Morgan / Roth / Marsh | Auf der Insel der Liebe - 5 Lovestorys an Traumzielen | E-Book | sack.de
E-Book

E-Book, Deutsch, 720 Seiten

Reihe: eBundle

Morgan / Roth / Marsh Auf der Insel der Liebe - 5 Lovestorys an Traumzielen


1. Auflage 2025
ISBN: 978-3-7515-3769-8
Verlag: CORA Verlag
Format: EPUB
Kopierschutz: 6 - ePub Watermark

E-Book, Deutsch, 720 Seiten

Reihe: eBundle

ISBN: 978-3-7515-3769-8
Verlag: CORA Verlag
Format: EPUB
Kopierschutz: 6 - ePub Watermark



AUF DER INSEL DES GRIECHISCHEN MILLIARDÄRS von SARAH MORGAN

Chantal schwebt im siebten Himmel: Milliardär Angelos Zouvelekis nimmt sie mit auf seine malerische Privatinsel in Griechenland. Doch während sie bald stürmisch verliebt ist, beschuldigt er sie, eine Mitgiftjägerin zu sein. Kann sie ihn jemals von ihrer Unschuld überzeugen?

KLEINE INSEL - GROSSE SEHNSUCHT von ANN ROTH

Auf dieser kleinen Insel wird sie neu anfangen! Mit ihrem Sohn Jesse zieht Emmy nach Halo Island - und lernt dort den attraktiven Architekten Mac kennen. Er zieht sie unwiderstehlich an, und auch Jesse versteht sich wunderbar mit ihm. Schon träumt Emmy von einem Leben zu dritt, da zerstört Mac das Liebes-Märchen: Er wird die Insel bald verlassen ...

INSEL DER ZÄRTLICHEN VERSUCHUNG von NICOLA MARSH

Eine Woche muss Kristi für eine Reality-Show auf dieser einsamen Insel ausharren - und das auch noch mit ihrem Ex-Verlobten! Sieben Tage mit Jared auf einem unbewohnten Eiland bedeuten auch sieben Nächte unter einem atemberaubenden Sternenzelt, mit Wellen, die leise rauschen - und mit einem Mann, dem Kristi noch nie widerstehen konnte! Doch er hat ihr schon einmal das Herz gebrochen...

HAWAII - INSEL DER LIEBE von JOANNA NEIL

Palmen, Sand, azurblaues Wasser: Hand in Hand spaziert Amber mit ihrem Kollegen Ethan über den Traumstrand Hawaiis- sie ist dem Zauber der Insel genauso erlegen wie dem Mann an ihrer Seite. Doch warum ist Ethan in einem Moment leidenschaftlich und zärtlich - und plötzlich so abweisend und kühl?

MIT DIR AUF DER INSEL DER SEHNSUCHT von ANGELA BISSELL

Allein mit Nicolas César auf einer paradiesischen Insel im Mittelmeer- das ist die reinste Folter für die unscheinbare Marietta! Zwar beschützt der Securityboss sie vor einem gefährlichen Verfolger. Doch im Bann seiner unwiderstehlichen Ausstrahlung wünscht sich Marietta nichts anderes als seine Liebe. Aber was könnte ein Mann wie er, dem die Frauen zu Füßen liegen, an ihr finden?



Sarah Morgan ist eine gefeierte Bestsellerautorin mit mehr als 21 Millionen verkauften Büchern weltweit. Ihre humorvollen, warmherzigen Liebes- und Frauenromane haben Fans auf der ganzen Welt. Sie lebt mit ihrer Familie in der Nähe von London, wo der Regen sie regelmäßig davon abhält, ihren Schreibplatz zu verlassen.

Morgan / Roth / Marsh Auf der Insel der Liebe - 5 Lovestorys an Traumzielen jetzt bestellen!

