E-Book, Deutsch, 592 Seiten, Format (B × H): 155 mm x 230 mm
Petschnigg Biblische Freundschaft
1. Auflage 2018
ISBN: 978-3-374-05388-9
Verlag: Evangelische Verlagsanstalt
Format: PDF
Kopierschutz: 1 - PDF Watermark
Jüdisch-christliche Basisinitiativen in Deutschland und Österreich nach 1945
E-Book, Deutsch, 592 Seiten, Format (B × H): 155 mm x 230 mm
ISBN: 978-3-374-05388-9
Verlag: Evangelische Verlagsanstalt
Format: PDF
Kopierschutz: 1 - PDF Watermark
Edith Petschnigg, Mag. phil. Mag. Dr. theol., Jg. 1978, studierte Geschichte und Katholische Fachtheologie an der Universität Graz. Sie ist Professorin an der Kirchlichen Pädagogischen Hochschule Wien/Krems und Projektmitarbeiterin an der Katholischen Privat-Universität Linz. Mitgliedschaften: Mitglied der Europäischen Gesellschaft für theologische Forschung von Frauen (ESWTR), Mitglied der Arbeitsgemeinschaft der Assistentinnen und Assistenten an bibelwissenschaftlichen Instituten in Österreich (ArgeAss), Vorstandsmitglied im Grazer Komitee für christlich-jüdische Zusammenarbeit Auszeichnungen: Josef-Krainer-Förderungspreis (2016); Elisabeth-Gössmann-Förderpreis für hervorragende Arbeiten zur Frauen- und Geschlechterforschung (2014)
Autoren/Hrsg.
Fachgebiete
Weitere Infos & Material
1;Cover;1
2;Titel;5
3;Impressum;6
4;Vorwort;7
5;Inhalt;11
6;I. Einleitung;17
6.1;1. Zielsetzung, politische Dimension und Aufbau der Arbeit;18
6.2;2. Hermeneutisch-methodische Aspekte;24
6.2.1;2.1 Was bedeutet »Dialog«?;24
6.2.2;2.2 Ju?disch-christlicher/»ju?disch-christlicher« oder christlich-ju?discher/»christlich-ju?discher« Dialog?;31
6.2.3;2.3 Zur Rolle der Bibel im Dialogprozess;34
6.2.4;2.4 Der Dialogprozess in der Erinnerung: zur Oral History und ihrer Analyse;47
6.2.4.1;2.4.1 Oral History und Erinnerung;48
6.2.4.2;2.4.2 Zur Analyse von leitfadenorientierten thematischen Interviews;52
6.3;3. Ein Blitzlicht auf eine unheilvolle Geschichte: Christentum und Antijudaismus;56
6.4;4. Vom Antijudaismus zum theologischen Neuaufbruch: kirchliche Dokumente zu Judentum und Hebräischer Bibel nach 1945;66
6.4.1;4.1 Dokumente der Katholischen Kirche;70
6.4.1.1;4.1.1 Vom Kriegsende bis zum II. Vatikanum;72
6.4.1.2;4.1.2 Das II. Vatikanum und seine Erklärung Nostra Aetate;76
6.4.1.3;4.1.3 Nachkonziliare Entwicklungslinien von Papst Johannes Paul II. bis zu Papst Franziskus;81
6.4.2;4.2 Dokumente der Evangelischen Kirchen;88
6.4.2.1;4.2.1 Vom Kriegsende bis zum Deutschen Evangelischen Kirchentag 1961;88
6.4.2.2;4.2.2 Theologische Neuansätze in den 1960er und 1970er Jahren;92
6.4.2.3;4.2.3 Von der Rheinischen Synode 1980 bis ins 21. Jahrhundert;95
6.4.3;4.3 Die Kirchen vor den Herausforderungen aktueller Judenfeindschaft;102
6.5;5. Ju?dische Antworten auf christliche Dialogbemu?hungen;105
