E-Book, Deutsch, 600 Seiten
Reck Kritik der Kreativität
1. Auflage 2019
ISBN: 978-3-86962-327-6
Verlag: Herbert von Halem Verlag
Format: PDF
Kopierschutz: 1 - PDF Watermark
E-Book, Deutsch, 600 Seiten
ISBN: 978-3-86962-327-6
Verlag: Herbert von Halem Verlag
Format: PDF
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Hans Ulrich Reck, geb. 1953, Prof. Dr. phil. habil., Philosoph, Kunstwissenschaftler, Publizist, Kurator. M.A. 1976, Dr. phil. 1989, Habilitation/venia legendi für ?Ästhetik und Allgemeine Kunstwissenschaften? 1991. Seit 1995 Professor für Kunstgeschichte im medialen Kontext an der Kunsthochschule für Medien in Köln, davor Professor und Vorsteher der Lehrkanzel für Kommunikationstheorie an der Hochschule für angewandte Kunst in Wien (1992-1995), Dozenturen in Basel und Zürich (1982-1995). Seit April 2014 Rektor der Kunsthochschule für Medien Köln, seit April 2016 Sprecher der Rektorenkonferenz der deutschen Kunsthochschulen (RKK).
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Weitere Infos & Material
1;Vorwort;14
2;Erster TeilSprache, Denken, Handlung;16
2.1;1.Von der Kunst zur Kreativität:Situierungen, Forschungslage, strukturelle Definition;17
2.1.1;Von der Kunst zum Diskurs der ›Kreativität‹?;19
2.1.1.1;Eine Definition;20
2.1.1.2;Metaphernfeld, Vor- und Ausprägungen ästhetischer Assoziationen;23
2.1.1.3;Methodische Differenzierungen und Situierungen;24
2.1.1.4;Intelligenz, Gewitztheit und weitere kreativitästheoretisch bedeutsame Differenzen, aber auch Parallelen;25
2.1.1.5;Kreativität und Simulation;28
2.1.1.6;Künstlerische Artefakte, Kreativität als Fiktionalisierungsmacht der Künste;29
2.1.2;2.Paradoxon des Kreativen;31
2.1.3;3.Kreativität: Thema und Obsession eines Jahrhunderts;35
2.1.4;4.Entäußerung und Utopie?– Verteidigung und Kritik eines Phänomens;38
2.1.5;5.Stellenwert und Umfang des Kreativen in Kunst und Wissenschaften;55
2.1.5.1;Muster von ›Ordnung‹ und ästhetische Illusion;59
2.1.5.2;Nicht-intentionale Erfindung unter Knappheitsbedingungen;76
2.1.5.3;Exkurs: Linien ziehen, Formen entwickeln;90
2.1.5.4;Tiefengrammatik: Variationsreichtum, Sprachfähigkeit, Produktivität;93
2.1.5.5;Selbstgefühl und Faltung: seltsame Schleifen, gefühlte Evidenz;102
3;ZWEITER TEIL;116
4;Expositionen, Modelle,Kulturelle Varianzen;116
4.1;6.Umrisse einer Kunstgeschichtedes Kreativen;117
4.1.1;7.Die Entstehung des Neuen?– Kunst als Paradigma von Kreativität;125
4.1.2;8.Kunst der Verschwendung: ›Potlatsch‹;128
4.1.3;9.Exkurs: Wissenschaft, Kunst, Technik?–?eine europäische Konstruktion;133
4.1.4;10.Schrift und Schreiben?–zum paradoxen Phänomen eines ›kreativen Schreibens‹;138
4.1.5;11.Erzwungene Neugierde, probehalber?–?der Mensch als versuchsweise offenes Wesen oder Nicht-Wesen;142
4.1.6;12.Geschmack und Erkennen?–Neues in der Kunst;147
4.1.7;13.Kunst der Fiktion?–Neuschöpfungen im imaginären Museum;149
4.1.8;14.Neues im Wissen?–epistemologische Modelle;151
4.1.8.1;Herkömmliche Vorstellungen vom wissenschaftlichen Fortschritt;152
4.1.8.2;Abweichende Auffassungen von Thomas S. Kuhn;153
4.1.8.3;Zur Einheit von Wissenschaftsgeschichte und Wissenschaftstheorie;159
4.1.8.4;Exkurs zum ›Paragone‹ zwischen Künsten und Wissenschaften;162
