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Ihr Team von Sack Fachmedien
E-Book, Deutsch, 221 Seiten, Web PDF
Franke Raumorientiertes Verwaltungshandeln und integrierte Quartiersentwicklung
1. Auflage 2011
ISBN: 978-3-531-92856-2
Verlag: VS Verlag für Sozialwissenschaften
Format: PDF
Kopierschutz: 1 - PDF Watermark
Doppelter Gebietsbezug zwischen „Behälterräumen“ und „Alltagsorten“
E-Book, Deutsch, 221 Seiten, Web PDF
Reihe: Humanities, Social Science (German Language)
ISBN: 978-3-531-92856-2
Verlag: VS Verlag für Sozialwissenschaften
Format: PDF
Kopierschutz: 1 - PDF Watermark
Seit Mitte der 1990er Jahre gewinnen integrative raumorientierte Verfahren der Quartiersentwicklung – beispielsweise im Rahmen des Programms Soziale Stadt – an Bedeutung. Dabei wird jedoch der im Zentrum stehende Raumbezug über eine territoriale Abgrenzung kommunaler räumlicher Zuständigkeitsbereiche hinaus kaum weiter qualifiziert. Vielmehr erscheint „Raum“ als die einzige „gegebene“ Variable. Thomas Franke geht in seiner qualitativen Untersuchung der Frage nach, mit welchen raumrelevanten Zielen aus welcher Akteursperspektive der neue Entwicklungsansatz verfolgt wird. Er analysiert, wie die beteiligten Akteure den ihm zugrunde liegenden Raumbezug zwischen „Programmgebiet“ und „Alltagsraum“ definieren und welche Arbeitserfahrungen damit gemacht werden. Die Untersuchungsergebnisse und sein Modell des „Doppelten Gebietsbezugs“ tragen zu einer anwendungsbezogenen Qualifizierung des Umgangs mit „Raum“ in der Quartiersentwicklung bei.
Zielgruppe
Research
Autoren/Hrsg.
Weitere Infos & Material
1;Danksagung;6
2;Inhaltsverzeichnis;7
3;Abbildungs-, Karten- und Tabellenverzeichnis;10
4;1 Einführung: Warum gebietsbezogenes Verwaltungshandeln?;11
5;2 Ansatz und Aufbau der Untersuchung: Gebietsbezogenes Verwaltungshandeln als Forschungsgegenstand;15
5.1;2.1 „Benachteiligte“ Stadtteile: Anlass für eine integrative „ Raumorientierung“ von Verwaltungshandeln;15
5.2;2.2 Zentrale Fragestellungen und Untersuchungsansatz: Was haben Ziele, Akteure und Strukturen gebietsbezogenen Verwaltungshandelns mit „Raum“ zu tun?;18
5.3;2.3 Untersuchungsmethoden: Annäherung an gebietsbezogenes Verwaltungshandeln;28
5.3.1;2.3.1 Ausgangspunkt: Methodenentwicklung in der Organisationsforschung;29
5.3.2;2.3.2 Qualitative Dokumentenanalyse: Grundlagen;31
5.3.3;2.3.3 Leitfadengestützte Experten-/Gruppeninterviews: Kern der Untersuchung;32
5.3.3.1;2.3.3.1 Was wurde erfragt?;35
5.3.3.2;2.3.3.2 Wer ist Expert/in und wer wurde interviewt?;36
5.3.3.3;2.3.3.3 Leitfäden als Befragungsgrundlage;39
5.3.3.4;2.3.3.4 Zur Rolle des Interviewers;41
5.3.3.5;2.3.3.5 Auswertungsverfahren;44
6;3 Theoretische Einbettung der Untersuchung: Welche Raumkonzepte können gebietsbezogenem Verwaltungshandeln zu Grunde liegen?;49
6.1;3.1 Absoluter und relationaler Ansatz: Akteure und Raum;50
6.2;3.2 Handlungstheoretische Raumkonzepte: Akteure produzieren Raum;51
6.2.1;3.2.1 Ausgangsüberlegungen: Ressourcen und Regelnin der Strukturationstheorie von Anthony Giddens;54