Weitere Infos & Material


1. KAPITEL

„Ich habe sie gefunden, Angelos. Sie ist eine Göttin.“

Als er die Stimme seines Vaters hörte, unterbrach Angelos Zouvelekis seine Unterhaltung mit dem griechischen Botschafter und wandte sich um. „Wen denn?“ Dass sein Vater sich die Mühe gemacht hatte, an diesem Abend zu kommen, war ein gutes Zeichen, denn noch vor wenigen Monaten war er ein gebrochener Mann gewesen. Nachdem innerhalb von sechs Jahren auch seine zweite Ehe gescheitert war, hatte er sich völlig in seine abgeschiedene Villa zurückgezogen.

„Die perfekte Frau für dich.“ Ungläubig schüttelte er den Kopf, lächelte jedoch. „Ich frage mich, ob du wirklich mein Sohn bist. Hier wimmelt es nur so von schönen weiblichen Wesen, und du unterhältst dich mit langweiligen Männern in Anzügen. Was habe ich bloß falsch gemacht?“

Als Angelos den überraschten Blick des Botschafters bemerkte, entschuldigte er sich höflich bei ihm und nahm seinen Vater zur Seite. „Für mich geht es heute Abend ums Geschäft. Schließlich gebe ich diesen Ball jedes Jahr, damit die Reichen und Berühmten etwas von ihrem Vermögen herausrücken.“

Verzweifelt hob sein Vater die Hände. „Dir geht es immer nur darum. Und was hast du von deinen ganzen Milliarden? Du hast doch genug Geld und brauchst wirklich nicht mehr. Was du aber wirklich brauchst, ist eine gute Frau!“

Mehrere Gäste drehten sich in diesem Moment zu ihnen um, doch Angelos lachte nur. „Heute verdiene ich kein Geld, sondern gebe es weg, außerdem möchte ich darauf hinweisen, dass du alle mit deiner unverblümten Art schockierst. Benimm dich, sonst rufe ich den Sicherheitsdienst“, fügte er augenzwinkernd hinzu. Im Grunde war er jedoch erleichtert, weil sein Vater endlich wieder die Energie aufbrachte, dieses leidige Thema anzuschneiden. „Und du brauchst mir auch keine Frau zu suchen.“

„Warum? Selbst schaffst du es ja nicht. Jedenfalls hast du immer nur Freundinnen, die keine guten Ehefrauen abgeben würden.“

„Gerade danach suche ich sie mir ja aus“, meinte Angelos leise, woraufhin sein Vater missbilligend die Stirn runzelte.

„Ich weiß. Und die ganze Welt ist ebenfalls darüber informiert, Angelos, weil man es in jeder Zeitung lesen kann. Alle paar Wochen hast du eine neue Geliebte, und immer sehen sie aus wie magersüchtige Models.“ Costas Zouvelekis stieß einen verächtlichen Laut aus. „Wie kannst du mit einer Partnerin glücklich sein, die nicht gern isst? Kochen diese Mädchen für dich? Nein. Genießen sie das Leben? Natürlich nicht, wenn sie am Hungertuch nagen. Sie sind vielleicht gut im Bett, würden sie sich jedoch um deine Kinder kümmern? Nein. Würden sie …?“

„Ich brauche keine Frau, die mich bekocht. Dafür habe ich Angestellte.“ Angelos überlegte flüchtig, ob es vielleicht doch ein Fehler gewesen war, seinen Vater zu dieser Veranstaltung einzuladen. „Und ich habe auch keine Nachkommen, die umsorgt werden müssen.“

„Bedauerlicherweise.“ Sein Vater stieß einen ärgerlichen Laut aus. „Ich wünsche mir aber Enkelkinder. Du bist vierunddreißig und immer noch Junggeselle, während ich mit meinen dreiundsechzig Jahren schon dreimal verheiratet war. Also, sieh zu, dass du mir Enkel schenkst, Angelos.“

„Ariadne hat dich schon zweimal zum Großvater gemacht.“

„Das ist etwas anderes. Sie ist meine Tochter, und du bist mein Sohn. Ich möchte die Söhne meines Sohnes in den Armen halten.“

„Ich heirate erst, wenn ich die richtige Frau finde.“ Angelos zog seinen Vater auf den Balkon, der den Ballsaal umgab. Auf keinen Fall wollte er denselben Fehler wie dieser machen und eine Ehe eingehen, die von vornherein zum Scheitern verurteilt war.

