E-Book, Deutsch, 192 Seiten
Reihe: Fachwissen
Lütjen Beziehungsdynamiken besser verstehen
1. Auflage 2020
ISBN: 978-3-96605-087-6
Verlag: Psychiatrie-Verlag
Format: PDF
Kopierschutz: 1 - PDF Watermark
Tiefenpsychologisches Wissen für die psychiatrische Arbeit
E-Book, Deutsch, 192 Seiten
Reihe: Fachwissen
ISBN: 978-3-96605-087-6
Verlag: Psychiatrie-Verlag
Format: PDF
Kopierschutz: 1 - PDF Watermark
Prof. Dr. Reinhard Lütjen ist Diplom-Psychologe und approbierter Psychotherapeut. Er lehrt am Fachbereich Soziale Arbeit und Gesundheit der FH Kiel.
Zielgruppe
Zielgruppen: Sozialarbeitende, aber auch Psychotherapeuten der Verhaltenstherapie und Systemik, die im psychiatrischen Kontext arbeiten, Studierende, Berufseinsteiger und -erfahrene
Autoren/Hrsg.
Fachgebiete
- Sozialwissenschaften Psychologie Psychotherapie / Klinische Psychologie Systemische Beratung & Therapie
- Sozialwissenschaften Psychologie Psychotherapie / Klinische Psychologie Verhaltenstherapie
- Medizin | Veterinärmedizin Medizin | Public Health | Pharmazie | Zahnmedizin Medizinische Fachgebiete Psychiatrie, Sozialpsychiatrie, Suchttherapie
Weitere Infos & Material
1;Cover;1
2;Der Autor;3
3;Titel;4
4;Impressum;5
5;Inhalt;6
6;Vorbemerkung;10
7;1. Eingeengt zwischen Kliniksehnsucht und Selbstentlassung – zur Einfu?hrung;12
8;2. Vom Triebkonflikt zum Trauma: psychodynamische Zugänge im historischen Wandel;16
8.1;Psychoanalytische Störungsmodelle im kurzen Überblick;17
8.1.1;Das psychodynamische Modell der konfliktbedingten Störungen;18
8.1.2;Das psychodynamische Modell der strukturbedingten Störungen;19
8.1.3;Das psychodynamische Modell der traumabedingten Störungen;21
8.2;Der intersubjektive Ansatz in den psychodynamischen Theorien;22
8.3;Literatur;23
9;3. Innerlich verdrängen oder äußerlich abspalten: Abwehr und Abwehrmechanismen;24
9.1;Die Verdrängung und andere Abwehrmechanismen;24
9.2;Vom Abwehrkonzept zur Stressbewältigung;28
9.3;Zur Klassifikation von Abwehrmechanismen;29
9.4;Der subjektive Sinn von Abwehrmechanismen;33
9.5;Die »negative therapeutische Reaktion«;35
9.6;Literatur;38
10;4. Vertrauen und Sicherheit oder Misstrauen und Distanz: Bindung und Mentalisierung;39
10.1;Die Entwicklung des Bindungssystems;40
10.2;Bindungstypen oder Bindungsstile;42
10.3;Was haben psychoanalytische Theorien und Bindungstheorie gemeinsam?;45
10.4;Kindliche Bindungsmuster und Beziehungsverhalten beim Erwachsenen;46
10.5;Mentalisierung;49
10.5.1;Die Entwicklung der Mentalisierung;51
10.5.2;Bindung und Mentalisierung;52
10.5.3;Epistemisches Vertrauen;54
10.6;Bindungstypen und Mentalisierungsstörungen;55
10.7;Mentalisierungsbasierte Therapie und Beratung;59
10.7.1;Schritte zur Mentalisierung;60
10.7.2;Mentalisierung auf therapeutischer Seite;61
10.8;Literatur;63
11;5. Verwundung und Verstörung: Trauma und Traumatisierung;65
11.1;Situationale und relationale Traumadefinitionen;70
11.2;Traumafolgestörungen;71
11.3;Trauma und Beziehungsgestaltung: Identifikation mit dem Aggressor;73
11.3.1;Sensible Hinwendung zu traumatisierten Klientinnen und Klienten;75
11.4;Literatur;80
12;6. Gegenseitige Gefu?hlsresonanz: Übertragung und Gegenu?bertragung;82
12.1;Die Allgegenwärtigkeit von Übertragung und Gegenu?bertragung;87
12.2;Konkordante und komplementäre Gegenu?bertragungsmuster;89