6.2.2;3.2.2 Werlens Konzept der „Geographie alltäglicher Regionalisierungen“;56
6.2.3;3.2.3 Löws Konzept der „Raumsoziologie“;60
7;4 Zwischen Theorie und Konzept: Überlegungen zu „Sozialraum“ und „Lebenswelten“ in der Jugendhilfe;63
8;5 Ergebnisse der Dokumentenanalyse: Programme und kommunale Konzepte der Stadtteilentwicklung als Rahmenbedingungen für gebietsb;68
8.1;5.1 Programmatische Grundlagen für gebietsbezogenes Verwaltungshandeln: URBAN/URBAN II und die Soziale Stadt;70
8.1.1;5.1.1 Programmvorgaben und -informationen: Ziele Ziele von URBAN und URBAN II;70
8.1.2;5.1.2 Programmvorgaben und -informationen: Fördergebiete und ihre Abgrenzungen;76
8.1.3;5.1.3 Programmvorgaben und -informationen: Gebietsmanagement Gebietsmanagement im Rahmen von URBAN/URBAN II;80
8.2;5.2 Konzeptionelle Grundlagen für gebietsbezogenes Verwaltungshandeln in den vier Beispielkommunen Berlin, Dortmund, Essen und Leipzing;85
8.2.1;5.2.1 Vorüberlegungen in den Beispielkommunen;86
8.2.2;5.2.2 Konzeptvorgaben: Ziele;92
8.2.3;5.2.3 Konzeptvorgaben: Abgrenzung von Programmgebieten;95
8.2.4;5.2.4 Konzeptvorgaben: Gebietsmanagement;122
9;6 Interviewergebnisse: Gebietsbezogenes Verwaltungshandeln in der Praxis;132
9.1;6.1 Ziele gebietsbezogenen Verwaltungshandelns in der Praxis;132
9.1.1;6.1.1 Zielerarbeitung: Verfahren und beteiligte Akteure;133
9.1.2;6.1.2 Zielbenennung: Handlungsfelder;134
9.1.3;6.1.3 Zielumsetzung: Arbeitserfahrungen;137
9.2;6.2 Abgrenzung von Programmgebieten und „Sozialräumen“ in der Praxis;143
9.2.1;6.2.1 Gebietsabgrenzung: Verfahren und beteiligte Akteure;143
9.2.2;6.2.2 Gebietsabgrenzung: Kriterien;145
9.2.3;6.2.3 Umgang mit Programmgebieten und „Sozialräumen“: Arbeitserfahrungen;149
9.2.4;6.2.4 Gebietsabgrenzungen: Verbesserungsbedarfe aus Sicht der Interviewpartner/innen;157
9.3;6.3 Gebietsmanagement der Verwaltung in der Praxis;162
9.3.1;6.3.1 Arbeitserfahrungen mit Gebietsmanagement auf der Verwaltungsebene;162
9.3.2;6.3.2 Gebietsmanagement auf der Verwaltungsebene: Verbesserungsbedarfe aus Sicht der Interviewpartner/innen;167
9.4;6.4 Gebietsbezogenes Verwaltungshandeln in der Praxis:generelle Einschätzungen der Interviewpartner/innen;171
9.4.1;6.4.1 Vorteile gebietsbezogenen Verwaltungshandelnsaus Sicht der Interviewpartner/innen;171
9.4.2;6.4.2 Nachteile gebietsbezogenen Verwaltungshandelns aus Sicht der Interviewpartner/innen;175
9.4.3;6.4.3 Anregungen der Interviewpartner/innen für eine Verbesserungdes Ansatzes „Gebietsbezogenes Verwaltungshandeln“;178
10;7 Zum Verhältnis von handlungstheoretischen Raumkonzepten und der Praxis gebietsbezogen Verwaltungshandelns;185
10.1;7.1 Bewertung der Interviewergebnisse – theoretische Generalisierung;185
10.2;7.2 Das Gegenüber von Verwaltungsund „Vor-Ort“-Ebene: Modelle „Doppelter Gebietsbezug“ und „Quartiermanagement“;196
10.2.1;7.2.1 Modell „Doppelter Gebietsbezug“;196
10.2.2;7.2.2 Modell „Quartiermanagement“;198
11;8 Empfehlungen für eine Verbesserung des Ansatzes „Gebietsbezogenes Verwaltungshandeln“;201
12;Quellen/Literatur;206
13;Anhang: Liste der (Gruppen-)Interviews;215




