Wagner | Spiritueller Missbrauch in der katholischen Kirche | E-Book | www.sack.de
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E-Book, Deutsch, 208 Seiten

Wagner Spiritueller Missbrauch in der katholischen Kirche


1. Auflage 2019
ISBN: 978-3-451-82426-5
Verlag: Verlag Herder
Format: PDF
Kopierschutz: 1 - PDF Watermark

E-Book, Deutsch, 208 Seiten

ISBN: 978-3-451-82426-5
Verlag: Verlag Herder
Format: PDF
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Was ist unter »geistlichem« oder »spirituellem Missbrauch« zu verstehen? Menschen, die geistlichen Rat suchen, werden durch Manipulation, Abhängigkeit oder Kontrolle um ihre Selbstbestimmung in Fragen der Weltdeutung und Sinnfindung gebracht. Der spirituelle Missbrauch hat gravierende Folgen; viele Betroffene zerstört er in ihrem Innersten. Doris Wagner schildert erstmals ausführlich die unterschiedlichen Facetten des Phänomens im Bereich der katholischen Kirche und führt dazu eine Vielzahl realer Fallbeispiele an. Auf der Suche nach den tieferen Ursachen für diese Art des Missbrauchs fördert die Autorin dabei die zwiespältige Einstellung der katholischen Kirche zur spirituellen Selbstbestimmung zutage. Ihr aufrüttelnder Weckruf zeigt, dass die katholische Kirche das Phänomen nicht länger ignorieren kann. Gerade auch im Zusammenhang mit der Aufarbeitung sexuellen Missbrauchs gilt es vielmehr, den Blick hierfür zu schärfen.

