Über Gertrud Kolmar
Buch, Deutsch, 462 Seiten, Format (B × H): 125 mm x 203 mm, Gewicht: 516 g
ISBN: 978-3-633-54318-2
Verlag: Juedischer Verlag
Gertrud Kolmar (1894-1943) gilt als eine der bedeutendsten deutschsprachigen Lyrikerinnen des 20. Jahrhunderts, dennoch sind viele ihre Arbeiten bis heute weitgehend unbekannt. Zu ihren Lebzeiten erschienen aus ihrem umfangreichen dichterischen Werk nur drei Gedichtbände: »Gedichte«, »Preußische Wappen« und »Die Frau und die Tiere«. Gertrud Kolmar selbst entschied sich gegen eine Flucht und blieb bei ihrem Vater in Berlin. Sie musste Zwangsarbeit in der Rüstungsindustrie leisten und schrieb nachts an ihren Gedichten. 1943 wurde sie im Verlauf der sogenannten Fabrikaktion deportiert und in Auschwitz ermordet.
Friederike Heimann zeichnet in ihrer Biografie ein sehr persönliches und berührendes Porträt einer Frau, die ihr Leben als jüdische Dichterin in Deutschland schmerzlich erfahren und immer wieder zum Thema ihres lyrischen und erzählerischen Werks gemacht hat.
Autoren/Hrsg.
Fachgebiete
- Geisteswissenschaften Jüdische Studien Jüdische Studien Jüdische Studien: Literatur & Kunst
- Geisteswissenschaften Literaturwissenschaft Literaturwissenschaft: Lyrik und Dichter
- Geisteswissenschaften Geschichtswissenschaft Geschichtswissenschaft Allgemein Biographien & Autobiographien: Historisch, Politisch, Militärisch
- Geisteswissenschaften Jüdische Studien Jüdische Studien Jüdische Identität & Biographien
Weitere Infos & Material
Lindenbaum und Lorelei
Von Berlin Westend zu einem Städtchen im Osten
Zerstörte Welt
Ein Kinderbild um 1900
Der wandernde Name
Seltsam und fremd: Die Aztekin
Und in der Mitte der winzige zerbrechliche Menschheitörper. Jahre des Verstummens
Finkenkrug: »Die Frau mit den Tieren«
»Den Kopf einer Teufelin aufgesetzt«: Die Irre
Nah und doch fern: »Weibliches Bildnis« aus versunkener Zeit
»In diese Unwelt verstoßen«: Die jüdische Mutter
»Nur Nacht hört zu«: Vom Wort der Stummen zur German Sea
»Aus dem Dunkel komme ich, eine Frau«. Zwischen-»Welten«
Leiser Klang »verschollener Harfe«: Das »Gegenwort« des Hebräischen
Eine »bittersüße Liebesgeschichte« in finsterer Zeit
EPILOG Inmitten von Berlin




