Giesecke | Die Entdeckung der kommunikativen Welt | Buch | 978-3-518-29388-1 | www.sack.de

Buch, Deutsch, 534 Seiten, Format (B × H): 108 mm x 177 mm, Gewicht: 420 g

Reihe: suhrkamp taschenbuch wissenschaft

Giesecke

Die Entdeckung der kommunikativen Welt

Studien zur kulturvergleichenden Mediengeschichte
Originalausgabe 2007
ISBN: 978-3-518-29388-1
Verlag: Suhrkamp

Studien zur kulturvergleichenden Mediengeschichte

Buch, Deutsch, 534 Seiten, Format (B × H): 108 mm x 177 mm, Gewicht: 420 g

Reihe: suhrkamp taschenbuch wissenschaft

ISBN: 978-3-518-29388-1
Verlag: Suhrkamp


Eine transkulturell und epochenübergreifend arbeitende Medienwissenschaft kann weder das neuzeitliche europäische Kultur- und Geschichtskonzept noch dessen Kommunikationsmodell übernehmen. Die hier übliche radikale Orientierung an technischen Medien, an Menschen als ausschließlichen Kommunikatoren, an Standardschriftsprachen als Leitcode, am Buch als Spiegel der Kultur, am Entweder- Oder-Denken, an Homogenität und Standardisierung als Unterpfand erfolgreicher Kommunikation, Politik und Wissenschaft erweist sich als eine kulturspezifische Voraussetzung, nicht aber als allgemeingültiger Theorierahmen.
Demgegenüber versuchen die Arbeiten, die in diesem Band versammelt sind, eine alternative triadische Epistemologie und Kommunikationstheorie zu entwerfen. Dabei werden ausgewählte Kapitel der Mediengeschichte Europas, Japans, Indiens und weiterer Kulturen verglichen und der Wandel neu beschrieben.

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Frühe Reisejournale
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- Das Adäquanzpostulat für die Mediengeschichtsschreibung
- Antike Wissensvermittlung in der Kritik des Plinius
- Schwierigkeiten der graphischen Repräsentation visueller Erfahrungen
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Die Steuerung kommunikativer Vernetzung im Mittelalter durch Widmung und Approbation
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- Kopplungen und Ungleichzeitigkeiten in Sprach- und Begriffsgeschichte
Kopplungen und Ungleichzeitigkeiten in Sprach- und Begriffsgeschichte


Giesecke, Michael
Michael Giesecke, geboren 1949, ist Professor für Vergleichende Literaturwissenschaft mit den Schwerpunkten Kultur- und Medientheorie, Mediengeschichte an der Universität Erfurt.

Michael Giesecke, geboren 1949, ist Professor für Vergleichende Literaturwissenschaft mit den Schwerpunkten Kultur- und Medientheorie, Mediengeschichte an der Universität Erfurt.



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