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Weitere Infos & Material


1;Doris Wagner Spiritueller Missbrauchin der katholischen Kirche;1
2;Impressum;5
3;Klaus Mertes SJ Vorwort;6
3.1;1;6
3.2;2;7
3.3;3;9
3.4;4;11
4;Inhalt;14
5;Vorbemerkungen;20
6;1. Was ist Spiritualität?;24
6.1;1.1 Einige Missverständnisse;24
6.1.1;1.1.1 Spiritualität und Esoterik sind nicht dasselbe;24
6.1.2;1.1.2 Es gibt keine einheitliche katholische Spiritualität;27
6.1.3;1.1.3 Spiritualität ist weder unbedingt religiös noch irrational;29
6.2;1.2 Spiritualität ist Sinnstiftung;31
6.2.1;1.2.1 Spiritualität als das Bedürfnis nach Sinn;32
6.2.2;1.2.2 Spiritualität als die Fähigkeit, Dingen Bedeutung zu geben;35
6.2.3;1.2.3 Spiritualität als Lebensbewältigungstechnik;38
6.3;1.3 Spirituelle Selbstbestimmung;41
6.3.1;1.3.1 Spirituelle Ressourcen;43
6.3.2;1.3.2 Was es bedeutet, spirituell selbstbestimmt und handlungsfähig zu sein;49
6.3.3;1.3.3 Geistliche Begleitung;52
6.3.4;Literaturhinweise zu diesem Kapitel;55
7;2. Warum spirituelle Selbstbestimmung geboten ist und wo sie ihre Grenzen hat;57
7.1;2.1 Spirituelle Selbstbestimmung aus ethischer Perspektive;57
7.2;2.2 Spirituelle Selbstbestimmung ist theologisch geboten;61
7.3;2.3 Gibt es theologische Grenzen spiritueller Selbstbestimmung?;65
7.4;Literaturhinweise zu diesem Kapitel;69
8;3. Spirituelle Not oder: Was es heißt, spirituell nicht handlungsfähig zu sein;70
8.1;3.1 Belastende und verstörende Erfahrungen;70
8.2;3.2 Spirituelle Sackgassen;73
8.3;3.3 Giftige spirituelle Ressourcen;75
8.4;3.4 Toxische Spiritualität;77
8.5;Literaturhinweise zu diesem Kapitel;78
9;4. Drei Formen von geistlichem Missbrauch;80
9.1;4.1 Spirituelle Vernachlässigung;82
9.1.1;4.1.1 Spirituelle Vernachlässigung von Kindern durch Eltern;85
9.1.2;4.1.2 Spirituelle Vernachlässigung durch hauptamtliche Seelsorger/innen;88
9.1.3;4.1.3 Spirituelle Vernachlässigung in neuen geistlichen Gemeinschaften;91
9.1.4;4.1.4 Spirituelle Vernachlässigung von Opfern geistlichen Missbrauchs;95
9.1.5;4.1.5 Die Folgen spiritueller Vernachlässigung;97
9.2;4.2 Spirituelle Manipulation;100
9.2.1;4.2.1 Manipulation durch Charisma, Wissen und Macht;103
9.2.2;4.2.2 Manipulation durch Inszenierungen;106
9.2.3;4.2.3 Manipulation durch Ideale;109
9.2.4;4.2.4 Manipulation durch Abwertung;113
9.2.5;4.2.5 Manipulation durch Gebete;118
9.2.6;4.2.6 Manipulation durch Abhängigkeit;122
9.2.7;4.2.7 Die Folgen spiritueller Manipulation;128
9.3;4.3 Spirituelle Gewalt;130
9.3.1;4.3.1 Erzwungener Verzicht;132
9.3.2;4.3.2 Gewaltsame Trennungen und erzwungene Isolation;134
9.3.3;4.3.3 Gewaltsame Ausbeutung von Arbeitskraft;138
9.3.4;4.3.4 Gewaltsame ärztliche und geistliche „Behandlungen";140
9.3.5;4.3.5 Die Folgen spiritueller Gewalt;143
9.4;4.4 Spiritueller Missbrauch als Voraussetzung von anderen Formen von Ausbeutung;143
9.5;Literaturhinweise zu diesem Kapitel;147
10;5. Wie die Kirche zur spirituellen Selbstbestimmung steht;149
10.1;5.1 Zwei inkompatible Traditionen;149
10.2;5.2 Wie das Kirchenrecht spirituelle Selbstbestimmung schützt;157
10.3;5.3 Wie das Kirchenrecht spirituelle Selbstbestimmung einschränkt;160
10.4;Literaturhinweise zu diesem Kapitel;163
11;6. Spirituellem Missbrauch vorbeugen;164
11.1;6.1 Für alle potentiell Betroffenen;165
11.2;6.2 Für Begleiter und Begleiterinnen;166
11.3;6.3 Für leitende Verantwortliche in Instituten und Diözesen;168
11.4;Literaturhinweise zu diesem Kapitel;171
12;7. Nach dem Missbrauch spirituelle Freiheit zurückgewinnen und dabei helfen;173
12.1;7.1 Für Betroffene;173
12.2;7.2 Für Begleiter und Begleiterinnen;177
12.3;7.3 Für leitende Verantwortliche in Instituten und Diözesen;183
12.4;Literaturhinweise zu diesem Kapitel;187
13;Schlussbemerkung;188
14;Jochen Sautermeister Nachwort;193
14.1;1;193
14.2;2;194
14.3;3;195
15;Anmerkungen;198
15.1;Vorwort (Klaus Mertes);198
15.2;Spiritueller Missbrauch in der katholischen Kirche (Doris Wagner);199
15.3;Nachwort (Jochen Sautermeister);202
16;Über die Autorin;203


Sautermeister, Jochen
Jochen Sautermeister, geb. 1975, Dr. rer. soc., Dr. theol., Inhaber des Lehrstuhls für Moraltheologie und Direktor des Moraltheologischen Seminars an der Katholisch-Theologischen Fakultät der Universität Bonn, 2014-2017 Inhaber der Stiftungsprofessur für Moraltheologie unter besonderer Berücksichtigung der Moralpsychologie an der Katholisch-Theologischen Fakultät der Ludwig-Maximilians-Universität München; Psychologischer Ehe-, Familien- und Lebensberater

