Baranzke / Duttge | Autonomie und Würde | Buch | 978-3-8260-4767-1 | sack.de

Buch, Deutsch, 552 Seiten, Format (B × H): 155 mm x 235 mm, Gewicht: 950 g

Baranzke / Duttge

Autonomie und Würde

Leitprinzipien in Bioethik und Medizinrecht
Erscheinungsjahr 2013
ISBN: 978-3-8260-4767-1
Verlag: Königshausen & Neumann

Leitprinzipien in Bioethik und Medizinrecht

Buch, Deutsch, 552 Seiten, Format (B × H): 155 mm x 235 mm, Gewicht: 950 g

ISBN: 978-3-8260-4767-1
Verlag: Königshausen & Neumann


Der Würdebegriff wird seit Jahren insbesondere in lebenswissenschaftlichen Zusammenhängen in Recht, Ethik und Öffentlichkeit vielfältig und kontrovers diskutiert. Seit Immanuel Kant und Beauchamp/Childress wird Würde auch mit „Autonomie“ verbunden.

Der interdisziplinäre Band versammelt Beiträge aus Philosophie, Rechtswissenschaften, Medizin, Theologie und Religionswissenschaften, die der Frage nachgehen, wie mit „Würde“ und/oder „Autonomie“ argumentiert wird, und zwar sowohl in grundlegender Hinsicht in Ethik und Verfassungs-, Völker- oder Strafrecht als auch in ausgewählten lebenswissenschaftlichen Anwendungsbereichen wie der Neurowissenschaft oder der Palliativmedizin. Tier- und Naturschutz bilden ein weiteres Feld, da der Würdebegriff dort entweder als anthropozentrisch oder „speziesistisch“ kritisiert, oder aber – wie in der Schweizerischen Bundesverfassung – als „Würde der Kreatur“ auf Tiere und Pfl anzen angewendet wird. Diese außerhumane Verwendungsweise der Würdeterminologie bleibt wiederum nicht ohne Rückwirkung auf den Humanbereich und erfordert daher eine Verhältnisbestimmung. Die Beiträge werden von den Herausgebern in einen größeren Theorierahmen eingeordnet.

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Weitere Infos & Material


W.Wolbert: Menschenwürde und Autonomie. Theologisch-ethische Dimensionen – T. M. Spranger: Die Menschenwürde als verfassungsrechtliches Prinzip – H. Yildiz: Menschenwürdeschutz im Rahmen der türkischen Verfassungsordnung – C. E. Wolf: Ein Recht auf Handlungsfähigkeit im Menschenrechtsschutz der Vereinten Nationen – T. Rehbock: Freiheit, Autonomie und Würde des Straftäters angesichts der Herausforderungen durch die Neurowissenschaften – H. Krug: Tiefe Hirnstimulation und die Autonomie des Patienten: THS als würdeverletzende Therapie? Diskussion anhand eines Falls von einem minderjährigen Dystonie-Patienten, der in einer Akutintervention mit THS versorgt wurde – U. Bittner: Autonomie und Authentizität bei Therapie mit tiefer Hirnstimulation. Eine ethisch-philosophische Refl exion – M. Schweda: Ethik für eine alternde Gesellschaft? Die Diskussion um die Würde des alten Menschen zwischen Autonomie und Fürsorge – M. Thier: Rechtliche Überlegungen in Bezug auf die Organtransplantation im Lichte von Würde und Autonomie – J. Pink: Menschenwürde und Autonomie in der islamischen Bioethik. Debatten zur Organtransplantation und zu Fragen des Lebensendes – C. Bozzaro: Terminale Sedierung - Königsweg zum würdigen Sterben? – K. Klitzke: Würdevolles Sterben in der Lebensendthematik. Der Würdebegriff Robert Spaemanns – D. Birnbacher: Warum hat der Mensch weitergehende Rechte als andere Naturwesen? – M.-C. Gruber: „Menschenwürde“ - Menschlichkeit als Bedingung der Würde? – D. Aurenque: Die Machbarkeit des Lebens und die Frage nach der Würde. Zu einer Interpretation der Würde als relationaler Begriff – C. Pinsdorf: Von Sinn und Un-Sinn einer Würde der Kreatur und moralischen Anerkennungsverhältnissen – S. Odparlik: Würde - ein angemessener Begriff in Bezug auf nichtmenschliche Lebewesen? – C. Hoppe: Der Junge mit der Lupe - oder: das Elend des Physikalismus


Duttge, Gunnar
Gunnar Duttge studierte Rechtswissenschaften an der Bayerischen Universität Würzburg und lehrt Strafrecht und Medizinrecht an der Universität Göttingen (Zentrum für Medizinrecht und Institut für Kriminalwissenschaften). Forschungsschwerpunkte sind die Straftheorie und Grundlagen des Strafrechts (eingeschlossen die Herausforderung der Neurowissenschaften), Grundrechte, Rechtsphilosophie und -theorie, insbesondere die Menschenwürdegarantie, Lebensschutz und sog. „Patientenautonomie“, Gendiagnostik, Verteilungsgerechtigkeit im Gesundheitswesen (insbes. Organtransplantation).

Baranzke, Heike
Heike Baranzke studierte Theologie und Chemie in Bonn und lehrt Theologische Ethik in BU Wuppertal. Forschungsschwerpunkte sind Menschenwürde sowie humane und außerhumane Bioethik. Bei K&N u.a. erschienen „Würde der Kreatur. Die Idee der Würde im Horizont der Bioethik“ (2002), „Kant Reader“ (2004, zus. m. H.W. Ingensiep u. A. Eusterschulte) und zuletzt „Sterbebegleitung: Vertrauenssache. Herausforderungen einer person- und bedürfnisorientierten Begleitung am Lebensende (2011, zus. m. G. Höver u. A. Schaeffer).

Heike Baranzke studierte Theologie und Chemie in Bonn und lehrt Theologische Ethik in BU Wuppertal. Forschungsschwerpunkte sind Menschenwürde sowie humane und außerhumane Bioethik. Bei K&N u.a. erschienen „Würde der Kreatur. Die Idee der Würde im Horizont der Bioethik“ (2002), „Kant Reader“ (2004, zus. m. H.W. Ingensiep u. A. Eusterschulte) und zuletzt „Sterbebegleitung: Vertrauenssache. Herausforderungen einer person- und bedürfnisorientierten Begleitung am Lebensende (2011, zus. m. G. Höver u. A. Schaeffer).

Gunnar Duttge studierte Rechtswissenschaften an der Bayerischen Universität Würzburg und lehrt Strafrecht und Medizinrecht an der Universität Göttingen (Zentrum für Medizinrecht und Institut für Kriminalwissenschaften). Forschungsschwerpunkte sind die Straftheorie und Grundlagen des Strafrechts (eingeschlossen die Herausforderung der Neurowissenschaften), Grundrechte, Rechtsphilosophie und -theorie, insbesondere die Menschenwürdegarantie, Lebensschutz und sog. „Patientenautonomie“, Gendiagnostik, Verteilungsgerechtigkeit im Gesundheitswesen (insbes. Organtransplantation).



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