4.1.9;15.Welt im Hintergrund des Gedankens: Konstruktionen;165
4.1.10;16.Kunst des Hervorbringens: Granulation als Modell;167
4.1.11;17.Klecksen und andere Listen?–?Inspiration am Materialwiderstand;174
4.1.11.1;Aleatorisches, Improvisation;179
4.1.12;18.Automat, Maschine, Gott?–zum KreativitätsbegriffNorbert Wieners;184
4.1.13;19.Sind Maschinen kreativ?Über Neid, sexuelle Konkurrenz zwischen Mensch und Maschine, ›Junggesellenmaschinen‹, Samuel Butler und ›Wunderkammern‹;194
4.1.13.1;Von den Wunderkammern zu Bionik und Simulation des Lebens;217
4.1.14;20.Menschenmaschinen, Gesellschaft, Zukunft bauen?– Eine Vision des Ingenieurs Hans Moravec und ihr dystopischer Preis;220
4.1.15;21.Generative Natur, ›Natürlichkeit‹, Selbstentwurf, Schöpfung;229
4.1.16;22.Gewalt des Sehens, Tötung des Blicks, Mord am Auge?– Zerstörung als Schöpfung: Zu einigen Elementen magisch-religiöser Metaphysik der Destruktion als Urgrund des Schöpferischen;235
4.1.17;23.Traumgewebe, schöpferischer Wahn, irrlichternde Fantasie, Sucht und Unaussprechliches;242
4.1.18;24.Schein des Zufälligen?– künstlerische Aspekte zum ›Spielerischen‹;250
4.1.19;25.Würfel, Spiel, Zufall?–?Ein Seitenblick auf Marcel Broodthaers;254
4.1.20;26.Kreativität und Spiel?–zur Bedeutung von Theorien zum Spiel für kreative Prozesse (Ästhetik, Kunst);257
4.1.20.1;Verordnet: Leben als Spiel, sozialer Kampf, Behauptung spieltheoretischer Rationalität, unterstellte Nullsummenspiele;258
4.1.20.2;Gewalt des Überschusses, Spiel als Kompensation;260
4.1.20.3;Kunst als ein Spiel der Verausgabung und Verschwendung?–?Georges Bataille;262
4.1.20.4;Karte und Territorium, Spieltheorie, Meta-Kommunikation;264
4.1.20.5;›Corriger la fortune‹ und ein globisches Spiel der Natur?–eine knappe Erinnerung;266
4.1.20.6;Geschärfte Erhaltung von Paradoxa;274
4.1.21;27.Polyvalente Interpretanten,offene Codes;277
4.1.22;28.Subjekt als Modell problematischer Selbstbehauptung;288
4.1.23;29.Zur Anthropologie sozialer Kreativität bei Pierre Legendre;293
4.1.24;30.Typografie, Symbolik und Kalligrafie?–?Notationen in europäischer Typografie und chinesischer Schrifterfindung;298
4.1.24.1;Grundzüge beispielgebender chinesischer Kreativitätsauffassung: Mimesis in der und durch die Natur statt Subjektbehauptung als ästhetische Artefaktbildung;300
4.1.24.2;Arbeitsteilung, Spezialistentum, Handlungsspielräume: Individualität und Serialität?–?diverse Modellvorstellungen von ›Kreativität‹;304
4.1.24.3;Kalligrafie, Schrift: Zivilisation und Symbolkonstruktion;309
4.1.24.4;Typografie und computergestütztes Schriftentwerfen?–?westwärts gerichtete Beispiele;314
4.1.24.5;Phänomene und Topoi, Struktur und Modell: Typografie, Kalligrafie, diverse Programmkonzepte;319
4.1.24.6;Schrifthintergründe, im summarischen Vergleich: Verzeichnung des Phonetischen im Gegensatz zum modularen Entwurf eines Symbolisierungssystems;324
4.1.25;31.Bild-Form, generative Natur der Kunst –Kreativität in der chinesischen Zivilisation;330
4.1.25.1;Alterität differenter Kulturen;332
4.1.25.2;Das ›große Bild‹ nach François Jullien;334
4.1.25.3;Mimesis und Reflexion;338
4.1.25.4;Chinesische Kunst, besonders Malerei;341
4.1.25.5;Landschaft, fließende, unfassliche Natur als Bildproblem;344