12.3;Übertragung und Gegenu?bertragung bei spezifischen Krankheitsbildern;91
12.3.1;Narzisstische Störungen;91
12.3.2;Depressive Störungen;93
12.3.3;Suizidalität;95
12.3.4;Schizophrene Störungen;95
12.3.5;Borderline-Störung;97
12.4;Literatur;102
13;7. Zwischen Grandiosität und Minderwertigkeit: Selbst-Theorie und Narzissmus;104
13.1;Das Selbst;107
13.1.1;Entwicklung des Selbst;109
13.2;Narzisstische Kränkungen und ihre Kompensationsmöglichkeiten;110
13.3;Die Bewältigung narzisstischer Kränkungen;112
13.3.1;Das bipolare Selbst;113
13.4;Narzissmus als klinisches Phänomen;114
13.5;Das Krankheitsbild der narzisstischen Persönlichkeitsstörung;115
13.5.1;Die narzisstische Persönlichkeitsstörung aus der Sicht der Selbst-Psychologie;116
13.6;Narzissten in einer Helferbeziehung begegnen;118
13.6.1;Narzissten als »Beziehungsdominierer«;119
13.6.2;Empathische Konfrontation;120
13.6.3;Depressiv-narzisstische und suizidale Krisen;120
13.6.4;»Bösartiger« (maligner) Narzissmus;122
13.6.5;Hilfreiche Hinweise zum Umgang mit narzisstisch gestörten Personen;123
13.7;Literatur;126
14;8. Zwischen Begeisterung und Verzweiflung: die Borderlineproblematik;128
14.1;Grundlegende Überlegungen zur Objektbeziehungstheorie;130
14.1.1;Die paranoid-schizoide Position;132
14.1.2;Die depressive Position;132
14.1.3;»Containing« und »Holding«;133
14.1.4;Schwere Persönlichkeitsstörungen;134
14.1.5;Entwicklungsfaktoren;135
14.2;Die Besonderheiten der Borderline-Persönlichkeits-Organisation;137
14.2.1;Identitätsdiffusion als Grundbedingung der BPO;139
14.2.2;Unreife Abwehrmechanismen und ihre Konsequenzen;140
14.2.3;»Ich-dystone« und »ich-syntone« Symptomatiken;141
14.3;Hilfreiche Hinweise zum Umgang mit Borderlinebetroffenen;142
14.4;Literatur;148
15;9. Zwischen Selbstverlust und Weltverlust: psychotische Sphären;150
15.1;Das psychodynamische Verständnis von Psychosen: psychotische Prozesse als Schutz- oder Bewältigungsmöglichkeiten;157
15.1.1;Freud: Die Psychose als »verru?ckter« Ausdruck von Triebwu?nschen;158
15.1.2;Searles: Psychose als »verru?ckte« Abwehr von Nähe und Abhängigkeit;160
15.1.3;Benedetti: Psychose als Rettung vor Fragmentierung und Verlust der Selbst-Identität;163
15.1.3.1;Progressive Psychopathologie: Psychose als »Schritt nach vorn«;165
15.1.3.2;Zur Schutz- und Bewältigungsfunktion des Wahns;165
15.1.3.3;Psychotherapeutische Positivierung;167
15.1.4;Mentzos: Psychose als Versuch der Bewältigung unlösbarer Dilemmata;168
15.1.4.1;Das schizophren-psychotische Dilemma: Symbiose/Fusion versus Individuation;170
15.1.4.2;Variationen des schizophren-psychotischen Modus;172
15.1.4.3;Das affekt-psychotische Dilemma: selbstbezogene versus objektbezogene Selbstwertigkeit;173
15.1.4.4;Auch die verru?cktesten Symptome sind nicht »sinnlos« – der psychotische Mensch als (nur) schwieriger Mitmensch;175
15.2;Containing;178
15.3;Schizophrene Kommunikation;180
15.4;Die Fallen der Gegenu?bertragung bei psychotisch beeinträchtigten Menschen;182
15.5;Psychopharmaka machen »psychoseunfähig«;183
15.6;Literatur;185
16;10. Gemeinsam das leuchtende Herbstlaub wahrnehmen: intersubjektive Bezogenheit und psychodynamische Achtsamkeit;187
16.1;Intersubjektivität;188
16.2;Die Trias »Präsenz – Gegenu?bertragung – Einsicht«;190
16.3;Literatur;192




