Knightley | The Irresistible Urge to Fall for Your Enemy - Wie man sich (nicht) in seinen Erzfeind verliebt | E-Book | sack.de
E-Book

E-Book, Deutsch, Band 1, 480 Seiten

Reihe: Dearly Beloathed

Knightley The Irresistible Urge to Fall for Your Enemy - Wie man sich (nicht) in seinen Erzfeind verliebt

Roman - Die herrlich durchgeknalle Slowburn-Romantasy-Sensation auf Deutsch (Dearly Beloathed, Band 1)
1. Auflage 2025
ISBN: 978-3-641-32688-3
Verlag: Penhaligon
Format: EPUB
Kopierschutz: 6 - ePub Watermark

Roman - Die herrlich durchgeknalle Slowburn-Romantasy-Sensation auf Deutsch (Dearly Beloathed, Band 1)

E-Book, Deutsch, Band 1, 480 Seiten

Reihe: Dearly Beloathed

ISBN: 978-3-641-32688-3
Verlag: Penhaligon
Format: EPUB
Kopierschutz: 6 - ePub Watermark



Hype-Alarm: Der erste knisternde Fantasy-Roman der Fanfiction-Sensationsautorin Brigitte Knightley (isthisselfcare)

Wie zur Hölle kann ausgerechnet ein Assassine todkrank sein? Natürlich ist die einzige Person, die Osric noch helfen kann, die schlagfertige Heilerin Aurienne. Das Problem daran: Beide können sich überhaupt nicht ausstehen. Nachdem Aurienne sich weigert, von Osric entführt zu werden, besticht er sie erfolgreich mit Geld für ihre Forschung. Beide sind nur wenig begeistert von ihrer erzwungenen Zusammenarbeit, und während ihrer gemeinsamen Zeit versuchen sie vehement ihre Anziehung zu leugnen – was die Stimmung zwischen ihnen allerdings nur noch mehr zum Knistern bringt …

He-Falls-First, Enemies-to-Lovers und Slow-Burn-Romance trifft auf witzige und humorvolle Fantasy.

Brigitte Knightley (bekannt unter dem Pseudonym isthisselfcare) ist eine Fanfiction-Sensationsautorin. Mit mehr als vier Millionen Aufrufen gehört sie zu den ganz großen Namen auf der Fanfiction Plattform AO3. Brigittes Modus Operandi ist das zu schreiben, was sie auch selbst lesen möchte: Enemies-to-Lovers und Slow-Burn-Geschichten. Mit »The Irresistible Urge to Fall for Your Enemy« veröffentlicht sie ihren ersten urkomischen und dennoch herrlich romantischen Slow-Burn-Fantasy-Roman außerhalb der Fanfiction, dessen Ankündigung schon lange vor dem Erscheinungstermin für Begeisterungsstürme bei ihren treuen Leser*innen sorgte.

Knightley The Irresistible Urge to Fall for Your Enemy - Wie man sich (nicht) in seinen Erzfeind verliebt jetzt bestellen!

Weitere Infos & Material


1  
Unwiderstehlicher Bastard trifft Unbezwingbares Miststück


Osric

Erst Aurienne Fairhrim war es, durch die Osric lernte, dass ein Blick schneidend sein konnte wie ein Messer. Sie stand aufrecht und streng im Rahmen einer Daguerreotypie und durchbohrte ihn mit schwarzen strahlenden Augen.

»Sie?«, fragte Osric.

»Ja, Sir«, antwortete Physikus Fordyce.

»Muss es sie sein?«

»Sie haben nicht wirklich eine Wahl, Sir.«

Osric ließ die Daguerreotypie fallen. Sie landete auf seinem Schreibtisch, von dessen Aussichtspunkt aus der stechende Blick der Frau ein neues Opfer fand und die Zimmerdecke durchbohrte. Darüber hinaus wurde Osrics Schreibtisch auf unerfreuliche Weise von Aurienne Fairhrims Lebenslauf und einer ans Endlose grenzenden Liste von Publikationen geziert.

»Sie ist eine der Haelan«, sagte Osric. »Ihr Orden wird mit meinem nicht zusammenarbeiten. Sie wird schon aus Prinzip ablehnen.«

»Das mag sein, Sir«, antwortete Physikus Fordyce. »Sie haben uns gefragt, wer Sie heilen  – nicht wer es tun würde.«

»Werden Sie nicht unverschämt.«

»Das sollte nicht respektlos sein, Sir«, sagte Fordyce. »Die Mitglieder des Haelan-Ordens sind unvergleichliche Heilkundige, und Aurienne Fairhrim selbst ist unter ihnen unübertroffen. Sie ist ein Phänomen, was das Seith-System betrifft. Falls sie ablehnt …«

»Natürlich wird sie ablehnen; sie ist eine Haelan.«

»… dann werden Physikus Shuttleworth und ich unser Möglichstes tun, den Verfall zu verlangsamen.«

»Wie lange bleibt mir noch?«, fragte Osric.

Fordyce warf einen Blick zu seinem Kollegen. Osric wartete darauf, dass Letzterer etwas Nützliches sagte, doch Physikus Shuttleworth sah nur erschrocken aus, bekam einen panischen Krampfanfall und verschluckte sich an seiner eigenen Spucke.

