Schenkel | Der Deutsche Juristentag 1933 | Buch | sack.de

Buch, Deutsch, 330 Seiten, Format (B × H): 157 mm x 236 mm, Gewicht: 519 g

Reihe: Beiträge zur Rechtsgeschichte des 20. Jahrhunderts

Schenkel

Der Deutsche Juristentag 1933

Die kumulative Selbstmobilisierung der juristischen Professionselite in der Formierungsphase des NS-Regimes

Buch, Deutsch, 330 Seiten, Format (B × H): 157 mm x 236 mm, Gewicht: 519 g

Reihe: Beiträge zur Rechtsgeschichte des 20. Jahrhunderts

ISBN: 978-3-16-162075-1
Verlag: Mohr Siebeck


Silvan Schenkel untersucht mit dem Deutschen Juristentag 1933 in Leipzig ein zentrales Ereignis für die Konstitution der juristischen Professionselite in der NS-Zeit. Seit 1860 waren die Juristentage der zentrale wissenschaftliche Kongress für Juristen. Der Parteijurist Hans Frank okkupierte den traditionellen "Deutschen Juristentag" und verwandelte die Tagung in ein propagandistisches Forum für die Rechtserneuerung nach dem Leitprinzip "Durch Nationalsozialismus dem deutschen Volk das deutsche Recht". Ausgehend von den polykratischen Strukturen analysiert der Autor die Reden, den Tagungsverlauf sowie die Wirkungsgeschichte des Juristentages 1933. Deutlich wird dabei, wie dieser Tagung die Schlüsselrolle für die Formierung jener Juristenmilieus zukam, die in den folgenden Jahren das juristische System zu einem effektiven und aus Sicht vieler Deutscher legitimierenden Teil der NS-Herrschaft machten.
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Schenkel, Silvan
Geboren 1988; 2013 Bachelor of Law (Luzern); 2015 Master of Law (Luzern); 2015-20 Wissenschaftlicher Assistent am Lehrstuhl für Rechtsgeschichte und Rechtstheorie der Universität Luzern; 2018-22 Jurist bei den Kindes- und Erwachsenenschutzbehörden St. Gallen und Zürich; 2021 Promotion (Luzern); Geschäftsführer des Obwaldner Instituts für Justizforschung an der Universität Luzern.

Geboren 1988; 2013 Bachelor of Law (Luzern); 2015 Master of Law (Luzern); 2015-20 Wissenschaftlicher Assistent am Lehrstuhl für Rechtsgeschichte und Rechtstheorie der Universität Luzern; 2018-22 Jurist bei den Kindes- und Erwachsenenschutzbehörden St. Gallen und Zürich; 2021 Promotion (Luzern); Geschäftsführer des Obwaldner Instituts für Justizforschung an der Universität Luzern.


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