E-Book, Deutsch, Band 26, 250 Seiten
Reihe: Kultur der Medizin
Hadolt / Lengauer Genetische Beratung in der Praxis
1. Auflage 2009
ISBN: 978-3-593-40557-5
Verlag: Campus
Format: PDF
Kopierschutz: 1 - PDF Watermark
Herausforderungen bei präsymptomatischer Gendiagnostik am Beispiel Österreichs
E-Book, Deutsch, Band 26, 250 Seiten
Reihe: Kultur der Medizin
ISBN: 978-3-593-40557-5
Verlag: Campus
Format: PDF
Kopierschutz: 1 - PDF Watermark
Bernhard Hadolt, Dr. phil., ist Senior Researcher am Institut für Höhere Studien, Wien. Monika Lengauer, Dr. phil., ist Sozialanthropologin.
Autoren/Hrsg.
Weitere Infos & Material
1;Inhalt;6
2;Vorwort;10
3;1. Einleitung;12
3.1;1.1. Problemstellung, Forschungsinteresse und Zugang;12
3.2;1.2. Forschungsstrategie und methodisches Vorgehen;18
3.3;1.3. Gliederung und Überblick;22
4;2. Verständnis und Bedarfsbegründung genetischer Beratung;24
4.1;2.1. Gendiagnostik und Beratungsbedarf;24
4.1.1;2.1.1. Humangenetik und Eugenik;24
4.1.2;2.1.2. Die Exzeptionalität genetischer Informationen;31
4.1.3;2.1.3. Das Therapiedefizit bei genetischen Erkrankungen;34
4.1.4;2.2. Aufklärung und/oder Beratung;35
4.1.5;2.3. Besonderheiten genetischer Beratung;38
4.1.5.1;2.3.1. Fehlen des finalen Bezugs;39
4.1.5.2;2.3.2. Klientenorientierung;40
4.1.5.3;2.3.3. Drittbezug;41
4.1.5.4;2.4. Beratungsprinzipien;44
4.1.5.4.1;2.4.1. Patientenautonomie und Informed Consent;44
4.1.5.4.2;2.4.2. Recht auf Nichtwissen;48
4.1.5.4.3;2.4.3. Nichtdirektivität und Klientenzentriertheit;51
5;3. Genetische Beratung als sozialwissenschaftlicher Forschungsgegenstand;60
5.1;3.1. Zum gesellschaftstheoretischen Status von Beratung;60
5.1.1;3.1.1. Der Bedeutungsgewinn von Beratung in der Wissensgesellschaft;60
5.1.2;3.1.2. Beratung und Individualisierung;65
5.2;3.2. Genetische Konsultation als Arzt-Patient-Interaktion;74
5.2.1;3.2.1. Biomedizinisches Krankheitsmodell und Arzt-Patient-Verhältnis;74
5.2.2;3.2.2. Arzt-Patient-Interaktion und genetisches Risiko;81
6;4. Präsymptomatische Gendiagnostik;90
6.1;4.1. Der medizinisch-technische Gegenstandsbereich;90
6.2;4.2. Klinische Implikationen präsymptomatischer Gendiagnostik;92
7;5. Zur Institutionalisierung klinischer Genetik in Österreich;98
7.1;5.1. Autonome versus additive Genetik;98
7.2;5.2. Beratungssettings und beforschte Beratungseinrichtungen;100
7.2.1;5.2.1. Setting 1: Allgemeine Humangenetische Beratungseinrichtung;101
7.2.2;5.2.2. Setting 2: Spezialambulanz für eine ausgewählte Erbkrankheit;104
7.2.3;5.2.3. Setting 3: Humangenetische Beratungsstelle für reproduktive Fragen;112
8;6. Das Beratungsgeschehen und seine Doings and Sayings;116
8.1;6.1. Fallbeispiel Herr Richter: Erstberatung in einem humangenetischen Zentrum;117
8.2;6.2. Fallbeispiel Frau Hirsch und Frau Schwarz: Befundbesprechung in einer Beratungsstelle für familiären Brust- und Eierstockkrebs;130
8.3;6.3. Tätigkeiten und PartizipantInnen bei Beratungssitzungen;137
9;7. Worum es geht: Betroffenheitsklärung;144
10;8. Motive und Präfigurationen;150
10.1;8.1. Verdachtsmoment Erbkrankheit und Beratungsanlass;152
10.2;8.2. Krankheitsspezifische Bedingungen;153
10.3;8.3. Erkrankungserfahrungen über Angehörige;155
10.4;8.4. Beratungstraditionen;158
11;9. Betroffenheitshandhabung;164
11.1;9.1. Die sites genetischer Beratung;164
11.2;9.2. Beratungsfokussierte Betroffenheitshandhabung;167
11.3;9.3. Behandlungserweiterte Betroffenheitshandhabung;170
12;10. Klärungsreichweite;180
12.1;10.1. Erkrankungsfokussierte Klärungsreichweite;181
12.2;10.2. Psychosozial-erweiterte Klärungsreichweite;186
12.3;10.3. Schicksalsentscheidung Kind;191
13;11. Beratungslogiken;196
14;12. Schlussbetrachtungen: Zwischen Beraten und Vorsorgen;206
14.1;12.1. Beratung und Entscheidungsbezug: Der Gentest;206
14.2;12.2. Nichtdirektivität und Compliance;215
15;Literatur;224
16;Personen- und Sachregister;242