Jandura / Quandt / Vogelgesang | Methoden der Journalismusforschung | E-Book | sack.de
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E-Book, Deutsch, 378 Seiten

Jandura / Quandt / Vogelgesang Methoden der Journalismusforschung


1. Auflage 2011
ISBN: 978-3-531-93131-9
Verlag: VS Verlag für Sozialwissenschaften
Format: PDF
Kopierschutz: 1 - PDF Watermark

E-Book, Deutsch, 378 Seiten

ISBN: 978-3-531-93131-9
Verlag: VS Verlag für Sozialwissenschaften
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Die Journalismusforschung kann auf eine lange Tradition empirischer Forschung zurückblicken: Ob Gatekeeperforschung, Studien zu Nachrichtenwerten, Agenda Setting oder redaktionelle Beobachtungen - empirische Arbeiten zum Journalismus haben die kommunikationswissenschaftliche Forschung nachhaltig geprägt.
Der vorliegende Band wirft einen differenzierten Blick auf die Methoden der Journalismusforschung entlang der Phasen des Forschungsprozesses. Betrachtet werden grundlegende methodische und methodologische Aspekte der Journalismusforschung, teilweise vermittelt über konkrete empirische Studien, die sich mit dem Thema 'Journalismus' aus unterschiedlichen Perspektiven beschäftigen. Forschungsdesigns und Instrumente der empirischen Studien werden dabei unter klarer Zurückhaltung der Ergebnisdarstellung präsentiert, um den Blick für die methodischen Gesichtspunkte zu schärfen.
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Zielgruppe


