Borsch | Perry Rhodan-Extra: Das Stardust-Attentat | E-Book | sack.de
E-Book

E-Book, Deutsch, 64 Seiten

Reihe: Perry Rhodan-Extra

Borsch Perry Rhodan-Extra: Das Stardust-Attentat


1. Auflage 2009
ISBN: 978-3-8453-3207-9
Verlag: Perry Rhodan digital
Format: EPUB
Kopierschutz: 0 - No protection

E-Book, Deutsch, 64 Seiten

Reihe: Perry Rhodan-Extra

ISBN: 978-3-8453-3207-9
Verlag: Perry Rhodan digital
Format: EPUB
Kopierschutz: 0 - No protection



Seit drei Jahren kämpfen die Terraner bereits gegen ihren bisher mächtigsten Feind - die Terminale Kolonne TRAITOR, die von den Mächten des Chaos aufgestellt wurde. So groß ist die von TRAITOR ausgehende Gefahr, dass die Superintelligenz ES den Bewohnern des Solsystems ein ganz besonderes Angebot macht: die Evakuierung der Menschheit in die 'Fernen Stätten', ein ihnen bislang unbekannter Teil der Mächtigkeitsballung von ES. Über achthundert Millionen Menschen folgen dem Rat der Superintelligenz und fliehen vor TRAITOR ins Stardust-System, wo ihnen mehrere Planeten eine neue Heimstatt bieten sollen; die genaue Lage kennen sie nicht, lediglich den Namen des das System umgebenden Sternhaufens: Far Away. Und sie wissen, dass es ihnen unmöglich sein wird, Kontakt mit Terra zu halten. Das Stardust-System bietet viele Geheimnisse: Weltraumwesen, die Hyperkristalle liefern, die fischmenschlichen Indochimi, in der Gegenwart gestrandete Zeitreisende aus dem Volk der Rokinger, wandernde Städte, verbotene Zonen und ein neues 'Galaktisches Rätsel', das demjenigen, der es löst, zwei Unsterblichkeit verheißende Zellaktivatoren in Aussicht stellt. Doch ehe die Stardust-Menschheit sich richtig einleben und die neuen Wunder genießen kann, geschieht DAS STARDUST-ATTENTAT ... Ergänzungen grafischer Natur liefert wieder Swen Papenbrock: Der PERRY RHODAN-Titelbildkünstler präsentiert auf acht Farbseiten seine Sicht der neuen Welten. Die amphibischen Ureinwohner der Wasserwelt Zyx, humanoide Hünen vom Planeten Katarakt und die Hauptstadt Stardust City.

FRANK BORSCH Seit über einem Dutzend Jahren gehört Frank Borsch zu dem Kreativ-Team, das die größte Science-Fiction-Serie der Welt publiziert: Sowohl als Redakteur wie auch als Autor war und ist er für PERRY RHODAN tätig. Bereits 1998 gab der Autor sein Debüt in der PERRY RHODAN-Schwesterserie ATLAN, von Februar 2001 bis November 2007 verstärkte er als Redakteur das PERRY RHODAN-Team in Rastatt. Seit März 2004 gehört er dem festen Autorenstamm von PERRY RHODAN an. Der Serie ist Frank Borsch bereits seit seiner Kindheit verbunden: Im Alter von zehn Jahren entdeckte er PERRY RHODAN bei einer Bekannten seiner Mutter. 1977 stieg er als regelmäßiger Leser in die vierte Romanauflage ein und ließ sich für die nächsten zehn Jahre von den Weiten des Kosmos verzaubern. Dabei begeisterte er sich im besonderen für die Romane des PERRY RHODAN-Autors William Voltz, vor allem wegen seiner vielschichtigen Charaktere. Es dauerte nicht lange, bis die Begeisterung des Teenagers auf andere Science Fiction übergriff. Auch heute noch schätzt er Autoren wie Alfred Bester, Philip K. Dick und Ursula LeGuin. Den 1966 in Pforzheim geborenen Frank Borsch verschlug es nach seinem Zivildienst für zehn Monate in den Nahen Osten und nach Asien. Er studierte bis 1996 Englisch und Geschichte in Freiburg, wo er heute auch lebt. In dieser Zeit arbeitete er in verschiedenen Bereichen: als Wäschereifahrer, Paketpacker am Fließband und Pflegehelfer. Zudem wirkte er an der Erstellung eines Umwelthandbuchs für Osteuropa mit und war Webmaster an der Universität. Der Höhepunkt seines Studiums war sicherlich sein Aufenthalt in Belfast, wo er von 1991 bis 1992 irische Kinder in Deutsch unterrichtete. 'Das größte Abenteuer waren nicht irgendwelche Terroristen oder Bomben, sondern die irischen WG-Genossen', fasst er diese Zeit zusammen. Im Dezember 1996 nahm er an einem der von PERRY RHODAN-Chefredakteur Klaus N. Frick geleiteten Science-Fiction-Seminare der Bundesakademie für kulturelle Bildung in Wolfenbüttel teil - mit unerwarteten Folgen. Wolfgang Jeschke, Fricks Co-Dozent und Cheflektor des Heyne-Verlags im Bereich Science Fiction, engagierte Borsch vom Fleck weg als Übersetzer. Für Borsch war es der Startschuss ins Abenteuer Selbständigkeit. Für Heyne übersetzte er ein knappes Dutzend Romane, für Marvel Deutschland zahlreiche Comics. Die verbleibende Zeit nutzte er für das Schreiben von Romanen und Kurzgeschichten sowie jahrelang als Journalist mit Spezialgebiet Internet. Sein Interesse an der Science Fiction ist in dieser Zeit nie erlahmt - im Gegenteil: 'Wir leben ja schon längst in einer Science-Fiction-Welt. Es merkt nur kaum einer.' In den Jahren 2006 bis 2008 erschien im Heyne-Verlag seine Trilogie 'Alien Earth' - ein Porträt unserer Welt in fünfzig Jahren. 'Alien Earth' wurde für den renommierten Kurd-Lasswitz-Preis nominiert, das Theaterhaus Jena inszenierte den ersten Teil der Trilogie als Theaterstück. Nachdem er den Jubiläumsband 2500 verfasst hat, widmet Frank Borsch sich wieder verstärkt der PERRY RHODAN-Serie. Daneben bleibt sogar noch Zeit für andere Projekte wie das Schreibcamp, eine Autorenwerkstatt, die er zusammen mit seinem Kollegen Michael Marcus Thurner gegründet hat.

