Schmidt | Thomas Hobbes' Legitimation des Staates und seine Rezeption durch Carl Schmitt | E-Book | sack.de
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E-Book, Deutsch, 15 Seiten

Schmidt Thomas Hobbes' Legitimation des Staates und seine Rezeption durch Carl Schmitt


1. Auflage 2009
ISBN: 978-3-640-28034-6
Verlag: GRIN Verlag
Format: EPUB
Kopierschutz: 0 - No protection

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ISBN: 978-3-640-28034-6
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Studienarbeit aus dem Jahr 2008 im Fachbereich Politik - Politische Theorie und Ideengeschichte, Note: 2,7, FernUniversität Hagen, 8 Quellen im Literaturverzeichnis, Sprache: Deutsch, Abstract: Affinität oder einseitige Wahlverwandtschaft, was verbindet Thomas Hobbes, den

unorthodoxen und revolutionären Denker des 17. Jahrhunderts mit Carl Schmitt, einen der

umstrittensten und kontrovers diskutierten Publizisten des 20. Jahrhunderts? Eine finale

Antwort auf diese Frage steht noch aus und soll auch hier nicht angestrebt werden. Doch lässt

sich ein Aspekt unter genauer Betrachtung bestimmen, der den Schwerpunkt der vorliegenden

Ausarbeitung definieren soll und zumindest eine Teildimension der angesprochenen

Fragestellung umfasst. Der von Thomas Hobbes unvergleichlich entwickelte Naturzustand,

die daraus gefolgerte Konsequenz und deren Aufnahme und Weiterentwicklung durch Carl

Schmitt für die Aspekte Ausnahmezustand und Souveränität.

Während im Falle des neuzeitlichen Pioniers lediglich eine Skizzierung seines Konzepts

anhand des "Leviathan" erfolgt, werden bei Carl Schmitt gleich drei Werke im Vordergrund

stehen: "Der Begriff des Politischen", "Legalität und Legitimität" und "Der Leviathan in der

Staatslehre des Thomas Hobbes". Sinn dieser Synopse ist der Nachweis einer exakten

Rezeption Hobbes' durch Carl Schmitt und der anschließenden Verarbeitung seines Erbes. Die

Einschränkung auf die Thematik des Naturzustandes ist höchst selektiv und dem Umfang der

vorliegenden Arbeit geschuldet. Dabei kann auf die zu Schmitts Zeiten fast

dreihundertjährige Rezeptionsgeschichte Hobbes, welche namhafte Philosophen wie Spinoza

und Rousseau umfasst, aber auch berühmte Diskurse zu Hobbes Lebzeiten, wie die

Auseinandersetzung mit Kardinal Bellarmin nicht eingegangen werden, obgleich der Stand

der Forschung und die Wahrnehmung eines Autors in der wissenschaftlichen Diskussion

einen (wenn auch subtilen) Einfluss auf jeden Rezipienten ausübt. Moderne Analysen, wie die

Macpherson-These bleiben ebenfalls unberücksichtigt, weil die Darstellung des

Naturzustandes nicht im historischen Kontext reflektiert, sondern anhand des Originalwerks

erfolgt. Im Falle Carl Schmitts sollen einige Anregungen zu seiner Präsenz in der

wissenschaftlichen Landschaft geboten werden, obwohl auch hier nur die Oberfläche tangiert

wird.

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