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Ein biografischer Literaturbericht über den Giessener Physiker und Mathematiker
Buch, Deutsch, 88 Seiten, PB, Format (B × H): 148 mm x 210 mm, Gewicht: 140 g
ISBN: 978-3-928186-79-7
Verlag: GNT Publishing GmbH
Georg Gottlieb Schmidt (1768–1837) war zu seiner Zeit ein angesehener Experimentalphysiker, Mathematiker und Hochschullehrer – heute ist er selbst in der Wissenschaftsgeschichte kaum noch bekannt. An der Universität Gießen wirkte er fast ein halbes Jahrhundert lang als Professor der Mathematik, später auch der Naturlehre, als Leiter der Sternwarte und als Begründer des Physikalischen Kabinetts sowie des Physikalischen Instituts.
Seine Forschungen galten vor allem den mechanischen und thermischen Eigenschaften von Gasen und Dämpfen. Dieser Schwerpunkt brachte ihm unter Gießener Studenten den Beinamen »Luftschmidt« ein. Doch Schmidts Bedeutung reicht weiter: Er arbeitete zu Barometrie, Flüssigkeitsdichte, Instrumentenkunde, Elektrizität, Magnetismus, Astronomie und Meteorologie. Überregional wirkte er besonders durch seine Lehrbücher. Sein »Handbuch der Naturlehre« von 1801 gehörte zu den wichtigsten deutschsprachigen Physik-Lehrbüchern des frühen 19. Jahrhunderts und wurde an zahlreichen Universitäten verwendet.
Der Autor legt mit diesem Band den ersten zusammenhängenden biografischen Literaturbericht zu Georg Gottlieb Schmidt vor. Er bündelt den Forschungsstand, verzeichnet Schmidts Publikationen und Korrespondenzen, dokumentiert archivalische Quellen und rekonstruiert seine Lehrtätigkeit an der Universität Gießen. So entsteht kein abgeschlossenes Denkmal, sondern eine präzise Grundlage für künftige Forschung und zugleich das Porträt eines Gelehrten, dessen wissenschaftshistorische Bedeutung neu zu erschließen ist.
https://doi.org/10.47261/1506




