Weber / Rawlins / Green | Baccara Collection Band 441 | E-Book | www.sack.de
E-Book

E-Book, Deutsch, Band 441, 384 Seiten

Reihe: Baccara Collection

Weber / Rawlins / Green Baccara Collection Band 441


1. Auflage 2022
ISBN: 978-3-7515-0825-4
Verlag: CORA Verlag
Format: EPUB
Kopierschutz: 6 - ePub Watermark

E-Book, Deutsch, Band 441, 384 Seiten

Reihe: Baccara Collection

ISBN: 978-3-7515-0825-4
Verlag: CORA Verlag
Format: EPUB
Kopierschutz: 6 - ePub Watermark



LÜGEN, SEX UND LIEBESSCHWÜRE von TAWNY WEBER
Gabriel Black steckt in der Klemme: Der bekannte Hochstapler muss mit der FBI-Agentin Danita Cruz zusammenarbeiten, wenn er nicht verhaftet werden will! Doch vielleicht kann er sich ja die Zeit versüßen, indem er Danita ein paar leidenschaftliche Küsse stiehlt ...
VERFÜHRUNG À LA HOLLYWOOD von SHERELLE GREEN
Für ein TV-Special am Valentinstag wird Nicole als Make-up-Artist gebucht. Nur zu gerne arbeitet sie mit Kendrick Burrstone zusammen, dem attraktiven Regisseur! Seine heißen Blicke sprechen Bände - aber warum weist er all ihre Flirtversuche so eiskalt ab?

HEISSE NÄCHTE MIT DEM UNWIDERSTEHLICHEN COWBOY von DEBBI RAWLINS
Ist das wirklich die Frau, die er sucht? Tucker will Gerechtigkeit, doch die süße Annie kann unmöglich die Verbrecherin sein, die seiner Familie Unrecht getan hat. Je mehr Zeit er mit ihr verbringt, desto schwieriger wird es, ihrem Charme zu widerstehen ...



Schon immer liebte Tawny Weber Liebesromane, vor allem seit sie auf ein paar Geschichten in ihrer Grundschulbibliothek stieß, die sie sofort fesselten. Was gibt es Besseres als Romane mit spannenden Wendungen und einem Happy End - oder noch besser - mit erotischen Liebeszenen zu lesen? Nichts, denn das sind die guten Dinge im Leben. Auf Drängen ihres Ehemanns erfüllte sie sich ihren Traum und wagte den Sprung ins Autorengeschäft. Das Ergebnis? Zahlreiche Nominierungen und Auszeichnungen für ihre Werke. Tawny denkt sich ihre Geschichten in ihrem Haus in Nordkalifornien aus, wo sie mit ihrer Familie und ihren Tieren lebt. In ihrer Freizeit probiert sie gern Rezepte für Cocktails - besonders Margaritas - aus, geht gern shoppen - besonders Stiefel - und sieht sich Filme mit Johnny Depp an.

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1. KAPITEL

Gabriel Black lehnte sich an die Bar aus Teakholz und lächelte zufrieden. Vor ihm stand ein Glas mit feinstem altem Scotch. Er trug einen Armani-Anzug, dazu ein Seidenhemd und Schuhe von Ferragamo. In seiner Tasche befand sich der Schüssel zu mehreren Millionen in Internetaktien.

Nicht schlecht für einen Donnerstagabend.

Er war der geborene Spieler und hatte ein Talent zum Gewinnen. Und er hatte das Gefühl, der Gewinn heute Abend würde ein großer sein.

„Spendierst du mir einen Drink?“

Gabriel warf der Rothaarigen mit Schmollmund und verlockenden Kurven einen langen Blick zu. Mit einem Fingerschnipsen wies er den Barkeeper an, ihr zu servieren, was immer sie trinken wollte. Als Moe ihr ein Glas Champagner hinstellte, lächelte Gabriel charmant und deutete mit einem Kopfnicken auf die Männer, die gerade zur Tür hereinkamen.

„Ich muss mich noch um ein paar Dinge kümmern“, sagte er zu der Rothaarigen in dem trägerlosen Glitzerkleid. Er beugte sich vor und fuhr mit dem Zeigefinger über ihre nackte Schulter. „Genieß den Champagner, halt meinen Platz warm, und wenn ich fertig bin, trinken wir den Rest der Flasche auf meinem Zimmer.“

„Ich freue mich darauf“, schnurrte sie und berührte mit der Zungenspitze die Champagnerflöte, bevor sie auf den mit Samt bezogenen Barhocker rutschte.

