Proust | Sodom und Gomorrha | Sonstiges | 978-3-8445-2703-2 | sack.de

Sonstiges, Deutsch

Proust

Sodom und Gomorrha


Erscheinungsjahr 2018
ISBN: 978-3-8445-2703-2
Verlag: Der Hörverlag

Sonstiges, Deutsch

ISBN: 978-3-8445-2703-2
Verlag: Der Hörverlag


"Eine Stunde ist nicht bloß eine Stunde ..."

Die Tischordnung beim Diner, der verschwiegene Wink einer Gräfin, die Art, in der ein Minister sein Monokel einklemmt oder eine Herzogin ihren heimlichen Liebhaber vorstellt, die Charaktereigenschaften der Kutscher – all diesen Vorgängen widmete Marcel Proust seine Aufmerksamkeit. In diesem Schlüsselwerk erzählt Proust von einer schockierenden Entdeckung: Der Baron von Charlus, sein guter Bekannter, ist homosexuell. Und nicht nur er: In der lasterhaften Welt der besseren Gesellschaft gibt es kaum einen braven Familienvater, der nicht verstohlene Blicke auf hübsche Jünglinge wirft; Mädchen wirbeln Brust an Brust über die Tanzfläche, und unser Held stolpert von einem Eifersuchtsdrama ins nächste.

Mit Michael Rotschopf, Lilith Stangenberg, Stefan Konarske, Gerd Wameling u. a.

(Laufzeit: 5h 18)
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Weitere Infos & Material


Rotschopf, Michael
Michael Rotschopf, geboren 1969 in Lienz (Österreich), absolvierte seine Schauspielausbildung am Max-Reinhardt-Seminar in Wien und wurde bereits während seiner Ausbildung ans Wiener Burgtheater geholt. 1996 erhielt er den O.E.-Hasse-Preis der Berliner Akademie der Künste und arbeitete mit Theaterregisseuren wie Hans Hollmann, Adolf Dresen, Michael Simon und Matthias Hartmann zusammen. Peter Stein engagierte Rotschopf für seine Inszenierungen von »Faust« (2000), »Wallenstein« (2007) und »Der zerbrochne Krug« (2008–2017). Inzwischen ist Michael Rotschopf auch als Sprecher in Konzerten, Hörspielen und Hörbuchproduktionen gefragt.

Wameling, Gerd
Gerd Wameling, 1948 in Paderborn geboren, absolvierte seine Schauspielausbildung an der Folkwangschule in Essen. Peter Stein holte ihn 1974 nach Berlin an die Schaubühne, deren Ensemble Gerd Wameling fast 20 Jahre lang angehörte. Die Inszenierungen von Peter Stein, Luc Bondy und anderen hatten in jenen Jahren Ereignischarakter, erweckten weltweit Interesse und wurden zur Pilgerstätte von Theaterbegeisterten und zum Synonym für ein Ensemble einzigartiger Schauspieler. Ab 1992 arbeitete Gerd Wameling frei. Einem breiten Publikum ist er vor allem als Staatsanwalt Dr. Fried aus der SAT1-Serie »Wolffs Revier« bekannt, den er 7 Jahre lang verkörperte. 1993 wurde er mit dem Adolf-Grimme-Preis ausgezeichnet.

Jung, André
André Jung war an diversen Theatern engagiert u. a. am Deutschen Schauspielhaus Hamburg und am Schauspielhaus Zürich. Von 2005 bis 2015 gehörte er zum Ensemble der Münchner Kammerspiele. Zudem wirkte er in zahlreichen Film- und Fernsehproduktionen mit, u. a. in »Bella Block«, »Das Experiment«, »Tatort« und »Das Tagebuch der Anne Frank«. 2000 erhielt er den Rita-Tanck-Schauspielpreis der Hamburgischen Kulturstiftung, 2009 den Nestroy-Preis der Salzburger Festspiele und 2018 den Gertrud-Eysoldt-Ring. 1981 und 2002 wurde er von Theater heute zum Schauspieler des Jahres gewählt. Für den Hörverlag las er u. a. mehrere Geschichten von Agatha Christie und er wirkte im Hörspiel »Sodom und Gomorrha« von Marcel Proust mit.