Wagner, Doris
Doris Reisinger (geb. Wagner), geb. 1983, ist studierte Theologin und Philosophin. Nach dem Abitur gehörte sie acht Jahre lang der „Geistlichen Familie Das Werk“ an. In dieser Zeit erlitt sie verschiedene Formen geistlichen Missbrauchs. Ihre Erfahrungen hat sie in dem vielbeachteten Buch „Nicht mehr ich. Die wahre Geschichte einer jungen Ordensfrau“ festgehalten. Seit 2017 wirbt sie in zahlreichen Vorträgen zum Thema vor Verantwortlichen und Seelsorgern um ein neues Bewusstsein für das Phänomen geistlichen Missbrauchs in der Kirche.Im Dokumentarfilm #Female Pleasure, der 2018 in die Kinos kam, war Doris Wagner die christliche Protagonistin. Der Film zeigt fünf Frauen aus verschiedenen kulturellen und religiösen Kontexten, die sich gegen Unterdrückung und für eine selbstbestimmte Weiblichkeit einsetzen.

Mertes, Klaus
Superior des Ignatiushauses in Berlin, Redakteur der Kulturzeitschrift STIMMEN DER ZEIT, studierte klassische Philologie und Slawistik in Bonn, nach seinem Eintritt in den Jesuitenorden Philosophie in München und Theologie in Frankfurt. Seit 1990 war er im Schuldienst tätig, zunächst 1990–1993 in Hamburg, 1994–2011 dann am Canisius-Kolleg in Berlin, dessen Rektor er seit 2000 war. Von 2011 bis 2020 war er Kollegdirektor am internationalen Jesuitenkolleg in Sankt Blasien.

Superior des Ignatiushauses in Berlin, Redakteur der Kulturzeitschrift STIMMEN DER ZEIT, studierte klassische Philologie und Slawistik in Bonn, nach seinem Eintritt in den Jesuitenorden Philosophie in München und Theologie in Frankfurt. Seit 1990 war er im Schuldienst tätig, zunächst 1990–1993 in Hamburg, 1994–2011 dann am Canisius-Kolleg in Berlin, dessen Rektor er seit 2000 war. Von 2011 bis 2020 war er Kollegdirektor am internationalen Jesuitenkolleg in Sankt Blasien.

Doris Reisinger (geb. Wagner), geb. 1983, ist studierte Theologin und Philosophin. Nach dem Abitur gehörte sie acht Jahre lang der „Geistlichen Familie Das Werk“ an. In dieser Zeit erlitt sie verschiedene Formen geistlichen Missbrauchs. Ihre Erfahrungen hat sie in dem vielbeachteten Buch „Nicht mehr ich. Die wahre Geschichte einer jungen Ordensfrau“ festgehalten. Seit 2017 wirbt sie in zahlreichen Vorträgen zum Thema vor Verantwortlichen und Seelsorgern um ein neues Bewusstsein für das Phänomen geistlichen Missbrauchs in der Kirche.

Im Dokumentarfilm #Female Pleasure, der 2018 in die Kinos kam, war Doris Wagner die christliche Protagonistin. Der Film zeigt fünf Frauen aus verschiedenen kulturellen und religiösen Kontexten, die sich gegen Unterdrückung und für eine selbstbestimmte Weiblichkeit einsetzen.  

Jochen Sautermeister, geb. 1975, Dr. rer. soc., Dr. theol., Inhaber des Lehrstuhls für Moraltheologie und Direktor des Moraltheologischen Seminars an der Katholisch-Theologischen Fakultät der Universität Bonn, 2014-2017 Inhaber der Stiftungsprofessur für Moraltheologie unter besonderer Berücksichtigung der Moralpsychologie an der Katholisch-Theologischen Fakultät der Ludwig-Maximilians-Universität München; Psychologischer Ehe-, Familien- und Lebensberater



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