corona der Landesregierung NRW.

Kirchhof, Paul
Paul Kirchhof, Dr. jur., Seniorprofessor distinctus für Staats- und Steuerrecht an der Universität Heidelberg. Als Richter des Bundesverfassungsgerichts hat Kirchhof an zahlreichen, für die Entwicklung der Rechtskultur der Bundesrepublik Deutschland wesentlichen Entscheidungen mitgewirkt. Von 2013 bis 2015 war er Präsident der Heidelberger Akademie der Wissenschaften. Als Wissenschaftler und Autor viel beachteter Bücher widmet er sich insbesondere Fragen von Recht und Staatlichkeit, von politischer Gewalt und Finanzmacht, von Recht und Technik.

Nemat, Claudia
Claudia Nemat (geboren 1968 in Bensberg) ist seit 2011 Mitglied des Vorstandes der Deutschen Telekom. Sie studierte Physik an der Universität Köln und unterrichtete dort am Institut für Mathematik und Theoretische Physik. Zunächst arbeitete sie 17 Jahre bei der Unternehmensberatung McKinsey&Company. Dort war sie unter anderem Co-Leiterin des weltweiten Technologiesektors und übernahm eine Reihe von Interim-Management Rollen bei globalen Klienten aus dem IT-Sektor, inklusive Disaster Recovery von großen IT-Projekten und Ausübung von Interim-CEO Rollen. Zu ihren Schwerpunkten zählen digitale Transformation, die Auswirkung neuer Technologien wie künstliche Intelligenz auf Geschäftsmodelle, unsere Arbeit und unser Leben, Technologie- und Produktinnovation, sowie IT-Transformation, Sicherheits- und Krisenmanagement. Sie arbeitete in zahlreichen europäischen Ländern und den Vereinigten Staaten, bevor sie zur Telekom ging. Dort leitete sie bis Ende 2016 das Europageschäft. Seit Januar 2017 verantwortet sie das Ressort Technologie und Innovation mit Verantwortung für Netzwerke, IT, Produkte, sowie Informations- und Cyber-Sicherheit. Seit 2016 ist sie Mitglied des Verwaltungsrats sowie zunächst des Audit-, derzeit des Remuneration-Committees von Airbus sowie Mitglied des Aufsichtsrats von Airbus Defense. Sie ist Mitglied des Expertenrates Corona der Landesregierung NRW.

Woopen, Christiane
Christiane Woopen (geboren 1962 in Köln) ist Professorin für Ethik und Theorie der Medizin an der Universität zu Köln. Dort ist sie Direktorin des interfakultären Cologne Center for Ethics, Rights, Economics, and Social Sciences of Health (ceres). An der Medizinischen Fakultät leitet sie die Forschungsstelle Ethik und war Prodekanin für akademische Entwicklung und Gender. Im Rahmen von nationalen und internationalen Forschungsprojekten befasst sie sich u.a. mit ethischen Fragen zu Lebensqualität, Genom-Editierung, Fortpflanzungsmedizin, digitaler Gesundheitsversorgung und Neuroethik. Zudem engagiert sie sich im Bereich der Politikberatung u.a. als Vorsitzende des Deutschen Ethikrates (2012-2016), als Präsidentin des Global Summit der Nationalen Ethikräte (2014-2016), bis 2017 als Mitglied des Internationalen Bioethikausschusses der UNESCO, von 2018 bis 2019 als Co-Sprecherin der Datenethikkommission der Bundesregierung sowie seit 2017 als Vorsitzende des Europäischen Ethikrates (EGE) und seit 2020 als Mitglied des Expertenrates Corona der Landesregierung NRW.

Hüther, Michael
Prof. Dr. Michael Hüther (geboren 1962 in Düsseldorf) ist Direktor des Instituts der Deutschen Wirtschaft. Er studierte von 1982 bis 1987 Wirtschaftswissenschaften sowie mittlere und neue Geschichte an der Justus-Liebig-Universität Gießen. Nach Abschluss des Promotionsverfahrens wurde er 1991 Wissenschaftlicher Mitarbeiter und 1995 Generalsekretär des Sachverständigenrates zur Begutachtung der gesamtwirtschaftlichen Entwicklung. Im Jahr 1999 wechselte er als Chefvolkswirt zur DekaBank und wurde dort 2001 zum Bereichsleiter Volkswirtschaft und Kommunikation ernannt.  Seit August 2001 ist er Honorarprofessor an der EBS Business School in Oestrich-Winkel und seit Juli 2004 Direktor und Mitglied des Präsidiums beim Institut der deutschen Wirtschaft. Im akademischen Jahr 2016/17 war er Gerda Henkel Adjunct Professor im Department of German Studies an der Stanford Universität, Kalifornien, USA. Von Juni 2018 bis Oktober 2019 war er Mitglied der Refit-Plattform der EU-Kommission, die sich für eine effiziente und bürgernahe Umsetzung der EU-Gesetze einsetzt. Im April 2019 wurde er zum Aufsichtsratsvorsitzenden der TÜV Rheinland AG ernannt. Hüther ist Mitglied des Expertenrates Corona der Landesregierung NRW.

Laschet, Armin
Armin Laschet, geboren 1961 in Aachen, ist seit Juni 2017 Ministerpräsident des Landes Nordrhein-Westfalen. Der CDU-Politiker war zuvor Bundestagsabgeordneter (1994 bis 1998) und Europaabgeordenter (1999 bis 2005). Von 2005 bis 2010 war er Minister in der Landesregierung von Jürgen Rüttgers. Abgeordneter im Düsseldorfer Landtag ist er seit 2010. Bis 2016 war Laschet Mitglied im Zentralkomitee der deutschen Katholiken (ZdK). Laschet ist Jurist und gelernter Journalist. Er war unter anderem für das Bayrische Fernsehen tätig und war Chefredakteur der Kirchenzeitung Aachen. Laschet ist verheiratet und hat drei Kinder.

Rutz, Michael
Michael Rutz, geb. 1951, ist politischer Journalist und war u.a. Chefredakteur des Fernsehsenders SAT.1 und der Wochenzeitung Rheinischer Merkur. Er ist Autor zahlreicher Bücher und Fernsehfilme.


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