4.1.25.6;Jenseits der Opposition von Subjekt und Objekt;347
4.1.25.7;Generative Natur und dienende Kunst diesseits ihrer Innovations- oder Kreativitätsbehauptung;350
4.1.26;32.Verlernen und Formzerstörung als Voraussetzungen einer Erneuerung des Kreativen;354
4.1.27;33.Kreieren/Zerstören: Zu einer poetischen Dialektik von Erzeugen und Zerstören;359
4.1.28;34.Daedalus gegen Ikarus?– Innovationszwang in der europäischen Kunst im Licht eines typologischen Modells;377
4.1.29;35.Weben, Textur?– formale und formbildende Verknüpfung;382
4.1.30;36.Zwischen Einzigartigkeit und Unbeholfenheit?–?divergente Wertehierarchien in der Kunst;387
4.1.31;37.Authentizität als Hypothese und Material?–?Transformation eines Kunstmodells;400
4.1.31.1;Einleitung: ›Camp‹, Manierismus, Dandy;402
4.1.31.2;Ressourcen, Ausdehnungen, Transformationen;404
4.1.31.3;Immer wieder Pop Art, immer wieder auf erweiterter Stufe;407
4.1.31.4;Das offene Kunstwerk?–?Kontur eines Entwurfs;410
4.1.31.5;Die authentische Setzung der Rezeption. Eine erneute Entdeckung und Neubewertung der Konzeptkunst;413
4.1.31.6;Kosuths ausweglose Tautologien;425
4.1.31.7;Kunst des Virtuellen, real;431
4.1.31.8;Die elektronische Herausforderung;436
4.1.31.9;Analog, digital?–?Verzerrungen und Verdrehungen, Missverständnisse: ›Fotografie‹ im digitalen Zeitalter oder Über das Scheitern der Referenz;438
4.1.31.10;Ausblick auf eine notwendige Hybridisierung?–?Avantgarde, Täuschung, Fälschung;442
4.1.32;38.Kreative Wiederholung, Bild/er/schaffen: Imitation und Mimesis;447
5;DRITTER TEILFALLSTUDIEN, SITUATIONEN, PANORAMA;454
5.1;39.Kunst, dekorativ;455
5.1.1;Kunst als Verdacht gegen das Leben?–?Verlieren, Endpunkt des Schöpferischen;457
5.1.2;40.Das Autochthone als Suggestion einer posthistorischen Melancholie;462
5.1.3;41.Differierendes kulturelles Empfinden?–?verdeutlicht am Unterschied des altchinesischen vom altgriechischen Konzept der Messung musikalischer Harmonie und Proportion;467
5.1.4;42.Zufall, Auf- und Abwertung, spielerische Umcodierungen als kreative Verschiebungen;472
5.1.5;43.Zerstörung?–?Einheit des Schöpferischen und des Destruktiven;479
5.1.6;44.Wachstum, Produktionswahn, blinde Verschwendung?–?Stereotyp, fatale Kreativitätsauffassung;483
5.1.7;45.Bedeutungsleere Rede?– Gemeinplätze;489
5.1.8;46.Schließen, Schlussfolgern, Imaginieren: Deutungen kreieren;497
5.1.9;47.Phantasie, Herstellen, Denken: ein ›wunderbares Vermögen der Einbildungskraft‹;508
5.1.10;48.Kreativität bei den Aborigines:Kunst und Mythos;517
5.1.11;49.Über Giorgio Vasaris beispielgebende Konzeptionen: Moderne Kunstakademie, Historie der Künste, Kreativität des Künstlers;523
6;Epilog;536
6.1;50.Künstlerrollenmodelle im Spiegel der Geschichte;537
6.1.1;Ausgangspunkt;538
6.1.1.1;Die Auffassung der Griechen und Römer;538
6.1.1.2;Christliche Ära;540
6.1.1.3;Neuzeit;541
6.1.1.4;18. Jh. bis in die Gegenwart;541
6.1.1.5;Gegenwart und darüberhinaus;544
6.1.2;51.Kreativität als Paradox und die Erforschung des Neuen?–eine knappe Übersicht;546
6.1.3;52.Ohne Rest?;549
7;Literatur, Dank, Autor;557
8;Bibliografie: zitierte Literatur/Referenzen;558
9;Ein Dank oder ein Wort zum Beschluss;593
10;Zum Autor;596