Professional/practitioner

Weitere Infos & Material


1;Inhalt;5
2;Vorwort;8
3;I. Entdeckung und Planung;11
3.1;Der unauflösbare Zusammenhang von Fragestellung, Theorie und Methode. Die reflexive Bedeutung der Methodologie (nicht nur) in de Journalismusforschung;12
3.1.1;1 Das Problem der Empiriefähigkeit von (Journalismus-) Theorien;12
3.1.2;2 Definition des Forschungsgegenstands: Grundgesamtheit und Stichprobe;16
3.1.3;3 Erhebungsmethoden;18
3.1.3.1;3.1 Beobachtungen von Redaktionen;18
3.1.3.2;3.2 Befragungen von Journalisten;20
3.1.3.3;3.3 Inhalts-/Textanalysen der journalistischen Berichterstattung;21
3.1.4;4 Auswertungsmethoden;23
3.1.5;5 Fazit;24
3.1.6;Literaturverzeichnis;25
3.2;Felder der Journalismusforschung;30
3.2.1;1 Differenzierung und Dynamik der Journalismusforschung;30
3.2.2;2 Personenorientierung und Systemparadigma;31
3.2.3;3 Renaissance der „journalistischen Persönlichkeit“;32
3.2.4;4 Dominanz des analytischen Empirismus;33
3.2.5;5 Internationalisierung und Transdisziplinarität;34
3.2.6;6 Hauptgebiete der Journalismusforschung;35
3.2.7;7 Dominierende Ansätze und Methoden der Journalismusforschung;38
3.2.8;8 Aktuelle Forschungsfelder der Journalismusforschung;39
3.2.9;9 Fazit und Ausblick;41
3.2.10;Literaturverzeichnis;42
3.3;Journalistik als Kulturanalyse. Redaktionskulturen als Schlüssel zur Erforschung journalistischer Praxis;43
3.3.1;1 Einleitung;43
3.3.2;2 Kulturanalyse als Forschungsperspektive;44
3.3.3;3 Kulturanalyse als Perspektive auf Journalismus;48
3.3.4;4 Kulturanalyse als Forschungsdesign;54
3.3.4.1;4.1 Die Triggerstudie;55
3.3.4.2;4.2 Die Redaktionsstudie;56
3.3.5;Literaturverzeichnis;59
3.4;Journalismusforschung als interaktive Innovationsforschung. Eine Methodologie für Wissenstransfer;62
3.4.1;1 Einleitung;62
3.4.2;2 Transfer: ein alternatives Forschungsparadigma;62
3.4.3;3 Grundlagen interaktiver Innovationsforschung;66
3.4.4;4 Journalismusforschung als interaktive Innovationsforschung: Beispiele,Probleme, Gütekriterien;68
3.4.4.1;4.1 Fallstudien;68
3.4.4.2;4.2 Kernproblem Schnittstelle;71
3.4.4.3;4.3 Gütekriterien;72
3.4.5;5 Fazit und Entwicklungspotentiale;74
3.4.6;Literaturverzeichnis;75
3.5;Autobiographien als Mittel der Journalismusforschung. Quellenkritische und methodologische Überlegungen;78
3.5.1;1 Einordnung und Fragestellung;78
3.5.2;2 Die Autobiographie als (literarische) Gattung;78
3.5.3;3 Die Grundgesamtheit;79
3.5.4;4 Phasengliederung;80
3.5.5;5 Hauptmerkmale;82
3.5.6;6 Typen von Autobiographien;83
3.5.7;7 Quellenwert und Quellenkritik;83
3.5.8;8 Methodologische Herangehensweise;84
3.5.9;9 Exemplarische Auswertung;85
3.5.9.1;9.1 Subjektsphäre;85
3.5.9.2;9.2 Professionssphäre;89
3.5.9.3;9.3 Institutionssphäre;91
3.5.9.4;9.4 Gesellschaftssphäre;92
3.5.10;10 Ausblick;94
3.5.11;Literaturverzeichnis;95
4;II. Untersuchungsdesigns und Stichprobenbildung;101
4.1;Validierung oder Ergänzung? Zur Praxis von Methodenkombinationen in der Journalismusforschung;102
4.1.1;1 Einleitung und Problemstellung;102
4.1.2;2 Kombinationsmöglichkeiten und Verbindungsmodi;103
4.1.3;3 Ausgewählte Beispiele von Methodenkombinationenin der Journalismusforschung;105
4.1.3.1;3.1 Vorgehensweise;105
4.1.3.2;3.2 Journalistisches Rollenselbstverständnis;106
4.1.3.3;3.3 Crossmediale Kooperationen;108
4.1.3.4;3.4 Einfluss von Public Relations auf Journalismus;111
4.1.4;4 Schlussfolgerungen;112
4.1.5;Literaturverzeichnis;113
4.2;Journalismus in veränderten Medienkontexten. Mehrmethodendesign zur Erfassung von Wandel;115
4.2.1;1 Einleitung;115
4.2.2;2 Auswahl der Untersuchungsobjekte;117
4.2.3;3 Wandel aus verschiedenen Perspektiven – Triangulation;117
4.2.4;4 Untersuchungsdesign;119
4.2.4.1;4.1 Erster empirischer Zugang zum Untersuchungsfeld – Vorstudie „journalistfi;119
4.2.4.2;4.2 Wahrgenommene Veränderungen in den einzelnen Redaktionen – Leitfadeninterviews;120