„So kannst du lange suchen! Und was machen wir überhaupt in Paris? Warum kannst du diesen Ball nicht in Athen geben?“

Angelos unterdrückte ein Gähnen. Auch dies war eins der Lieblingsthemen seines Vaters. „Weil es nicht der Nabel der Welt ist und ich überall Geschäfte mache.“

„Das ist auch etwas, was ich nicht verstehe. Musste ich Griechenland verlassen, um meine erste Million zu verdienen? Nein!“ Costas blickte in den Ballsaal. „Jetzt sehe ich sie nicht mehr.“

Fragend zog Angelos die Brauen hoch. „Wen denn?“

„Die Göttin. Sie war perfekt. Und nun ist sie verschwunden. Sie wirkte so weiblich und sanft und wäre sicher eine tolle Mutter. Ich sehe sie förmlich vor mir, mit deinen Kindern auf dem Schoß und Moussaka auf dem Tisch.“

Angelos’ Augen funkelten amüsiert. „Sag ihr das bloß nicht. Frauen haben heute ganz andere Ambitionen, als Babys zu bekommen und Männer zu bekochen.“

„Deine Freundinnen vielleicht“, bemerkte sein Vater ironisch, während er den Blick durch den Raum schweifen ließ. „Wenn du sie nicht haben willst, wäre ich vielleicht interessiert.“

Sofort wurde Angelos ernst. „Nicht schon wieder!“ Hatte sein Vater denn nichts dazugelernt? „Versprich mir, dass du nur mit ihr schläfst und sie nicht heiratest.“ Er nahm einen Orangensaft von dem Tablett eines vorbeigehenden Obers und tauschte es gegen das Champagnerglas seines Vaters aus.

„Du denkst immer nur an das Eine, aber ich habe mehr Respekt vor den Frauen.“

„Du solltest dir lieber eine etwas zynischere Haltung dem anderen Geschlecht gegenüber aneignen“, riet Angelos ihm. „Tara hat dich nach sechs Monaten verlassen und dann ausgenommen.“

Krampfhaft umklammerte Costas sein Glas. „Wir haben beide einen Fehler gemacht.“

Fehler? Angelos presste die Lippen zusammen. Tara sah das sicher anders, denn sie war jetzt reich.

Plötzlich wirkte sein Vater sehr verletzlich. „Sie wusste einfach nicht, was sie wollte.“

„Das wusste sie sogar ganz genau …“ Angelos verstummte. Sollte er seinen Vater noch weiter aufbringen, indem er ihm vor Augen führte, wie rücksichtslos Tara vorgegangen war? Wenn er es nicht tat, riskierte er womöglich, dass dieser erneut auf eine Frau wie sie hereinfiel.

Costas seufzte. „In einer Beziehung sollte man den Partner lieben und für ihn sorgen.“

Angelos war entsetzt. „Hast du in deinen letzten beiden Ehen überhaupt nichts gelernt?“

„Doch. Und zwar, dass man einer dünnen Frau nicht vertrauen kann.“ Das Temperament seines Vaters kam nun wieder durch. „Wenn ich das nächste Mal heirate, dann ein Vollweib.“

„Nach allem, was in den letzten sechs Jahren passiert ist, glaubst du noch immer an die Liebe?“

„Natürlich“, erwiderte Costas. „Ich habe deine Mutter vierzig Jahre lang geliebt.“

Angelos verfluchte sich für sein mangelndes Taktgefühl und legte ihm die Hand auf die Schulter. „Sie lässt sich nicht ersetzen“, sagte er rau. „Was euch miteinander verbunden hat, war etwas ganz Besonderes.“ Ein solches Glück war so selten, dass er die Hoffnung aufgegeben hatte, es auch zu finden. Und mit weniger wollte er sich nicht zufriedengeben.