Unter dem Husten und Prusten seines Kollegen fand Fordyce seinen Mut wieder. »Es ist schwer, das mit irgendeiner Genauigkeit vorherzusagen.«

»Antworten Sie mir«, verlangte Osric.

»Unserer Einschätzung nach, drei bis vier Monate, bis Ihre Fähigkeiten signifikant schwinden werden, Sir«, antwortete Fordyce.

»Signifikant schwinden«, wiederholte Osric.

»Jawohl, Sir«, sagte Fordyce.

»Ich werde mein Seith verlieren.«

»Das ist leider eines der wahrscheinlichen Resultate, Sir.«

»Ich darf mein Seith nicht verlieren«, sagte Osric. »Sie wissen, was ich bin.«

Ja, die Physikusse wussten es; deshalb waren sie auch kurz davor, sich in die Hose zu pinkeln. Nichtsdestotrotz bestätigten beide es mit energischem Nicken in Richtung von Osrics Stiefeln.

»Sie sind ein Mitglied des Fyren-Ordens, Sir«, sagte Shuttleworth. »V-vielleicht könnten Sie einen vorgezogenen Ruhestand anstreben?«

Eine gnadenlos dumme Frage, auf die Osric entgegnete: »Wissen Sie, wie Fyren in den Ruhestand geschickt werden?«

»Äh … nein, Sir.«

»Mit dem Tod.«

»Ah.«

»Ein kleines Problem, nicht wahr?«

»Jawohl, Sir.«

»Ich muss schon sagen, dieses Ergebnis ist eine Enttäuschung, wenn man bedenkt, was ich Ihnen beiden bezahlt habe«, sagte Osric.

»Ihre Krankheit ist – wirklich sehr bedauerlich – an sich nicht behandelbar«, sagte Fordyce. »Sie ist ein degeneratives Leiden ohne bekannte Heilmethode.«

»Die Haelan sind die größten lebenden Heiler«, sagte Shuttleworth, der sich von seinem Erstickungsanfall erholt hatte, um Osric mit seiner strahlenden Erkenntnis zu blenden.

»Aurienne Fairhrim ist wirklich Ihre beste Möglichkeit, Sir«, sagte Fordyce. »Wenn Ihnen jemand helfen kann, dann sie.«

»Sie ist meine einzige Möglichkeit, wenn man Ihnen und Ihrem Kollegen Glauben schenken kann.«

»Ähm … ja.«

Zu dem Schluss gekommen, dass die Physikusse von keinem weiteren Nutzen sein würden, schickte Osric sie fort. »Ich bin überzeugt, ich kann mich bezüglich meines Zustands auf Ihre Diskretion verlassen.«

Die Physikusse stammelten ein paar bejahende Worte.

»Meine Haushälterin wird Sie hinausbegleiten«, sagte Osric. »Würden Sie uns kurz entschuldigen?«

Fordyce und Shuttleworth verbeugten sich tief, bevor sie Osrics Arbeitszimmer verließen. Sie setzten ihre Hüte auf ihre nutzlosen Köpfe und hasteten hinaus ins Empfangszimmer.

Osric rief nach seiner Haushälterin. »Mrs. Parson?«

Mrs. Parson und ihr weißgesträhnter Dutt erschienen um den Türpfosten herum. »Ja, Sir?«

»Sorgen Sie dafür, dass sich keiner dieser Physikusse an diesen Besuch erinnert.«

»Natürlich.«

Osric hielt die Daguerreotypie von Aurienne Fairhrim hoch, damit Mrs. Parson sie inspizieren konnte. »Das hier ist offenbar meine Retterin. Was denken Sie?«

Mrs. Parson tastete an ihrem Busen herum, bis sie ihre Brille fand. Sie setzte sie auf die Nase und beäugte das Bild. »Sie sieht reizend aus.«

»Sie sieht wie ein Mittel zum Zweck aus«, sagte Osric.

Mrs. Parson tippte auf Fairhrims hochgeschlossenes weißes Kleid. »Eine der Haelan?«

»Ja. Frömmlerisch durch und durch, zweifellos. Aurienne Fairhrim ist ihr Name.«

Mrs. Parson musterte Osric über ihre Brille hinweg. »Wenn sie eine Haelan ist, wird sie Ihnen nicht helfen.«

»Offensichtlich«, sagte Osric. »Allerdings ist sie anscheinend ein Phänomen. Und ich brauche ein Phänomen, Parson. Wie soll ich sie zur Mithilfe überreden?« Er drehte sich zu einem Spiegel um, musterte die vornehmsten Wangenknochen in den Tiendoms und sagte: »Verführung?«

»Ich denke nicht, dass Ihnen das gelingen wird«, sagte Parson.

»Sie beleidigen mich, Madam.«

Mrs. Parson, die irritierend vernünftig war, sagte: »Sie ist eine Haelan. Sie würde lieber in die Themse gehen, als Ihnen zu helfen. Vielleicht können wir Sie mit einem Plan B ausstatten. Und einem Plan C.«

»B für Erpressung, C für Zwang?«

»Amüsant, Sir«, sagte Parson, obwohl sie nicht amüsiert aussah.