6.5.1;5.1 Erste ju?dische Reaktionen auf den »ju?disch-christlichen« Dialog;105
6.5.2;5.2 Dabru emet. Eine Ju?dische Stellungnahme zu Christen und Christentum;107
6.5.2.1;5.2.1 Genese und Intention von Dabru emet;107
6.5.2.2;5.2.2 Rezeptionen von Dabru emet;110
6.5.3;5.3 »Den Willen unseres Vaters im Himmel tun« - Erklärung orthodoxer Rabbiner zum Christentum;112
6.5.3.1;5.3.1 Genese und Intention der Erklärung;112
6.5.3.2;5.3.2 Reaktionen auf die Erklärung;114
7;II. »Die Bru?cke etwas weiter machen« - zur Praxis des »ju?disch-christlichen« Dialogs an der Basis;117
7.1;1. »Ju?disch-christliche« Studienwochen im deutschsprachigen Raum und ihre Bibelrezeption - eine historisch-theologische Verortung;118
7.1.1;1.1 »Das Wunder von Bendorf« - die Ju?disch-Christliche Bibelwoche in Bendorf und Georgsmarienhu?tte;119
7.1.1.1;1.1.1 »Ein Stein kam ins Rollen« - wie alles begann;120
7.1.1.2;1.1.2 »The basic structure is exactly the same« - das Ende in Bendorf und der Neubeginn in Georgsmarienhu?tte;129
7.1.1.3;1.1.3 »Das Wichtigste war immer die Arbeitsgruppe« - zur Struktur der Bibelwoche;138
7.1.1.4;1.1.4 »Die Bibel so studieren, als ob das Leben davon abhinge« - Anmerkungen zur Bibelrezeption;148
7.1.1.5;1.1.5 »Denn es sind ja nicht leere Worte fu?r euch, sondern es ist euer Leben« (Dtn 32,47) - Impulse aus der ju?dischen Schriftauslegung;152
7.1.1.6;1.1.6 »Where is our specifically Christian interpretation of these passages?« - christliche Schriftauslegung im Wandel;159
7.1.1.7;1.1.7 »Der Zeitgeist verwandelt’’ - zur Auswahl der biblischen Texte;166
7.1.1.8;1.1.8 »Das ist immer der Höhepunkt« - zu den Gottesdiensten und spirituellen Angeboten der Bibelwoche;172
7.1.1.9;1.1.9 »Ein Drittel der Teilnehmer ist ju?disch« - zu den Teilnehmerinnen und Teilnehmern der Bibelwoche;187
7.1.1.10;1.1.10 »Ein heiliger Ort« - zur Bedeutung der Bibelwoche fu?r ihre Teilnehmerinnen und Teilnehmer;195
7.1.2;1.2 »Es war mir so eine Freude und eine Lebenserleichterung« - die Österreichische Christlich-Ju?dische Bibelwoche in Graz;205
7.1.2.1;1.2.1 »Es gibt oft wichtige Zufälle« - wie alles begann;207
7.1.2.2;1.2.2 »Das war selbst ein Dialog« - zum Organisationsteam der Bibelwoche;219
7.1.2.3;1.2.3 »Die Bibel soll immer im Mittelpunkt stehen« - zur Themenwahl und Bibelrezeption;226
7.1.2.4;1.2.4 »Die Crème de la Crème« - zur Wahrnehmung der Vortragenden;234
7.1.2.5;1.2.5 »Vormittag die Vorträge, Nachmittag die Arbeitsgruppen« - zur Struktur der Bibelwoche;244
7.1.2.6;1.2.6 »Das war fu?r mich ein Schlu?sselerlebnis« - Psalmenlesung und Gottesdienst;249
7.1.2.7;1.2.7 »Es waren fast keine Juden dabei« - zu den Teilnehmerinnen und Teilnehmern der Bibelwoche;256
7.1.2.8;1.2.8 »Es war wirklich ein Zeichen« - zur Bedeutung der Bibelwoche fu?r ihre Teilnehmerinnen und Teilnehmer;264