4.2.4.3;4.3 Analyse der Medieninhalte – standardisierte Inhaltsanalysen;121
4.2.4.4;4.4 Analyse der Kommunikationsund Kooperationsprozesse in den Redaktionen – standardisierte Beobachtung;124
4.2.4.5;4.5 Einschätzungen der Journalisten zum Wandel – Onlinebefragung;127
4.2.5;5 Fazit;129
4.2.6;Literaturverzeichnis;130
4.3;Journalistische Selektionskriterien und Selektionsentscheidungen. Methodische Implikationen für die Anwendung einer Wert-Erwartungstheorie;132
4.3.1;1 Einleitung;132
4.3.2;2 Wert-Erwartungsmodelle;133
4.3.3;3 Operationalisierung der Elemente journalistischer Entscheidungsprozesse;134
4.3.3.1;3.1 Erhebung journalistischer Handlungsoptionen;134
4.3.3.2;3.2 Erfassung journalistischer Vorstellungen;137
4.3.3.3;3.3 Skalierung der Vorstellungsstärken und -bewertungen;139
4.3.3.4;3.4 Politische Einstellungen und Nachrichtenwert;141
4.3.4;4 Fazit;142
4.3.5;Literaturverzeichnis;144
4.4;Methodische Designs zur Messung subjektiver Einflüsse auf Nachrichtenentscheidungen von Journalisten;146
4.4.1;1 Einleitung;146
4.4.2;2 Subjektivität als Einflussgröße;146
4.4.3;3 Deskription von Verzerrung;148
4.4.3.1;3.1 Medienexterne Objektivitätsmaße;148
4.4.3.2;3.2 Medieninterne Objektivitätsmaße;149
4.4.3.3;3.3 Objektivitätsmaße der Gleichverteilung;149
4.4.4;4 Explikation von Verzerrung;151
4.4.4.1;4.1 Aggregat-Daten-Studien;151
4.4.4.2;4.2 Gruppen-Daten-Studien;152
4.4.4.3;4.3 Individual-Daten-Studien;156
4.4.5;5 Fazit;159
4.4.6;Literaturverzeichnis;160
4.5;Die Rückfangmethode. Ein Verfahren zur Ermittlung unzugänglicher Grundgesamtheiten in der Journalismusforschung;162
4.5.1;1 Das Problem unzugänglicher Grundgesamtheiten;162
4.5.2;2 Grundgesamtheiten in der Journalismusforschung;163
4.5.3;3 Die Rückfangmethode;167
4.5.4;4 Anwendungsmöglichkeiten in der Kommunikationswissenschaft;170
4.5.5;5 Anwendungsbeispiel: Partizipative Nachrichtensites;172
4.5.6;6 Diskussion und Fazit;176
4.5.7;Literaturverzeichnis;177
4.6;Fehler durch Nichtmessen in der Journalismusforschung;179
4.6.1;1 Einleitung – Fehlerquellen bei der Datenerhebung;179
4.6.2;2 Fehler durch Messen;180
4.6.3;3 Fehler durch Nichtmessen;181
4.6.3.1;3.1 Abdeckungsfehler;181
4.6.3.2;3.2 Stichprobenfehler;183
4.6.3.3;3.3 Nichtvorliegen des Materials;186
4.6.4;4 Fazit;187
4.6.5;Literaturverzeichnis;189
5;III. Untersuchungsinstrumente;192
5.1;Fotonachrichtenfaktoren als Instrument zur Untersuchung journalistischer Selektionsentscheidungen;193
5.1.1;1 Einleitung;193
5.1.2;2 Von der Nachrichtenwerttheorie zu den Fotonachrichtenfaktoren;194
5.1.3;3 Theoretischer Hintergrund der Gesamtstudie;195
5.1.4;4 Methodik: Erhebung von Fotonachrichtenfaktoren;199
5.1.5;5 Ausgewählte Ergebnisse;201
5.1.6;6 Fotonachrichtenfaktoren bei Journalisten und Lesern;204
5.1.7;7 Theoretische und methodische Reflexion des Konzepts;206
5.1.8;Literaturverzeichnis;208
5.2;Das Leitfadeninterview. Königsweg der qualitativen Journalismusforschung?;210
5.2.1;1 Einleitung;210
5.2.2;2 Methodische Grundzüge und Merkmale des Leitfadeninterviews;211
5.2.3;3 Leitfadenkonstruktion und Frageformen;214
5.2.4;4 Auswahlverfahren;216
5.2.5;5 Datenaufbereitung und Auswertung;218
5.2.6;6 Anstelle eines Fazits: Vorzüge und Grenzen des Leitfadeninterviews in der Journalismusforschung;220
5.2.7;Literaturverzeichnis;222
5.3;Synchronisierung von Erhebungsinstrumenten zur Erfassung des dynamischen Nachrichtenprozesses am Beispiel der Krisenkommunikatio;224
5.3.1;1 Einleitung: Methodentriangulation;224
5.3.2;2 Die Studie „Bedrohung auf der (Medien-)Agenda“;225
5.3.3;3 Modell der aktuellen Studie;228
5.3.3.1;3.1 Die Triangulation in der aktuellen Studie;230
5.3.3.2;3.2 Synchronisierung des Mehrmethodendesigns;233
5.3.4;4 Fazit;239
5.3.5;Literaturverzeichnis;239
6;IV. Datenerhebung;243
6.1;Repräsentativität als Herausforderung für Journalistenbefragungen in Deutschland;244
