Stützel Der Gemeinschaftskompass
1. Auflage 2021
ISBN: 978-3-96238-837-9
Verlag: oekom verlag
Format: PDF
Kopierschutz: 0 - No protection
Eine Orientierungshilfe für kollektives Leben und Arbeiten
E-Book, Deutsch, 240 Seiten
ISBN: 978-3-96238-837-9
Verlag: oekom verlag
Format: PDF
Kopierschutz: 0 - No protection
Eva Stützel ist Diplom-Psychologin, hat das Ökodorf »Sieben Linden« seit 1993 mit aufgebaut und war viele Jahre Geschäftsführerin der Organisationen Sieben Lindens. Auf dieser Lebenserfahrung basiert ihre Arbeit in der Begleitung von Wohnprojekten und Lebensgemeinschaften. Sie kombiniert Kompetenzen in der Begleitung von sozialen und Konfliktthemen mit Fachwissen und Erfahrungen zu organisatorischen Themen wie Entscheidungsstrukturen, Rechtsformen und finanzieller Realisierung von Projekten.
Autoren/Hrsg.
Weitere Infos & Material
1;Front Cover;1
2;Inhalt;5
3;1 Gemeinschaftliche Wohnprojekte und Lebensgemeinschaften – Wohnformen der Zukunft?!;9
4;2 Einfu?hrung in den Gemeinschaftskompass;11
4.1;2.1 Was bedeuten die sieben Aspekte?;13
4.1.1;2.1.1 Individuen und Gemeinschaft;13
4.1.2;2.1.2 Intention;15
4.1.3;2.1.3 Struktur;17
4.1.4;2.1.4 Praxis;21
4.1.5;2.1.5 Ernte;21
4.1.6;2.1.6 Welt;21
4.2;2.2 Wie kann dieses Buch genutzt werden?;23
4.3;2.3 Ethik des Gemeinschaftskompasses;23
5;3 Individuen in Gemeinschaft – tiefer geschaut;25
5.1;3.1 Welche individuellen Lebenseinstellungen sind nötig?;27
5.1.1;Der Welt als Lernende:r begegnen;27
5.1.2;Selbstverantwortung;27
5.1.3;Selbsterkenntnis;29
5.1.4;METHODE: Eine »Gebrauchsanweisung« fu?r mich erstellen;29
5.1.5;Bewusstes Fu?hlen;31
5.1.6;Empathie;31
5.1.7;Interesse am Menschen;31
5.1.8;Respekt vor den Bedu?rfnissen anderer;33
5.1.9;Anerkennen subjektiver Realitäten;33
5.1.10;Offenheit fu?r Feedback;35
5.1.11;Wertschätzender Umgang mit Fehlern;35
5.1.12;Ehrliche, transparente Kommunikation u?ber intime Themen;35
5.1.13;Bewusster Umgang mit Rollen und Macht;35
5.2;3.2 Wie entwickeln wir einegute Kommunikationskultur?;37
5.2.1;METHODE: Das Forum;37
5.2.2;METHODE: Gemeinschaftsbildung nach Scott Peck(WIR-Prozess);41
5.2.3;METHODE: Circle Way;41
5.3;3.3 Die Bedeutung von Ritualen und Festen;43
5.4;3.4 »Kleber« fu?r die Gemeinschaft: gemeinsam schöne Dinge erleben;45
5.5;3.5 Gruppenphasen – Modelle: Scott Peck und Arnold Mindell;45
5.6;3.6 Wer ist die Gruppe? Kerngruppe etablieren;47
5.7;3.7 Aufnahmeprozess bewusst gestalten;49
5.8;3.8 Konflikte konstruktiv aufgreifen;51
5.8.1;Wie können Konflikte konstruktiv gelöst werden?;53
5.8.2;Etwas Konflikttheorie ist hilfreich;53
5.8.3;METHODE: Konflikte in der Gesamtgruppe bearbeiten;57
5.9;3.9 Zusammenfassung und praktische Tipps;59
6;4 Intention – was wollen wir gemeinsam erreichen?;62
6.1;4.1 Das Visionspapier;63
6.1.1;METHODE: Methodenbeispiel: Traumkreis;63
6.2;4.2 Die »Essenz des Projektes«;67
6.3;4.3 Die Eckpunkte – wo sind die Grenzen, und wo ist Vielfalt gewu?nscht?;67
6.3.1;BEISPIEL: Die Themen »Tierhaltung« und »Vegane Ernährung« im Ökodorf Sieben Linden;69
6.3.2;Ernährung;71
6.3.3;Ökologie;71
6.3.4;Finanzielle Beteiligung;71