Borsch Perry Rhodan-Extra: Das Stardust-Attentat jetzt bestellen!

Autoren/Hrsg.


Weitere Infos & Material


13. November 1346 NGZ   Die Teletrans-Weiche ist erloschen. Es gibt kein Zurück mehr. Weder für mich noch für die anderen Millionen. Ich gehe nach draußen und sehe hinauf in den Himmel von Zyx. Die Nacht ist warm, wie es sich für das Paradies gehört. Durch die Zweige sehe ich die Sterne von Far Away. Sie sind fremd. Sie sind jetzt meine Heimat. Ich rauche eine letzte Zigarette. Dann gehe ich nach drinnen und hole den Strahler. Ich richte ihn auf die Zigarettenschachtel, anschließend auf das Trivideogerät, das Kommunikatonsmodul des Gleiters, die Containerpositroniken. Nacheinander gehen sie in Flammen auf. Ich sehe in die Feuer, atme den beißenden Rauch und bin glücklich. Das hier ist das Paradies. Mein Paradies.   PS: Ein Gemüsebeet angelegt.   1. 10. Mai 1347 NGZ   »Da ist sie!« Sharud erblickte die Stadt als Erster. Der junge Rokinger mit den scharfen Augen war an der Bordwand der NEW GOOD HOPE hinaufgeklettert, klammerte sich an Leitungsbündel, die entlang der stählernen Wandung verliefen, und streckte den Kopf den warmen Winden Avedas entgegen. Die Prallfeldkuppel des SKARABÄUS war abgeschaltet, seine Dachfläche glich einem offenen Boot. Ein Aufschrei der Besatzung antwortete dem Ausruf des Rokingers, und wie ein Mann stürmten die acht Männer und Frauen zu Sharud. Wäre nicht die Positronik gewesen, die NEW GOOD HOPE hätte sich unter der plötzlichen Gewichtsverlagerung zur Seite gelegt. Doch Timber F. Whistler jr., Eigner des SKARABÄUS-Raumschiffs und vormals einer der reichsten Männer des Solsystems, nun, seit einigen Monaten reichster Mann von Stardust, nahm seiner Mannschaft die Disziplinlosigkeit nicht übel – im Gegenteil: Er nahm an ihr teil. Whistler folgte den Männern und Frauen, die längst seine Kameraden geworden waren, und drängte sich zwischen sie. Seine tastenden Hände fanden ein starkes Kabelbündel, und er zog sich hoch. Vergeblich. Seine Sohlen fanden keinen Halt, er rutschte ab ... ... und plötzlich griff eine kräftige, übermenschlich große Hand nach ihm. Zwei Finger drangen unter seine linke Achsel, zwei weitere schlossen sich um seine Schulter. Ein Ruck, und Whistler fand sich in Augenhöhe mit Sharud wieder. Das lange Gesicht des Rokingers war gerötet vor Aufregung und Hitze und zeigte ein zutiefst verwegenes Lächeln, das sich der Junge in den letzten Wochen bei der Crew der NEW GOOD HOPE abgeschaut hatte. »Komm, das musst du sehen!«, rief Sharud und warf den Kopf herum, um Whistler die Richtung zu zeigen. Und dann sah Whistler die Stadt. Sie schälte sich langsam aus dem morgendlichen Dunst des Ashawar-Deltas, während die Positronik den SKARABÄUS in einem weiten Bogen an der Stadt entlangführte, als fühle der seelenlose Computer, nach welchem Anblick die Seelen der Menschen dürsteten. Stardust City. Whistler erkannte die Stadt kaum wieder. Vier Wochen lang war er mit seinen Kameraden auf Kristalljagd gewesen, hatten sie zwischen den Bahnen der beiden innersten Planeten des Stardust-Systems gekreuzt. Als lebende Köder hatten sie Howanetze angelockt, Energiewesen, die ein Boot wie die NEW GOOD HOPE innerhalb von Augenblicken zu vernichten mochten. Zu vernichten – oder seine mutige Besatzung reich zu machen. Die Energiewesen