Für eine Sekunde war Gabriel abgelenkt. Er nahm ihr das Glas ab, drehte es, um von der gleichen Stelle zu trinken, an der ihre Lippen roten Lippenstift hinterlassen hatten. Der perlende Champagner prickelte auf seiner Zunge. Genauso explosiv stellte er sich den Sex später vor.

„Süffig“, murmelte er und reichte ihr das Glas zurück.

Er zwinkerte ihr noch einmal zu, dann drehte er sich um und blickte durch den Raum. Seine Zielpersonen hatten sich an einem Tisch in der Ecke niedergelassen.

Und in der Sekunde war die Rothaarige wieder aus seinem Kopf verschwunden. Eine von Gabriels Stärken war seine Fähigkeit, alles zu ignorieren, was zwischen ihm und seinem Ziel stand. So sehr er Frauen auch verehrte, sie hatten ihren Platz. In seinem Bett, gegen die Wand gedrückt, auf seinem nackten Körper liegend. Das alles waren gute Orte. Aber keine Frau hatte ihn je von der Arbeit abgelenkt.

Schließlich war der Job das Wichtigste im Leben.

Eine Kleinigkeit, die er von seinem alten Herrn gelernt hatte. Gabriel bewunderte die Fähigkeiten seines alten Herrn. Aber er selbst war noch besser.

Doch er würde mit der Schadenfreude bis später warten. Bis er diese Gentlemen um eine nette Million erleichtert hatte.

„Meine Herren“, grüßte er, als er an den Tisch kam. Er nickte jedem der Männer zu und zog einen Stuhl heran.

„Mr. Lane“, grüßte der erste Mann und nutzte Gabriels falsche Identität.

„Schön, dass es mit dem Treffen geklappt hat“, sagte der Zweite, ein Buchhaltertyp.

„Ich weiß es zu schätzen, dass Sie einem Treffen hier in der Hotelbar zugestimmt haben“, sagte Gabriel. „Ich muss kurzfristig nach Europa. Wenn wir es heute Abend nicht geschafft hätten, hätte das Treffen warten müssen, bis ich in zwei Wochen zurück bin. Das Warten hätte mir natürlich nichts ausgemacht. Dieser Deal kann nur besser werden. Aber ihr seid nette Kerle, und ich verzögere nur ungern Ihren Einstieg.“

„Ich habe mir Ihren Prospekt und die Verkaufsbedingungen angesehen“, begann der Buchhaltertyp. Dann weiteten sich seine Augen, und er schien den Faden zu verlieren. Gabriel folgte seinem Blick und verschluckte sich fast an seiner Zunge.

Hallo, Baby.

Alles um ihn herum verblasste. Der Deal war eine ferne Erinnerung.

Er sah nur noch die Blondine.

Sie war die Fantasie eines jeden Mannes. Große Locken umrahmten ein sexy Gesicht. Die funkelnden tiefblauen Augen, die langen Wimpern und das verwischte Make-up verliehen ihr das Aussehen einer Frau, die gerade heißen Sex gehabt hatte und einen sehr befriedigten, vor Erschöpfung lächelnden Mann in einem zerwühlten Bett zurückgelassen hatte.

Die Locken umspielten Schultern, die bis auf Glitzer und dünne schwarze Träger nackt waren. Gabriel starrte auf diese Träger, und sein Mund wurde trocken. Ihre Brüste waren perfekt. Schwarzer Stoff, so glitzernd wie ihre Haut, umschloss die runden Kugeln wie die Hände eines Lovers. Sein Blick fiel auf ihre Taille, die schmal genug war, um sie mit beiden Händen umfassen zu können. Schwarzes Leder umhüllte ihre Hüften und lenkte den Blick auf unfassbar lange, herrliche Beine. Sein wandernder Blick ruhte schließlich auf ihren Füßen, die in heißen High Heels mit einer frechen Schleife an der Ferse steckten.

Er richtete seinen Blick wieder auf ihr Gesicht.

Ihr Mund war feucht und glänzend, die Unterlippe voll und verführerisch. Ein winziges Grübchen wurde sichtbar, als sie Gabriel einen einladenden Blick zuwarf.

Als ihr Begleiter, ein Kerl, der für Gabriel nur ein verschwommener Fleck war, ihren Stuhl herauszog, ließ sie sich in einer geschmeidigen Bewegung darauf sinken. Immer noch Blickkontakt mit Gabriel haltend, zwinkerte sie ihm zu und warf ihm einen Kuss zu.

Gabriels Körper reagierte sofort. Seine Muskeln spannten sich an, sein Magen krampfte sich erwartungsvoll zusammen. Er wollte sie berühren, mit den Fingern über die seidige nackte Haut streichen. Würde sie erbeben? Wenn er sie gegen die Wand drückte, würde sie diese langen Beine um seine Taille schlingen und sich festklammern?

