Marx | Die drei ???, Tödliche Spur (drei Fragezeichen) | E-Book | sack.de
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E-Book, Deutsch, 128 Seiten

Reihe: Die drei ???

Marx Die drei ???, Tödliche Spur (drei Fragezeichen)


1. Auflage 2010
ISBN: 978-3-440-12507-6
Verlag: Kosmos
Format: EPUB
Kopierschutz: 6 - ePub Watermark

E-Book, Deutsch, 128 Seiten

Reihe: Die drei ???

ISBN: 978-3-440-12507-6
Verlag: Kosmos
Format: EPUB
Kopierschutz: 6 - ePub Watermark



Morton ist tot! Der Freund und Chauffeur der drei Detektive aus Rocky Beach ist mit seinem Wagen über die Klippen gestürzt. Ein Unfall? Oder war es Mord? Justus, Peter und Bob sind ratlos. Was wissen sie eigentlich über Morton? "Die drei ???" beginnen in der Vergangenheit ihres Freundes zu stöbern und entdecken dabei Hinweise, die sie lieber nicht gefunden hätten. Als plötzlich ein rätselhafter Geheimcode auftaucht, wird Justus' Kombinationsgabe auf eine harte Probe gestellt. Es bleibt nicht viel Zeit, denn die Schatten der Vergangenhei rücken unaufhaltsam näher...

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Familiengeheimnisse (S. 48-49)

Justus verzog gequält das Gesicht. »Guter Witz, Peter. Aber wir sind ja nicht blöd. Was ist wirklich drin?« »Wenn du meinst, dass ich Witze mache, sieh selber nach«, erwiderte Peter gereizt. Justus nahm den Koffer entgegen und öffnete ihn: Er war bis oben hin gefüllt mit sorgsam gebündelten 100-Pfund-Scheinen. »Das gibt es nicht!« »Sind die echt?«, fragte Bob voller Staunen und zog einen der Scheine heraus. Schnell versicherte er sich, dass niemand sie beobachtete, dann betrachtete er die Banknote genauer. Sie hatte ein Wasserzeichen, fühlte sich an, wie Geld sich anfühlen sollte, und sah auch sonst ganz echt aus.

»Das muss tatsächlich das Geld von dem Drogendeal sein. Was machen wir denn jetzt?« »Weg damit!«, beschloss Justus. »Wenn das wirklich eine Million Pfund ist, möchte ich damit nicht länger als nötig mitten in Los Angeles auf einer Bank herumsitzen. Diese Stadt ist voller Verrückter.« »Und wohin? Du willst es doch nicht nach Rocky Beach mitnehmen?«, fragte Peter entsetzt und sah sich schon für die nächsten drei Wochen vor lauter Angst schlaflos im Bett liegen. »Nein! Ich bringe den Koffer zurück ins Schließfach. Da war er jahrelang in Sicherheit und so soll es auch bleiben, bis wir wissen, was das alles soll.« Gerade als Justus den Koffer verschließen wollte, griff Bob noch einmal hinein und nahm ein Geldbündel heraus.

»Für alle Fälle«, sagte er. »Vielleicht brauchen wir einen Beweis. Oder ein Druckmittel.« Er verstaute die Scheine sorgsam in der Innentasche seiner Jacke. Justus nickte, dann eilten die drei ??? zurück zur Bank. Es waren zwar nur ein paar Schritte, doch sie fühlten sich plötzlich beobachtet. Alle Leute auf der Straße schienen sie anzustarren, als ständen ihnen die Dollar- beziehungsweise Pfundzeichen in den Augen. Ein Bettler, der auf dem Bürgersteig saß, streckte fordernd die Hand aus und Justus kam es so vor, als wollte er nach dem Koffer greifen. Erschrocken sprang der Erste Detektiv ein Stück zur Seite.

Er war heilfroh, als sie das Bankgebäude betraten. Der Wachmann im Keller verdrehte die Augen, als er die drei Detektive erblickte, doch das war ihnen egal. So schnell wie möglich ließ Justus den Koffer im Schließfach verschwinden und versenkte den Schlüssel tief in seiner Hosentasche. »Und jetzt?« »Jetzt fahren wir zurück und hoffen, dass Cotta inzwischen einige Informationen für uns hat.« Sie hatten Glück: Als sie die Zentrale betraten, für die Justus auf dem Rückweg ein neues Schloss gekauft hatte, blinkte zwar nicht der Anrufbeantworter, doch schon kurze Zeit später klingelte das Telefon.

»Cotta hier. Endlich geht mal jemand ran. Ich hasse diese Quasselkisten.« Die Stimme des Inspektors klang äußerst mürrisch. »Guten Tag!«, flötete Justus so freundlich wie möglich. »Wie geht es Ihnen, Inspektor?« »Spar dir das, Mr Jonas. Ich werde mich gleich ins wohlverdiente Wochenende verabschieden, aber vorher habe ich noch eine Information für euch: Scotland Yard hat sich bei mir gemeldet.« »Tatsächlich? Schießen Sie los!«

»Die Frau, die ihr auf dem Foto gesehen habt, gehörte zur Bande der Drogenhändler. Zumindest glaubte man das anfangs. Später stellte sich dann heraus, dass sie die Geliebte eines Bandenmitglieds ist und ungeplant bei der Geldübergabe dabei war. Mit dem Drogenhandel hatte sie jedoch nicht das Geringste zu tun. Daher wurde sie nach einigen Tagen Untersuchungshaft wieder freigelassen. Und jetzt wird es interessant: Die gute Frau heißt Susanna Morton.« Justus schluckte.



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