6.3.5;Partizipation;71
6.3.6;Achtsamkeit;73
6.3.7;Kindererziehung;73
6.3.8;Spiritualität oder gemeinsame Lehrer:innen;73
6.3.9;Politische Ausrichtung;73
6.3.10;METHODE: Gemeinsame Festlegung von Eckpunkten;75
6.3.11;Vereinbarung fu?r den Konfliktfall;77
6.3.12;Zusammenfassung Eckpunkte;77
6.4;4.4 Austausch u?ber Werte;77
6.5;4.5 Der Blick auf die Intention ist auch fu?r bestehende Projekte wichtig;79
6.6;4.6 Zusammenfassung und praktische Tipps;79
7;5 Struktur – die Wirkung wird oft unterschätzt;81
7.1;5.1 Entscheidungsfindung;81
7.1.1;METHODE: Bewegliche Entscheidungsfindung;83
7.1.2;METHODE: Systemisches Konsensieren;85
7.2;5.2 Soziokratie – ein Modell, das immer mehr Gemeinschaften begeistert;87
7.2.1;5.2.1 Geschichte;87
7.2.2;5.2.2 Werte, Prinzipien und Regeln;87
7.2.3;METHODE: Offene, soziokratische Wahlen;91
7.2.4;5.2.3 Soziokratische Kultur;93
7.2.5;5.2.4 Vom »konservativen Konsens« oder der »Unterdru?ckung der Minderheit durch die demokratische Mehrheit« zur »Dynamischen Steuerung«;93
7.2.6;5.2.5. Jenseits der Soziokratie: Wie können Gemeinschaften eine soziokratisch inspirierte Struktur sinnvoll aufstellen?;97
7.2.7;5.2.6 Vieldiskutierte Punkte der Soziokratie fu?r Gemeinschaftsprojekter;99
7.2.8;5.2.7 Weitere hilfreiche »Tools« aus der Soziokratie;101
7.2.8.1;METHODE: Soziokratische Kreismoderation;103
7.2.9;5.2.8 Fazit;105
7.3;5.3 Arbeitsgruppentreffen – ein wichtiges Element von Gemeinschaft;105
7.3.1;Fazilitation;105
7.3.2;Protokollant:in;107
7.3.3;Fotoprotokolle;109
7.3.4;Ablauf von Sitzungen;109
7.3.5;METHODE: Moderation mit Farbkärtchen;111
7.4;5.4 Rechtsformen und Verträge;113
7.4.1;FALLBEISPIEL 1: Nicht immer profitieren die Besitzenden;113
7.4.2;FALLBEISPIEL 2: Verständliche Prioritätenveränderung;115
7.4.3;5.4.1 Die Wohneigentu?mergemeinschaft;115
7.4.4;5.4.2 Die Genossenschaft;117
7.4.5;5.4.3 Der Verein;119
7.4.6;5.4.4 Exkurs: Gemeinnu?tzigkeit;121
7.4.7;5.4.5 Mietshäuser Syndikat;121
7.4.8;5.4.6 GmbH, UG, Kommanditgesellschaft;121
7.4.9;5.4.7 Gesellschaft bu?rgerlichen Rechts;123
7.4.10;5.4.8 Stiftung;123
7.4.11;5.4.9 Exkurs: Erbbaurecht;125
7.4.12;5.4.10 Formelle und informelle Strukturen;125
7.5;5.5 Informationsmanagement;127
7.6;5.6 Rang und Macht – ein Tabuthema in vielen Gemeinschaften;129
7.6.1;5.6.1 Was bedeutet »Rang«?;129
7.6.2;METHODE: Mein individueller Rang;131
7.6.3;5.6.2 90 Prozent aller Konflikte sind Rangkonflikte;131
7.6.4;5.6.3 Bewusster Umgang in Situationen mit eigenem »hohen Rang«;133
7.6.5;5.6.4 Bewusster Umgang in Situationen mit erlebt »niedrigem Rang«;133
7.6.6;5.6.5 Lernen, u?ber Rang zu sprechen;135
7.6.7;5.6.6 Offenheit fu?r Feedback;135
7.6.8;5.6.7 Gemeinschaftskultur;137
7.6.9;5.6.8 Konstruktiver Umgang mit Rangfragen –ein Beitrag von Gemeinschaften zu gesellschaftlichem Wandel;139
7.6.10;5.6.9 Warum steht dieses Kapitel im Aspekt »Struktur« – gehört es nicht eigentlich ins Kapitel »Individuen und Gemeinschaft«?;139
7.7;5.7 Zusammenfassung und praktische Tipps;139
8;6 Praxis – das Projekt anstoßen;141
8.1;6.1 Zuerst das Objekt oder zuerst die Gruppe?;141