Anders als die Rothaarige war dies keine Frau, die man aus dem Gedächtnis strich.

Sie war ungemein sexy, mit einer gefährlich süßen Seite, und hatte einen Körper, der Männer um den Verstand brachte.

Und sie war mit einem anderen zusammen.

Nicht, dass es ihn interessierte. Gabriel bekam immer, was er haben wollte.

Und er wollte sie.

Die Frage war nur, wie lange es dauern würde, bis er sie hatte.

Jemand räusperte sich. „Mr. Lane?“

Er beobachtete, wie die Blondine dem Kellner für das Glas Wasser mit Eis dankte. Sie hob es an die Lippen und begegnete wieder Gabriels Blick.

Er wurde hart.

Sie senkte das Glas. Den Blick immer noch auf ihn gerichtet, leckte sie einen glitzernden Tropfen Wasser von ihrer Unterlippe. Weich und rosa. Er stellte sich vor, wie ihre Zunge andere Dinge leckte.

Fast hätte er gestöhnt.

„Mr. Lane?“

Scheiße. Er war hier, um einen Job zu erledigen. Heiße Spiele mussten warten.

Gabriel riss sich vom Anblick der hinreißenden Blondine los und konzentrierte sich auf die Männer vor ihm. Er konnte die sexy Frau immer noch aus den Augenwinkeln sehen, während er dem Buchhaltertypen zuhörte, der seine Bedenken bezüglich des Deals darlegte. Jerry, seine eigentliche Zielperson, blickte entweder über Gabriels Schulter oder nickte abwesend zu den Worten seines Kumpels.

Gabriel versuchte, sich auf das Spiel zu konzentrieren und ignorierte das Aufblitzen von Farbe und Licht im Augenwinkel. Dann zuckte Jerry zusammen, ein geschockter Ausdruck zog über sein unattraktives Gesicht.

Gabriel drehte den Kopf gerade noch rechtzeitig, um zu sehen, wie Blondies Date sie an den Haaren packte.

„Was zum …“

Gabriel war schon halbwegs aufgesprungen, als der Kerl sie an sich zog und küsste. Es schien ihr zu gefallen. Keine Abwehr, kein Zeichen, dass sie in Schwierigkeiten steckte. Als der Typ sich zurückzog, sagte sie etwas zu ihm und tätschelte seine Brust. Das Lächeln, das sie ihm schenkte, war strahlend und süß.

Gabriel war hin- und hergerissen zwischen seiner Erregung und dem Drang, die Frau retten zu wollen. Er ballte die Fäuste und holte tief Luft.

Er musste sich konzentrieren, verdammt. Seine Priorität war das Spiel. Das Geld.

Niemals eine Frau.

„Ich verstehe Ihre Bedenken“, sagte er zu den Männern, wobei er sich auf Jerry konzentrierte. Er erläuterte, warum ihre Denkweise falsch war und warum sein Angebot die großartigste Sache seit dem Internetporno war. Es dauerte nur ein paar Sekunden, bis beide Männer breit grinsend nickten und Jerry zur Unterschrift bereit war.

Gabriel bot Jerry mit einem charmanten Lächeln seinen Stift an und spürte förmlich, wie eine Million Dollar in seine Tasche glitt.

Dann hörte er plötzlich ein lautes Krachen, Glas fiel klirrend zu Boden, ein gedämpfter Schmerzensschrei und das Geräusch einer schallenden Ohrfeige ertönten. Im Raum wurde es für den Bruchteil einer Sekunde still, dann ertönten Protestrufe.

Wütend sprang Gabriel auf. Bevor er jedoch einen Schritt machen konnte, schüttelte die Blondine schnell und besorgt den Kopf. Sie sah erschrocken aus, ihre Wange war glühend rot von der Hand des Arschlochs.

Halt dich raus, flehten ihre blauen Augen.

Gabriel setzte sich gezwungenermaßen wieder.

Er beobachtete, wie eine Hilfskraft herbeieilte, um die Glasscherben aufzufegen. Zwei Kellner huschten umher, der eine kam an den Tisch gerannt, der andere lief vermutlich zum Manager.

Lass es gut sein, Black. Es wurde sich darum gekümmert. Kein Grund für ihn, sich einzumischen. Oder schlimmer noch, den Deal zu vermasseln.

Er sah, wie die Blondine dem besorgten Kellner versicherte, dass sie okay war. Ihr Date, das Arschloch, starrte den Kerl nur an, die Hand um ihren schlanken Arm gekrallt.

Nein. Er konnte es nicht ignorieren. Gabriel stand auf, den Blick auf den Kerl gerichtet, der die hübsche Blondine schikanierte.

Die wachsamen...



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