7.1.2.9;1.2.9 »Da ist den Grazern viel verloren gegangen« - zum Ende der Bibelwoche;270
7.1.3;1.3 »Es waren immer biblische Themen« - das Christlich-Ju?dische Ferienkolleg in Nettetal, Aachen und Baesweiler-Puffendorf;272
7.1.3.1;1.3.1 »Mit langem Atem Juden und Christen zusammenfu?hren« - wie alles begann;274
7.1.3.2;1.3.2 »Es ist nicht eine klassische Bibelwoche« - zur Themenwahl und Bibelrezeption;281
7.1.3.3;1.3.3 »Intensive Arbeit mit den Texten« - zu Struktur und Atmosphäre des Ferienkollegs;293
7.1.3.4;1.3.4 »Nur vereinzelte ju?dische Gäste« - zu den Teilnehmerinnen und Teilnehmern des Ferienkollegs;299
7.1.3.5;1.3.5 »Die gesamte Referentenschar war immer vorzu?glich« - zu den Vortragenden des Ferienkollegs;308
7.1.3.6;1.3.6 »Das war so Nettetaler Ritus« - zu den liturgischen Feiern des Ferienkollegs;318
7.1.3.7;1.3.7 »Nächstes Jahr in Klein-Jerusalem - im Heydevelthof!« - zur Bedeutung des Ferienkollegs fu?r seine Teilnehmerinnen und Teilnehmer;325
7.1.3.8;1.3.8 »Das war das Ende einer Epoche« - zum Ortswechsel und Ende des Ferienkollegs;329
7.1.4;1.4 »Unvergleichlich intensive Form des Studiums und der Begegnung« - die Christlich-Ju?dische Sommeruniversität in Berlin;334
7.1.4.1;1.4.1 »Auf der Grundlage persönlicher Beziehungen« - wie alles begann;335
7.1.4.2;1.4.2 »Es war ein theologischer Diskurs« - zu Struktur und Entwicklung der Sommeruniversität;346
7.1.4.3;1.4.3 »Es war euphorisierend« - zur Gesprächskultur und Atmosphäre der Sommeruniversität;356
7.1.4.4;1.4.4 »Weil plötzlich das Erste Testament ganz anders anfing zu leuchten« - zur Themenwahl und Bibelrezeption;362
7.1.4.5;1.4.5 »Es waren so wenige Juden dort« - zu den Teilnehmerinnen und Teilnehmern der Sommeruniversität;370
7.1.4.6;1.4.6 »Eine sehr internationale Atmosphäre« - zu den Lehrenden der Sommeruniversität;377
7.1.4.7;1.4.7 »Ein Rabbi auf der Kanzel« - zum Gottesdienst der Sommeruniversität;391
7.1.4.8;1.4.8 »Das hat mich so beflu?gelt« - zur Bedeutung der Sommeruniversität fu?r ihre Teilnehmerinnen und Teilnehmer;399
7.2;2. Der Dialogprozess aus der Teilnehmendenperspektive;404
7.2.1;2.1 Motive fu?r die Teilnahme;404
7.2.1.1;2.1.1 Aus christlicher Perspektive;404
7.2.1.2;2.1.2 Aus ju?discher Perspektive;413
7.2.2;2.2 Aspekte des Dialogprozesses an der Basis;424
7.2.2.1;2.2.1 Zur »deutsch-ju?dischen« Begegnung;426
7.2.2.2;2.2.2 Zum »ju?disch-christlichen« Dialog;433
7.2.2.3;2.2.3 Zum gemeinsamen Studium der Bibel;437
7.2.3;2.3 Biblische Lernfelder - biblische Inspirationen;442
7.2.4;2.4 »Biblische Freundschaft« - persönliche Beziehungen entstehen;451
7.2.5;2.5 Wie kann der Dialog gelingen? Versuch einer Kriteriologie;454
7.2.5.1;2.5.1 Wissen u?ber die eigene Tradition - Verankertsein in der eigenen Tradition;457
7.2.5.2;2.5.2 Respekt vor der Tradition der anderen/des anderen - keine Mission;458
