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Buch, Deutsch, 160 Seiten, Format (B × H): 135 mm x 215 mm, Gewicht: 202 g
Reihe: Edition TRACE - transmission in rhetorics, arts and cultural evolution
Nachkriegszeit als Falle - Anatomie einer bequemen Weltordnung
Buch, Deutsch, 160 Seiten, Format (B × H): 135 mm x 215 mm, Gewicht: 202 g
Reihe: Edition TRACE - transmission in rhetorics, arts and cultural evolution
ISBN: 978-3-937376-11-0
Verlag: Verlag Marcel Dolega
Der Text stellt die These auf, dass die heutige Weltordnung auf einer nach 1944 eroberten Leitwährung (dem Dollar) beruht: ein System aus Zwang und Abschöpfung, das militärisch gestützt und wirtschaftlich (Triffin-Dilemma, Petrodollar) verfestigt wurde. Parallel dazu seien Kulturprogramme – exemplarisch das MoMA/Whitney-Geflecht und der Abstrakte Expressionismus – gezielt als Umerziehung eingesetzt worden. Europa wird als Kultur beschrieben, die historisch nur stabil ist, wenn Handeln (Krieg, Macht) und Bewerten (Werte, decorum) eng gekoppelt bleiben; lange Friedensphasen entkoppeln beides, machen blind und anfällig. „Nie wieder Frieden“ heißt hier: Frieden ist keine Endlage, sondern eine heikle Zwischenphase in einem dauernden Droh- und Gegendroh-Gefüge; aktuell gerät die Dollarordnung ins Stocken (Schulden, Importstraf-Logik, Gegenbewegungen wie BRICS). Die Pointe: Wer politisch verantwortlich handeln will, muss diese Konflikthaftigkeit anerkennen – statt sich von beruhigenden Erzählungen einlullen zu lassen.