8.2;6.2 Finanzierung: Solide Modelle entwickeln;143
8.2.1;6.2.1 Wie viel Eigenkapital ist nötig?;143
8.2.2;6.2.2 Bankdarlehen und Förderdarlehen;145
8.2.3;6.2.3 Fördermittel und Stiftungen;147
8.2.4;6.2.4 Gelder von Unterstu?tzer:innen;147
8.2.5;TIPP: Praxistipp statt Eigenkapital;149
8.2.6;6.2.5 Eigenleistung;149
8.3;6.3 Umgang mit Geld und Arbeit im Projekt;151
8.3.1;6.3.1 Was wird gemeinschaftlich finanziert und was individuell?;153
8.3.2;6.3.2 Gemeinsame Ökonomie;153
8.3.3;BEISPIEL: Gemeinsame Ökonomiein der Kommune Niederkaufungen;155
8.3.4;6.3.3 Mischformen von gemeinschaftlicher Ökonomie;155
8.3.5;6.3.4 Projekteigene Betriebe und gemeinsam erschlossene Einkommensquellen;157
8.3.6;6.3.5 Bezahlte und unbezahlte Arbeit im Projekt;159
8.4;6.4 Zusammenfassung und Praxistipp;161
9;7 Ernte – die Fru?chte der Arbeit wahrnehmen und genießen;163
9.1;7.1 Eine Kultur der Wertschätzung entwickeln;163
9.1.1;METHODE: Wertschätzungszettel;165
9.1.2;Warum steht hier nicht einmal das Wort »Lob«?;165
9.2;7.2 Der Wert von Feedback;167
9.2.1;METHODE: Feedbackkultur entwickeln;167
9.2.2;METHODE:Soziokratisches Entwicklungsgespräch;169
9.3;7.3 Auswerten und Evaluieren;169
9.4;7.4 Feiern gehört dazu;171
9.5;7.5 Ernte: Ausgleich und Reflexion;171
9.6;7.6 Zusammenfassung und Praxistipps;171
10;8 Welt – Synergieeffekte schaffen;173
10.1;8.1 Netzwerke;173
10.2;8.2 Nachbarschaftspflege;175
10.3;8.3 Umgang mit Ämtern und Genehmigungsbehörden;177
10.4;8.4 Aktive Öffentlichkeitsarbeit;179
10.5;8.5 Wechselwirkungen zwischen Welt und Projekt;181
11;9 Die Struktur des Gemeinschaftskompasses und Bezu?ge zu anderen Modellen und Theorien;183
11.1;9.1 Gemeinschaftskompass, differenziert betrachtet;185
11.1.1;Intention;186
11.1.2;Struktur;186
11.1.3;Praxis;187
11.1.4;Ernte;187
11.2;9.2 Dragon Dreaming nach John Croft;187
11.3;9.3 Themenzentrierte Interaktion nach Ruth Cohn;189
11.4;9.4 Gewaltfreie Kommunikation nach Marshall Rosenberg;191
11.5;9.5 Prozessarbeit nach Arnold Mindell;193
11.6;9.6 Inspirationen zu Gefu?hlen, Emotionen, Intuition und Herzintelligenz von Vivian Dittmar;195
11.7;9.7 CLIPS – Community Learning Incubator Programfor Sustainability;199
11.8;9.8 Fazit;201
12;10 Anwendungen des Gemeinschaftskompasses;201
12.1;10.1 Der Gemeinschaftskompass als Diagnoseinstrument;201
12.2;METHODE: Intuitive Diagnose oder Fragebogen – Was ist besser?;205
12.3;10.2 Projektplanung mit dem Gemeinschaftskompass;207
12.3.1;10.2.1 Projektgru?ndung;207
12.3.2;10.2.2 Gemeinschaftskompass und Projektentwicklung;218
12.3.3;10.2.3 Verständnis von Gruppendynamik und Konflikten;221
12.3.4;10.2.4 Ausblick;223
13;Anhang;226
13.1;Literaturhinweise;226
13.2;Wichtige Internetseiten mit Informationen;226
13.3;Schlichtungsvertrag – Beispiel;227
13.4;Vorsicht, Falle! Kleinanlegerschutzgesetz, Prospektpflicht undunerlaubtes Bankgeschäft;229
13.4.1;Wie ist die Rechtslage?;230
13.4.2;Welche praktikablen Auswege gibt es?;231
13.5;Weitere Informationen;233
13.6;Danke!;235
13.7;Fragebogen »Standortbestimmung mit dem Gemeinschaftskompass«;237
14;Back Cover;242