Konarske, Stefan
Stefan Konarske, geboren 1980, studierte an der Hochschule für Schauspielkunst Ernst Busch in Berlin. Schon während seiner Studienzeit stand er im Studiotheater und im Deutschen Theater in Berlin auf der Bühne. Seit 2011 ist Stefan Konarske Ensemblemitglied am Münchner Residenztheater. Inzwischen wirkte er in zahlreichen Theater-, Kino- und Filmproduktionen mit und spielt seit 2012 im Dortmunder "Tatort" Oberkommissar Daniel Kossik. Darüber hinaus spricht er in Hörspielrollen, für den Hörverlag war er zum Beispiel in „Die Briefe der Manns“, herausgegeben von Tilmann Lahme, Holger Pils und Kerstin Klein, zu hören.

Modern, Ensemble
Das 1980 gegründete Ensemble Modern ist eines der weltweit führenden Ensembles für zeitgenössische Musik. Derzeit vereint es 18 Solisten aus neun Ländern. Das Ensemble ist bekannt für seine einzigartige Arbeits- und Organisationsweise ohne künstlerischen Leiter und die unverwechselbare programmatische Bandbreite, die Musiktheater, Tanz- und Videoprojekte, Kammermusik, Ensemble- und Orchesterkonzerte umfasst. Es arbeitete u.a. mit Komponisten wie John Adams, George Benjamin, Helmut Lachenmann, Heiner Goebbels, Steve Reich oder Frank Zappa und tritt regelmäßig in etwa 100 Konzerten weltweit bei renommierten Festivals und an herausragenden Spielstätten auf.

Kirchhoff, Corinna
Corinna Kirchhoff studierte an der Max-Reinhardt-Schule für Schauspiel in Berlin. Ihr spektakuläres Theaterdebut gab sie 1983 unter der Regie von Peter Stein an der Schaubühne am Leniner Platz als Irina in Tschechows »Drei Schwestern«. Seitdem wirkte sie in zahlreichen Theaterstücken sowie diversen Produktionen für Film und Fernsehen mit. 1996 wurde sie von »Theater heute« zur Schauspielerin des Jahres gewählt. Kirchoff ist seit dem Sommer 2005 am Schauspielhaus Zürich engagiert und wirkte hier in der erfolgreichen Uraufführung von Yasmina Rezas »Der Gott des Gemetzels« mit.

Kretzschmar, Hermann
Hermann Kretzschmar, seit über 30 Jahren Pianist und Mitglied des Ensemble Modern, arbeitete dort u. a. mit Frank Zappa, Karlheinz Stockhausen, John Cage, Steve Reich, Heiner Goebbels. Seit über 20 Jahren komponiert Kretzschmar Kammermusik (u. a. Solo-CD »Knotts Klavier« bei EM-Medien). Als Hörspielmacher realisiert er Kompositionen für Romanadaptionen (z. B. Thomas Manns »Doktor Faustus«, Hörverlag) und eigene Hörstücke frei nach literarischen Motiven, z. B. »Strahlungen« nach Ernst Jünger (HR 2004) oder »Büchners Bote« (SWR 2012).

Drögekamp, Iris
Iris Drögekamp, geboren 1967 in Hagen, ist eine deutsche Hörspielregisseurin und arbeitet seit 2011 für den SWR. Sie führte Regie bei Produktionen, wie »Sodom und Gomorrha« von Marcel Proust oder »Wenn das noch geht, kann es nicht so schlimm sein« von Benjamin Maack und erhielt für Ihre Arbeit u.a. den Deutschen Hörbuchpreis oder den Europäischen CIVIS Radiopreis.

Habich, Matthias
Martin Engler, geboren 1967, studierte zunächst Theaterwissenschaften, Philosophie und Politikwissenschaften, ehe er sich in Berlin an der Ernst-Busch-Hochschule der Schauspielkunst widmete. In den folgenden Jahren war er als Schauspieler und Regisseur an verschiedenen renommierten Theatern tätig, etwa in Wien, Basel, Nürnberg, Berlin, Lyon und Dublin. Neben seiner Tätigkeit als freier Dozent an der Berliner Hochschule für Schauspielkunst realisiert er Kurz- und Experimentalfilme. Als engagierter und international bekannter Sprecher beteiligte er sich an einer Vielzahl von Hörspielproduktionen im deutschsprachigen und französischen Raum, darunter das preisgekrönte Kinderhörspiel »20 000 Meilen unter dem Meer« sowie Heimrad Bäckers »Epitaph«.