schieden Hyperkristalle aus, die Grundlage jeder fortgeschrittenen Technik der Stardust-Menschheit, die Grundlage ihres Überlebens insgesamt, auf sich allein gestellt im Sternhaufen Far Away. Whistler und seine Kameraden hatten sich als flinker und klüger als die Howanetze erwiesen. Sie kehrten mit einer Ladung von Hyperkristallen zurück, die jeden freien Fleck innerhalb der NEW GOOD HOPE ausfüllte, und mit wertvollen Erfahrungen, die der Stardust-Menschheit den Verlust vieler Leben ersparen und zahllose Möglichkeiten eröffnen sollten. Die Hyperkristalle und nicht der Fels, der unter der Humusschicht verborgen war, stellten das eigentliche Fundament der wundersamen Stadt dar, die sich zu ihren Füßen erstreckte. Stardust City war gewachsen in den vergangenen Wochen. Nein, das war nicht der passende Ausdruck: Sie war förmlich explodiert. Wo sich vor kurzer Zeit noch Grasland und Wälder befunden hatten, fanden sich jetzt lange Reihen von Wohncontainern wieder. Sie waren entlang der Straßen aufgereiht, die kilometerweit aus der Stadt reichten und sich verästelten, als wollten sie das Delta des Ashawar nachahmen oder sogar übertreffen. Sie waren die Linien, an denen entlang die Stadt wachsen würde, Zufallsprodukte für das menschliche Auge, aber tatsächlich sorgfältig geplant und den Gegebenheiten des Geländes angepasst. Whistler mutete es an, als wäre er jahrelang auf Fahrt gewesen. Nicht zu Unrecht: Hier, im Stardust-System, begann die Geschichte der Menschheit von Neuem – in einem stürmischen Tempo, in dem einige Wochen einem ganzen Zeitalter entsprachen. Die NEW GOOD HOPE schwenkte herum, nahm in diesem Augenblick Kurs auf das Stadtzentrum. Sharud keuchte. »Sieh nur die Türme!«, brüllte er. Seine Worte waren so laut, dass sie Whistler in den Ohren schmerzten. »Sind sie nicht ...« Dem jungen Rokinger fehlten die Worte. ... unglaublich!, führte Whistler den Satz in Gedanken zu Ende. Stardust City war in die Höhe gewachsen. Unterhalb des Plateaus, auf dem Whistler eigenhändig vor Monaten den Mast mit der Flagge der Liga Freier Terraner in den Boden gerammt und diese gehisst hatte, zu Füßen der Stardust-Felsnadel, war ein Meer von Türmen entstanden. Sie ähnelten der Felsnadel, von der die Stadt ihren Namen hatte. Die Häuser glichen Raketen. Ihre Dächer mündeten in schlanke, nadelgleiche Spitzen. Aus den Seiten ihrer Rümpfe ragten Deltaflügel, ihre Fundamente waren breit und rund. Whistler wurde an eine Flotte von Schiffen erinnert, bereit dazu, im nächsten Augenblick die Fesseln des Planeten abzuschütteln und in das Unbekannte aufzubrechen, in das Abenteuer. Sein Herz schlug schneller, als die NEW GOOD HOPE in den Landeanflug ging. Inmitten der Raketenhäuser war ein freier Fleck geblieben. Auf den ersten Blick erschien er als eine Brache, ein vergessener Ort, an dem sich die Baumeister dieser Stadt all dessen entledigt hatten, was sie für ihre himmelstürmenden Pläne nicht hatten gebrauchen können. Ein Sammelsurium von schmutzigen und in der Sonne längst ausgebleichten Containern breitete sich über das Gelände aus. Diese Container bildeten das Hauptquartier der Whistler-Stardust & Co., der mächtigsten und einflussreichsten Firma der Stardust-Menschheit, und ihre jämmerliche Erscheinung betrübte ihren Eigner nicht im Geringsten. Sie hatte auf seine ausdrückliche Anordnung Bestand. Whistler sah sich selbst als Pionier – und Pioniere verschwendeten ihre Zeit und Energie nicht auf Äußerlichkeiten, ganz gleich, wie sehr ihm der Anblick der aufblühenden Stadt imponieren mochte. »Was ist da los?