Buch, Deutsch, Band 3.1.3, 116 Seiten, GEKL
Theorie und Praxis für die Ganztagsschule
Buch, Deutsch, Band 3.1.3, 116 Seiten, GEKL
Reihe: Studienhefte zur Ganztagsschulpädagogik
ISBN: 978-3-946109-24-2
Verlag: AfGmedia
Essen und Trinken gehören zu jedem Schultag – das gilt insbesondere für Schulen mit Ganztagsangeboten. Das Essverhalten wird nicht nur in der Familie, sondern auch in der Schule geprägt – hier liegt eine große Verantwortung und zugleich eine bedeutende Chance. Eine qualitativ hochwertige und akzeptierte Schulverpflegung in einem angenehmen Ambiente: das vermittelt Kindern und Jugendlichen zudem, dass Essen etwas Wert- und Genussvolles ist. Die Schüler lernen unbekannte Lebensmittel, Speisen oder Zubereitungsmethoden kennen, probieren neue Speisekombinationen aus. Dazu kommt: Mit einem ausgewogenen Pausensnack und Mittagessen sind sie optimal für den Schultag gerüstet.
Pausensnacks finden sich in etwa 70 Prozent der bayerischen Schulen. Mittlerweile wird an beinahe dreiviertel der Schulen in Bayern ein Mittagessen angeboten. Abhängig von den Gegebenheiten vor Ort kann die Mittagsverpflegung auf unterschiedliche Weise organisiert sein. Schulen, Sachaufwandsträger und Speisenanbieter haben dies in der Hand und entscheiden letztlich, was auf den Tellern der Schüler zu finden ist.
Wie gelingt es, dass die Schüler das Angebot der schuleigenen Mensa wahrnehmen und schätzen? Die Antwort scheint simpel: Das Essen muss schmecken! Doch Preis, Qualität, Organisation und Angebotsauswahl machen nur einen Teil der Einflussfaktoren aus. Kinder und Jugendliche sind Gäste der Schulmensa und müssen als diese wahrgenommen werden. Ein altersgerechtes Ambiente, das Image der Mensa, die Kommunikation nach innen und außen, die Verankerung in der Schulkultur und die Einbeziehung der Schülerinnen und Schüler beeinflussen die Akzeptanz des Mittagessens. Schulverpflegung ist dann erfolgreich, wenn alle Beteiligten von der ersten Planung bis hin zur Qualitätssicherung eingeschlossen werden. Kommunikation ist der Schlüssel zum Erfolg. Hierbei sollten Vorstellungen und Wünsche an die Schulverpflegung von allen Beteiligten konkret kommuniziert und in Vereinbarungen festgehalten werden.
Zielgruppe
Lehrer, Pädagogen, Mitarbeiter in Ganztagsschulen, Erzieher
Autoren/Hrsg.
Weitere Infos & Material
1_ Die Mittagsverpflegung als pädagogisches Handlungsfeld Heike Steinhäuser
1.1_ Akteure innerhalb der Mittagsverpflegung 6
1.2_ Dimensionen der Mittagsverpflegung 12
1.3_ Lernen in der Ganztagsschule 15
1.4_ Ess- und Tischkultur 17
1.5_ Erweiterung von sozialen und persönlichen Kompetenzen 24
1.6_ Raum als dritter Pädagoge 26
Zusammenfassung 29
2_ Schulverpflegung – Qualitätsmerkmal schulischer Gesundheitsförderung
2.1_ Ernährung und Gesundheit in der Lebenswelt Schule 31
2.2_ Essen und Trinken im Kindes- und Jugendalter 34
2.3_ Mittagszeit im Ganztag – Essen und Erholung 35
2.4_ Die Rolle des pädagogischen Personals 42
2.5_ Ernährungsbildung – Ansätze für die Projektarbeit 43
Zusammenfassung 55
3_ Organisation der Mittagsverpflegung Heike Steinhäuser
3.1_ Kommunikation und Konzeption 57
3.2_ Ablauf der Mittagsverpflegung 62
3.3_ Hygienemaßnahmen 80
3.4_ Qualitätssicherung 82
Zusammenfassung 86
4_ Ernährung aktiv: Praxisbeispiele Heike Maria Schütz
4.1_ Kleine Aktionen 89
4.2_ Projekte 93
4.3_ Konzepte 98
Zusammenfassung 105
Anhang
Kopiervorlage: Speiseplan-Wunschzettel 106
Kopiervorlage: Speiseplan-Wunschzettel 107
Bibliografie 108
Angebotsübersicht der Vernetzungsstelle Kita- und Schulverpflegung Bayern 114