6.1.1;1 Einleitung: Repräsentativität als Problem;244
6.1.2;2 Die Grundgesamtheit repräsentativer Journalistenbefragungen;245
6.1.2.1;2.1 Definition der Grundgesamtheit;246
6.1.2.2;2.2 Ermittlung der Grundgesamtheit;251
6.1.3;3 Stichproben repräsentativer Journalistenbefragungen;253
6.1.3.1;3.1 Auswahlverfahren;254
6.1.3.2;3.2 Realisierung der Stichprobe;256
6.1.4;4 Fazit;258
6.1.5;Literaturverzeichnis;259
6.2;Journalisten unter Beobachtung. Grundlagen, Möglichkeiten und Grenzen der Beobachtung als Methode der Journalismusforschung;261
6.2.1;1 Die Beobachtung in der Journalismusforschung: Eine ungeliebte Methode?;261
6.2.2;2 Grundlagen der Beobachtung als wissenschaftliche Erhebungsmethode;263
6.2.2.1;2.1 Herkunft und Fachtraditionen;263
6.2.2.2;2.2 Varianten der Beobachtung;265
6.2.2.3;3 Grundentscheidungen und Planungsschritte;267
6.2.3;3 Beispielstudie: Teilstandardisierte Redaktionsbeobachtung;272
6.2.4;4 Fazit: Aufwand, Erkenntnisgewinn und Potenzial der Beobachtung in der Journalismusforschung;277
6.2.5;Literaturverzeichnis;279
6.3;Messung der Publikumsagenda mittels Nutzungsstatistiken von Suchmaschinenanfragen;282
6.3.1;1 Einleitung;282
6.3.2;2 Verhaltensreaktionen auf Agenda-Setting-Effekte;284
6.3.3;3 Suchmaschinenanfragen als Verhaltensreaktionen auf Agenda-Setting-Effekte;285
6.3.4;4 Messung der Publikumsagenda mittels Google Insights for Search;287
6.3.5;5 Fallstudie;288
6.3.6;6 Zusammenfassung und Diskussion;291
6.3.7;Literaturverzeichnis;293
7;V. Datenauswertung;297
7.1;Die Modellierung hierarchischer Datenstrukturen in der Kommunikations-und Medienwissenschaft. Ein Vergleich von OLS-Regression und Mehrebenenanalyse an einem Beispiel aus der Journalismusforschung;298
7.1.1;1 Mehrebenenstrukturen in der Kommunikations- und Medienwissenschaft;298
7.1.2;2 Konventionelle Ansätze;300
7.1.3;3 Das Hierarchisch-Lineare Modell;302
7.1.4;4 Ein Anwendungsbeispiel;305
7.1.4.1;4.1 Analysemodell und Datensatz;305
7.1.4.2;4.2 Modellvergleich;307
7.1.5;5 Fazit;312
7.1.6;Literaturverzeichnis;314
7.2;Stabilität und Dynamik im Journalismus. Zum Gewinn von Kohortenanalysen für die Journalismusforschung;316
7.2.1;1 Einleitung;316
7.2.2;2 Analyse von Stabilität und Dynamik im Journalismus;317
7.2.3;3 Die Methode der Kohortenanalyse;319
7.2.4;4 Datenbasis und Design des Anwendungsbeispiels;320
7.2.5;5 Vermutungen, Hypothesen, Formationen;322
7.2.6;6 Anwendungsbeispiel;323
7.2.7;7 Fazit;328
7.2.8;Literaturverzeichnis;330
7.3;Vergleichbarkeit in der (international) vergleichenden Journalismusforschung auf der Basis von Sekundäranalysen;332
7.3.1;1 Einleitung: Vergleichbarkeit – funktionale Äquivalenz als Lösung;332
7.3.2;2 Besonderheiten von Sekundäranalysen;333
7.3.3;3 Daten zu Journalisten im deutschsprachigen Raum und spezifische Besonderheiten;334
7.3.4;4 Leitfadenartiges Vorgehen;334
7.3.4.1;4.1 Ordne die Bestandteile des (weit gefassten) Forschungsgegenstands in einem Schichtenmodell an und grenze den Kernbereich vom;334
7.3.4.2;4.2 Prüfe die Konstruktäquivalenz!;336
7.3.4.3;4.3 Prüfe die Itemäquivalenz!;336
7.3.4.4;4.4 Prüfe die Methodenäquivalenz!;337
7.3.5;5 Ergebnisse;338
7.3.5.1;5.1 Ausbildung;338
7.3.5.2;5.2 Rollenselbstbilder;340
7.3.5.3;5.3 Orientierung an Einflussgrößen;343
7.3.6;6 Fazit;345
7.3.7;Literaturverzeichnis;345
8;Autorinnen und Autoren;347
9;Register;350


Dr. Olaf Jandura ist akademischer Rat auf Zeit am Institut für Kommunikationswissenschaft und Medienforschung der Ludwig-Maximilians-Universität München.
Prof. Dr. Thorsten Quandt ist Professor am Institut für Kommunikationswissenschaft der Universität Hohenheim.
Jens Vogelgesang, M.A., ist wissenschaftlicher Mitarbeiter am Institut für Kommunikationswissenschaft der Universität Hohenheim.



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