«, riss ihn Sharud aus den Gedanken. Der junge Rokinger war noch höher geklettert. Er hatte den langen Oberkörper über die Bordwand gestreckt, die er und Blaine Fishbaugh stets »Reling« nannten, und sah senkrecht nach unten. Ein Mensch hätte an seiner Stelle längst das Gleichgewicht verloren, aber der starke Rokinger hielt sein Gewicht mühelos. »Was soll da los sein?«, entgegnete Whistler. Der Tonfall des Rokingers riss ihn aus seiner freudigen Erwartung. Whistler zog sich hoch, folgte dem Beispiel seines Freundes, wenn auch vorsichtiger. Er war nur ein Mensch. Whistler sah nach unten. Man erwartete sie. Tausende erwarteten sie. Die Landefläche unter ihnen war mit Menschen übersät. Dicht an dicht standen sie, sahen der landenden NEW GOOD HOPE entgegen und ... Vom Rand der Menschenmenge löste sich fauchend ein Strahl aus grellem Licht und Rauch. Er kam direkt auf das Kleinraumschiff zu – und verfehlte es. Knisternd entstand der HÜ-Schirm des Raumers, stabilisierte sich innerhalb eines Sekundenbruchteils und bildete eine nahezu undurchdringliche Barriere aus Energie um die NEW GOOD HOPE. Mit einem Ruck drehte der SKARABÄUS ab, von der Positronik aus dem Gefahrenbereich gebracht. Mit ganzer Kraft an die Bordwand geklammert, verfolgte Whistler, wie dem ersten Strahl, der in den Himmel schoss, ein Dutzend weitere folgten. Es waren Raketen, ungefähr so groß wie ein Mensch. Sie ritten auf Feuerstrahlen an dem Kleinraumschiff vorbei und explodierten über den Köpfen der Crew am Himmel. In gleißender Helligkeit, die spielend diejenige der Sonne ausstach, explodierten sie und schrieben riesige Buchstaben in den Morgenhimmel. »Ein herzliches Willkommen unserem zukünftigen Administrator!« Verblüfft las die Crew der NEW GOOD HOPE die Botschaft, verarbeitete sie – und brach ebenfalls in Jubel aus. Whistler, hin- und hergerissen zwischen Fassungslosigkeit und Empörung über diesen Unfug, schüttelte den Kopf und flüsterte der Positronik zu: »Landen! So schnell wie möglich!«   *   Sharud ließ es sich nicht nehmen, die NEW GOOD HOPE eigenhändig hinunterzubringen. Mit einem wilden Aufschrei, so freudig, als hätte Whistler ihm befohlen, in dieser Nacht in der Kältekammer des Raumers zu übernachten, machte er sich von der Reling los. Mit ein paar großen Sprüngen war er im Kommandomodul der NEW GOOD HOPE und nahm der Positronik die Steuerung ab. Whistler ließ ihn machen. Es hatte wenig Zweck, mit seinem jungen Freund zu diskutieren, hatte er...



Ihre Fragen, Wünsche oder Anmerkungen
Vorname*
Nachname*
Ihre E-Mail-Adresse*
Kundennr.
Ihre Nachricht*
Lediglich mit * gekennzeichnete Felder sind Pflichtfelder.
Wenn Sie die im Kontaktformular eingegebenen Daten durch Klick auf den nachfolgenden Button übersenden, erklären Sie sich damit einverstanden, dass wir Ihr Angaben für die Beantwortung Ihrer Anfrage verwenden. Selbstverständlich werden Ihre Daten vertraulich behandelt und nicht an Dritte weitergegeben. Sie können der Verwendung Ihrer Daten jederzeit widersprechen. Das Datenhandling bei Sack Fachmedien erklären wir Ihnen in unserer Datenschutzerklärung.