»Nun gut«, sagte Osric. »Statten Sie mich aus. Stellen Sie eine kleine Nachforschung über Aurienne Fairhrim an. Finden Sie mir etwas als Druckmittel. Bestechung, Erpressung, Bedrohung von Leib und Leben – Sie wissen schon. Das Übliche.«

»Sehr wohl, Sir«, sagte Mrs. Parson.

»Dann wäre das geklärt. Nachdem Sie unsere Gäste hinausgeleitet haben, würden Sie mir dann meine Dolche für die Trainingsstunde heute Abend bringen? Das Moulineaux-Paar, wenn Sie so freundlich wären.«

»Natürlich, Sir.«

Mrs. Parson ging. Osric ballte die Hände zu Fäusten und öffnete sie. Die Taubheit breitete sich aus; sie hatte in seinem Nacken angefangen und war nun seinem Seith-System abwärts gefolgt, an seinen Schultern vorbei und als stechendes Kribbeln in seine Finger. Osric hatte sich nicht viel dabei gedacht, bis ihm entsprechende Schwankungen in seinem Seith-Fluss aufgefallen waren, worauf er die Physikusse zurate gezogen hatte. Ihre Diagnose lastete schwer auf ihm: Seith-Degeneration. Im Volksmund, Seith-Fäule.

Wäre es klüger, der Trainingsstunde mit seinen Mit-Fyren heute Abend unter einem Vorwand fernzubleiben? Er versäumte nie eine Trainingsstunde. Das könnte Fragen aufwerfen, und Osric konnte es sich an diesem doch recht heiklen Punkt nicht leisten, Fragen aufzuwerfen.

Mrs. Parson brachte ihm seine Dolche. Osric schnallte sie um, setzte ein schurkisches Grinsen auf und ging zum Wegstein.

Er schätzte, es konnte nicht wehtun hinzugehen. So, wie sich die Taubheit ausbreitete, würde es im wahrsten Sinne des Wortes nicht wehtun.

*

Es dauerte ein paar Tage, bis Mrs. Parson mit den Ergebnissen ihrer Ermittlungen über Aurienne Fairhrim zu Osric zurückkehrte. Osric betrachtete sich als Experte, was das Sammeln von Informationen betraf, aber Mrs. Parson mit ihrem Netzwerk aus Dienstmädchen und Putzmägden war eine ernstzunehmende Gewalt für sich.

Sie klopfte mit verschwörerischer Miene an die Tür von Osrics Arbeitszimmer. Osric winkte sie herein.

»Ermittlungsergebnisse über Aurienne Fairhrim.« Mrs. Parson zog einen Stapel Papier aus ihrer Schürze. »Die Cousine dritten Grades der Tochter meiner Großhalbtante arbeitet in der Küche der Haelan.«

Osric versuchte gar nicht erst, Mrs. Parsons genealogisches Möbiusband zu entwirren. Er fächerte die Blätter auf seinem Schreibtisch aus. »Und? Was haben wir herausgefunden? Hat Fairhrim irgendwelche Familienmitglieder, die wir benutzen können? Irgendwelche Schulden, die wir aufkaufen können? Entführung? Die Situation wird allmählich verzweifelt.«

»Es gibt ein paar Familienmitglieder«, sagte Mrs. Parson. »Vater aus dem Danelag, Mutter aus Tamazgha. Beide gegenwärtig in London. Keine nennenswerten Schulden; sie ist ziemlich wohlhabend. Entführung wäre selbstverständlich immer eine Möglichkeit.«

»Ein Klassiker«, sagte Osric.

»Darf ich sagen, was ich denke?«, fragte Mrs. Parson.

»Nur zu.«

»In Anbetracht der Natur der Aufgabe wäre es vielleicht vorzuziehen, dass sie kooperativ ist«, sagte Mrs. Parson. »Ich habe herausgefunden, dass der Haelan-Orden auf der Suche nach Finanzierung ist. Sie streben eine beträchtliche Menge für eine ihrer Forschungsbemühungen an. Sie haben von dem Plattpocken-Ausbruch gehört?«

»Flüchtig«, antwortete Osric. »Ich halte mich nicht über...


Knightley, Brigitte
Brigitte Knightley (bekannt unter dem Pseudonym isthisselfcare) ist eine Fanfiction-Sensationsautorin. Mit mehr als vier Millionen Aufrufen gehört sie zu den ganz großen Namen auf der Fanfiction Plattform AO3. Brigittes Modus Operandi ist das zu schreiben, was sie auch selbst lesen möchte: Enemies-to-Lovers und Slow-Burn-Geschichten. Mit »The Irresistible Urge to Fall for Your Enemy« veröffentlicht sie ihren ersten urkomischen und dennoch herrlich romantischen Slow-Burn-Fantasy-Roman außerhalb der Fanfiction, dessen Ankündigung schon lange vor dem Erscheinungstermin für Begeisterungsstürme bei ihren treuen Leser*innen sorgte.



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