„Ich werde es wieder finden.“

Angelos konnte den Optimismus seines Vaters überhaupt nicht nachvollziehen. Frustriert strich er sich über den Nacken. „Bleib lieber allein. Es ist nicht so kompliziert.“

„Das werde ich nicht. Ich hasse es, allein zu sein. Und du solltest dir auch eine richtige Partnerin suchen.“

Angelos reichte es nun. „Mach dir um mich keine Gedanken. Ich habe eine Freundin.“

Argwöhnisch blickte Costas ihn an. „Hat sie eine gute Figur?“

„Sie ist perfekt.“ Angelos dachte an die attraktive Hollywoodschauspielerin, mit der er in der Vorwoche zwei aufregende Nächte verbracht hatte. Würde er sie wiedersehen? Wahrscheinlich schon. Aber heiraten? Ganz bestimmt nicht. In weniger als vier Wochen würden sie sich gegenseitig zu Tode langweilen.

Doch sein Vater blickte ihn schon hoffungsvoll an. „Und wann lerne ich sie kennen? Du stellst mir deine Freundinnen nie vor.“

Aus gutem Grund. „Wenn mir eine etwas bedeutet, werde ich dich mit ihr bekannt machen“, erwiderte Angelos besänftigend. „Jetzt möchte ich dir jedenfalls Nicole vorstellen. Sie leitet meine PR-Abteilung hier in Paris und isst für ihr Leben gern. Ihr beide habt euch bestimmt eine Menge zu erzählen.“ Dann führte er seinen Vater zu seiner Mitarbeiterin, machte die beiden miteinander bekannt und wollte sich dem nächsten Geschäftspartner zuwenden.

Und blieb beim Anblick der Frau vor ihm unvermittelt stehen.

Sie bewegte sich so, als würde das Haus ihr gehören. Ein leichtes Lächeln umspielte ihre glänzenden Lippen, als hätte irgendetwas oder – jemand sie amüsiert. Ihr blondes Haar war hochgesteckt, und ihr rotes Kleid fiel unter den vorwiegend schwarz gekleideten Leuten besonders auf.

Angelos dachte keinen Moment länger mehr an die Schauspielerin, sondern betrachtete die Fremde einen Moment lang und lächelte dann voller Genugtuung. Mein Vater würde sich freuen, dachte er, als er sich ihr näherte. Denn sie hatte verführerische Kurven und würde ihn gleich alles Geschäftliche vergessen lassen.

Ihm ging es allerdings nur ums Vergnügen, und die Unbekannte sah aus, als wäre sie dafür wie geschaffen.

Lächeln, gehen, lächeln, nur keine Panik …

Sie fühlte sich wieder wie damals auf dem Schulhof. Die Raufbolde umkreisten...



Ihre Fragen, Wünsche oder Anmerkungen
Vorname*
Nachname*
Ihre E-Mail-Adresse*
Kundennr.
Ihre Nachricht*
Lediglich mit * gekennzeichnete Felder sind Pflichtfelder.
Wenn Sie die im Kontaktformular eingegebenen Daten durch Klick auf den nachfolgenden Button übersenden, erklären Sie sich damit einverstanden, dass wir Ihr Angaben für die Beantwortung Ihrer Anfrage verwenden. Selbstverständlich werden Ihre Daten vertraulich behandelt und nicht an Dritte weitergegeben. Sie können der Verwendung Ihrer Daten jederzeit widersprechen. Das Datenhandling bei Sack Fachmedien erklären wir Ihnen in unserer Datenschutzerklärung.