Klewin | Alltagstheorien über Schülergewalt | Buch | 978-3-531-14882-3 | sack.de

Buch, Deutsch, Band 36, 230 Seiten, Format (B × H): 170 mm x 244 mm, Gewicht: 422 g

Reihe: Schule und Gesellschaft

Klewin

Alltagstheorien über Schülergewalt

Perspektiven von LehrerInnen und SchülerInnen
2006
ISBN: 978-3-531-14882-3
Verlag: VS Verlag für Sozialwissenschaften

Perspektiven von LehrerInnen und SchülerInnen

Buch, Deutsch, Band 36, 230 Seiten, Format (B × H): 170 mm x 244 mm, Gewicht: 422 g

Reihe: Schule und Gesellschaft

ISBN: 978-3-531-14882-3
Verlag: VS Verlag für Sozialwissenschaften


Gewalt in der Schule ist ein Thema, das direkt oder indirekt viele Menschen betrifft. Selbst wenn das starke offentliche Interesse, das das Thema ,Gewalt an Schulen' in den 1990er Jahren auf sich gezogen hat, inzwischen durch PISA verdrangt worden ist (vgl. Holtappels u. a. 1997; Melzer u. a. 2004), sind Meldungen darliber immer noch eine Nachricht wert. Die Relevanz fiir die erziehungswissenschaftliche Forschung ist nicht erst in der letzten Zeit unumstritten. „Durch spektakulare Berichte in den Medien tiber Aggressivitat von SchUlern (vgl. DRESSLER, 1982) ist man leicht geneigt, eine allgemeine Zunahme der Aggressivitat bei Kindern und Jugendlichen in den letzten Jahren anzunehmen" (Dann u. a. 1985, S. 4). So wurden in den 1990er Jahren vielfUltige wissenschaftliche Untersuchungen durch- flihrt, die u. a. klSren sollten, ob die in den Medien dargestellten spektakularen Gewalttaten Einzelfaile sind oder stellvertretend fiir die Situation an deutschen Schulen stehen. Die Ergebnisse der meisten Studien k5nnen wie folgt zusammengefasst werden: Massive phy- sche Gewalthandlungen, d. h. Schlagereien mit Waffeneinsatz oder Erpressungen, sind an Schulen nicht an der Tagesordnung. Stattdessen haben ,kleinere' physische Angriffe und besonders psychische Gewalt, Beleidigungen oder Ausgrenzung, eine weite Verbreitung (vgl. z. B. Forschungsgruppe Schulevaluation 1998; Fuchs u. a. 2001; Funk 1995; Tillmann u. a. 1999). BegrUndete Aussagen Uber AusmalJ und Erscheinungsformen zu treffen kann beim Thema ,Gewalt an Schulen' jedoch nicht genugen: Aufgaben fiir die wissenschaftli­ che Auseinandersetzung mtissen ebenfalls die Suche nach Ursachen sowie die Entwicklung von PrSventions- und InterventionsmSglichkeiten sein.

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Alltagstheorien über Schülergewalt.- Forschungsansatz und methodisches Vorgehen.- Ergebnisse der problemzentrierten Interviews.- Zusammenfassung der Ergebnisse.- Fazit und Ausblick.


Dr. Gabriele Klewin ist wissenschaftliche Mitarbeiterin des Oberstufenkollegs an der Universität Bielefeld.



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