7.2.5.3;2.5.3 Interesse - Neugier - Offenheit;461
7.2.5.4;2.5.4 Akzeptanz von Unterschieden;462
7.2.5.5;2.5.5 Vertrauen aufbauen;464
7.2.5.6;2.5.6 Ehrlichkeit und Authentizität;465
7.2.5.7;2.5.7 Der anderen/dem anderen zuhören;467
7.2.5.8;2.5.8 Veranstaltungen »ju?disch-christlich« vorbereiten;468
7.2.6;2.6 Wie soll der Dialog weitergehen? Wu?nsche fu?r die Zukunft;470
7.2.6.1;2.6.1 Der Wunsch nach einer Fortsetzung auf allen Ebenen;470
7.2.6.2;2.6.2 Der Wunsch nach einer stärkeren Beteiligung der jungen Generation und nach Zukunftsorientierung;473
7.2.6.3;2.6.3 Der Wunsch nach größerer Breitenwirkung;475
7.2.6.4;2.6.4 Der Wunsch nach stärkerer ju?discher Beteiligung;477
7.2.6.5;2.6.5 Der Wunsch nach mehr Begegnung;480
7.2.6.6;2.6.6 Der Wunsch nach christlichem Wissen u?ber die Bezu?ge des Neuen Testaments zur Bibel Israels;481
7.2.6.7;2.6.7 Der Wunsch nach Lektu?re des Neuen Testaments im »ju?disch-christlichen« Dialog;482
7.2.6.8;2.6.8 Der Wunsch nach einer selbstkritischeren Reflexion christlicher Textauslegung und Theologie;483
7.2.6.9;2.6.9 Der Wunsch nach der Selbstverständlichkeit alttestamentlicher Lesungen in christlichen Gottesdiensten;485
7.2.6.10;2.6.10 Der Wunsch nach neuen Vermittlungswegen;486
7.2.6.11;2.6.11 Der Wunsch nach interreligiösen Freundschaften;487
7.2.6.12;2.6.12 Der Wunsch, Heiligkeit in anderen Religionen zu entdecken und sich davon inspirieren zu lassen;488
7.2.6.13;2.6.13 Der Wunsch nach gegenseitiger religiöser Befruchtung;488
7.2.6.14;2.6.14 Der Wunsch nach mehr Offenheit gegenu?ber Ju?dinnen und Juden;489
7.2.6.15;2.6.15 Der Wunsch nach Nichtinstrumentalisierung des Judentums;489
7.2.6.16;2.6.16 Der Wunsch nach gemeinsamer Verbesserung der Welt;490
7.2.6.17;2.6.17 Der Wunsch, dass der »ju?disch-christliche« Dialog nicht durch den Dialog mit dem Islam verdrängt wird;491
8;III. Zusammenfassung und Ergebnisse;493
8.1;1. Der Dialog in der Erinnerung - die Erinnerung im Dialog;494
8.2;2. Der Dialog mit der Bibel - die Bibel im Dialog;495
8.3;3. Der Dialog als Begegnung - Begegnung im Dialog;497
9;IV. Nachwort;501
10;V. Anhang;505
10.1;1. Programme der »ju?disch-christlichen« Basisinitiativen;505
10.1.1;1.1 Internationale Ju?disch-Christliche Bibelwoche in Georgsmarienhu?tte (seit 2004);505
10.1.2;1.2 Österreichische Christlich-Ju?dische Bibelwoche in Graz (1982-2007);510
10.1.3;1.3 Christlich-Ju?disches Ferienkolleg in Nettetal, Aachen und Baesweiler-Puffendorf (1983-2012);524
10.1.4;1.4 Christlich-Ju?dische Sommeruniversität in Berlin (seit 1987);549
10.2;2. Quellenverzeichnis;564
10.2.1;2.1 Schriftliche Quellen;564
10.2.2;2.2 Mu?ndliche Quellen - Oral-History-Interviews;566
10.3;3. Literaturverzeichnis;569
10.3.1;3.1 Sekundärliteratur;569
10.3.2;3.2 Medienbeiträge;589
10.3.3;3.3 Publikationen im Internet;590




