Skauradszun

Der Beschluss als Rechtsgeschäft.



1. Auflage 2020, 453 Seiten, Format (B × H): 161 mm x 238 mm, Gewicht: 815 g Reihe: Das Bürgerliche Recht
ISBN: 978-3-428-18147-6
Verlag: Duncker & Humblot GmbH


Gemeinschaften und Verbände organisieren sich durch Kollektivorgane. In Kollektivorganen werden Entscheidungen häufig mit der Mehrheit der Stimmen getroffen. Wichtige Beispiele sind Gesellschafter- und Hauptversammlungen, mehrköpfige Vorstände und Aufsichtsräte, Betriebsräte, Wohnungseigentümerversammlungen und Gläubigerausschüsse.

Das Bürgerliche Recht ist allerdings nicht auf Beschlüsse, sondern auf Verträge gemünzt. Weder die Rechtsgeschäftslehre des BGB noch ein anderes privatrechtliches Gesetz enthält eine allgemeine Beschlusslehre. Das deutsche Beschlusswesen wirkt daher wie ein bunter Flickenteppich.

In dieser Publikation wird in 43 Thesen eine allgemeine Beschlusslehre erarbeitet und die Dogmatik des Beschlusses als Rechtsgeschäft neu vermessen. Diese stellt sodann das Fundament für ein allgemein anwendbares, harmonisierendes Beschlusswesen in allen privatrechtlichen Kollektivorganen dar.
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Autoren/Hrsg.


Weitere Infos & Material


Einführung

Allgemeiner Teil
Der Beschluss als Rechtsgeschäft: Kodifizierungen, Terminologien und Zielsetzung der Arbeit - Die Einbettung des Beschlusses in die Rechtsgeschäftslehre - Die Beschlussprozedur: Der Weg zum Beschluss - Der Beschluss als Entscheidung für das Kollektivorgan - Bindungswirkungen für den einzelnen Organwalter nach der Stimmabgabe und Beschlussverkündung

Besonderer Teil
Konkludent gefasste Beschlüsse: Wie sehr lässt sich die Beschlussprozedur minimalisieren? - Die Willensbildung in Kollektivorganen außerhalb von Versammlungen - Willensmängel bei der Beschlussprozedur - Der Mythos von den schwebend unwirksamen Beschlüssen - Stellvertretung und Botenschaft bei der Beschlussprozedur - Beschlüsse mit Bezug zu anderen Personen und das Plädoyer gegen den Beschluss als hybrides Rechtsgeschäft - Das Paradoxon vom Negativbeschluss ohne Negativstimme und die Rückbesinnung auf rechtsgeschäftliche Grundsätze - Vetorechte in der Beschlussprozedur - Geheime Stimmabgaben - Fehlerhafte Beschlüsse und Haftung der Organwalter - Ergebnisse der Untersuchung - Results of the Study

Literaturverzeichnis und Sachwortregister


Skauradszun, Dominik
Dominik Skauradszun studierte in Tübingen (Erste juristische Staatsprüfung), Saarbrücken und Kaiserslautern (LL.M. Taxation) und legte die Zweite juristische Staatsprüfung in Stuttgart ab. In Tübingen wurde er mit einer verfahrensrechtlichen Arbeit promoviert. Mit der Schrift 'Der Beschluss als Rechtsgeschäft' habilitierte er sich in Bielefeld (Lehrbefugnis für Bürgerliches Recht, Zivilverfahrens-, Insolvenz- und Gesellschaftsrecht). Dominik Skauradszun war zunächst als Rechtsanwalt tätig, sodann als Richter in Baden-Württemberg. Seit 2014 hat er die Professur für Bürgerliches Recht, Zivilverfahrensrecht und Wirtschaftsrecht, insb. Unternehmensrecht an der Hochschule Fulda inne.


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