Proust, Marcel
Marcel Proust, 1871 geboren, gilt neben Joyce und Kafka als Begründer der literarischen Moderne. Er führte - schon früh an Asthma leidend - nach Studium und Tätigkeit in der Bibliothèque Mazarine in Paris ein Salonleben, das nur von Reisen unterbrochen wurde. Nach dem Tod seiner Mutter zog sich Proust aus dem sozialen Leben in die Einsamkeit eines schallisolierten, mit Kork ausgeschlagenen Zimmers am Boulevard Haussmann zurück und machte die Arbeit an dem Roman »Auf der Suche nach der verlorenen Zeit« zum einzigen Inhalt seiner Existenz. Im März 1922 beendete er das Werk und betrachtete dies als Erfüllung seines Lebens. Proust starb kurze Zeit später in Paris.

Stangenberg, Lilith
Lilith Stangenberg begann ihre Schauspiellaufbahn am Jugendtheater der Volksbühne am Rosa-Luxemburg-Platz in Berlin. Nach bedeutenden Rollen an Theatern in Berlin, Hannover und Basel spielte sie mit 20 Jahren am renommierten Schauspielhaus Zürich. 2010 kürte sie die Zeitschrift "Theater heute" zur "Besten Nachwuchsschauspielerin des Jahres". Aktuell spielt sie am Deutschen SchauSpielHaus in Frank Castorfs Inszenierung von Eugene O’Neills "Der haarige Affe". Daneben ist sie auch vor der Kamera aktiv: So war sie in den Kinoproduktionen "Lügen und andere Wahrheiten", "Der Staat gegen Fritz Bauer" und "Wild" zu sehen. Für ihre Hauptrolle in "Wild" wurde sie als beste Darstellerin mehrfach ausgezeichnet und beim "Deutschen Filmpreis" nominiert. 2017 folgte "Die Griesnockerlaffäre“, 2018 "Idioten der Familie".

Marcel Proust, 1871 geboren, gilt neben Joyce und Kafka als Begründer der literarischen Moderne. Er führte - schon früh an Asthma leidend - nach Studium und Tätigkeit in der Bibliothèque Mazarine in Paris ein Salonleben, das nur von Reisen unterbrochen wurde. Nach dem Tod seiner Mutter zog sich Proust aus dem sozialen Leben in die Einsamkeit eines schallisolierten, mit Kork ausgeschlagenen Zimmers am Boulevard Haussmann zurück und machte die Arbeit an dem Roman »Auf der Suche nach der verlorenen Zeit« zum einzigen Inhalt seiner Existenz. Im März 1922 beendete er das Werk und betrachtete dies als Erfüllung seines Lebens. Proust starb kurze Zeit später in Paris.Iris Drögekamp, geboren 1967 in Hagen, ist eine deutsche Hörspielregisseurin und arbeitet seit 2011 für den SWR. Sie führte Regie bei Produktionen, wie »Sodom und Gomorrha« von Marcel Proust oder »Wenn das noch geht, kann es nicht so schlimm sein« von Benjamin Maack und erhielt für Ihre Arbeit u.a. den Deutschen Hörbuchpreis oder den Europäischen CIVIS Radiopreis.Das 1980 gegründete Ensemble Modern ist eines der weltweit führenden Ensembles für zeitgenössische Musik. Derzeit vereint es 18 Solisten aus neun Ländern. Das Ensemble ist bekannt für seine einzigartige Arbeits- und Organisationsweise ohne künstlerischen Leiter und die unverwechselbare programmatische Bandbreite, die Musiktheater, Tanz- und Videoprojekte, Kammermusik, Ensemble- und Orchesterkonzerte umfasst. Es arbeitete u.a. mit Komponisten wie John Adams, George Benjamin, Helmut Lachenmann, Heiner Goebbels, Steve Reich oder Frank Zappa und tritt regelmäßig in etwa 100 Konzerten weltweit bei renommierten Festivals und an herausragenden Spielstätten auf.Hermann Kretzschmar, seit über 30 Jahren Pianist und Mitglied des Ensemble Modern, arbeitete dort u. a. mit Frank Zappa, Karlheinz Stockhausen, John Cage, Steve Reich, Heiner Goebbels. Seit über 20 Jahren komponiert Kretzschmar Kammermusik (u. a. Solo-CD "Knotts Klavier" bei EM-Medien). Als Hörspielmacher realisiert er Kompositionen für Romanadaptionen (z. B. Thomas Manns "Doktor Faustus", Hörverlag) und eigene Hörstücke frei nach literarischen Motiven, z. B. "Strahlungen" nach Ernst Jünger (HR 2004) oder "Büchners Bote" (SWR 2012).



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