Liebe Besucherinnen und Besucher,
aufgrund unseres Sommerfestes sind wir am 03. September 2026 bis 14 Uhr erreichbar. Am 04. September 2026 sind wir wieder wie gewohnt für Sie da. Vielen Dank für Ihr Verständnis.
Ihr Team von Sack Fachmedien
Eine historisch vergleichende Analyse von Künstlerbiographien
Buch, Deutsch, 371 Seiten, Format (B × H): 148 mm x 210 mm, Gewicht: 501 g
ISBN: 978-3-8350-6022-7
Verlag: Deutscher Universitätsverlag
Helga Pelizäus-Hoffmeister präsentiert eine historisch vergleichende Analyse biographischer Bekenntnisse von Künstlern und Künstlerinnen der Jahrhundertwenden 1900 und 2000. Im Mittelpunkt stehen deren Vorstellungen von Lebenssicherheit und ihr Umgang mit biographischer Unsicherheit. Es wird deutlich, dass biographische Unsicherheit heute als umfassender und intensiver empfunden wird: Die Menschen fühlen sich in steigendem Maße genötigt, ihren Lebenslauf aktiv und ohne Rückgriff auf gesellschaftliche "Normalmodelle" zu gestalten, auch wenn sie mögliche Konsequenzen immer weniger einschätzen können und daher die Gefahr des Scheiterns mehr denn je zu bestehen scheint. Allerdings kann die wahrgenommene Ungewissheit auch dazu führen, dass sich Menschen vom Anspruch längerfristiger Lebensplanung entlastet sehen und daraus größeren Freiraum für ihre individuelle Lebensgestaltung gewinnen.
Zielgruppe
Research
Fachgebiete
- Geisteswissenschaften Kunst Kunst, allgemein Einzelne Künstler: Biographien, Monografien
- Geisteswissenschaften Kunst Kunstgeschichte
- Sozialwissenschaften Soziologie | Soziale Arbeit Soziale Gruppen/Soziale Themen Sozialisation, Soziale Interaktion, Sozialer Wandel
- Sozialwissenschaften Soziologie | Soziale Arbeit Soziologie Allgemein Empirische Sozialforschung, Statistik
Weitere Infos & Material
Theoretische Perspektiven.- Sicherheit als theoretisches Konstrukt.- (Un-)Sicherheit und Biographie.- Dimensionen biographischer Sicherheitskonstruktionen.- Eine historisch vergleichende Analyse.- Bildende Künstlerinnen als Sample.- Empirische Untersuchung.- Methodisches Vorgehen.- Zur Konstruktion der Typologien.- Typologie 1900: Auf der Suche nach Eindeutigkeit.- Typologie 2000: Uneindeutigkeit als Defizit und Chance.- Tendenzen des Wandels auf der Basis der empirischen Ergebnisse.- Biographische Sicherheit im Kontext sozialer Wandlungstheorien.- Sicherheit in einer zunehmend unsicheren Welt.




