E-Book, Deutsch, 319 Seiten
Wiedemann Self-Tracking
1. Auflage 2019
ISBN: 978-3-658-27158-9
Verlag: Springer
Format: PDF
Kopierschutz: 1 - PDF Watermark
Vermessungspraktiken im Kontext von Quantified Self und Diabetes
E-Book, Deutsch, 319 Seiten
Reihe: Social Science and Law (German Language)
ISBN: 978-3-658-27158-9
Verlag: Springer
Format: PDF
Kopierschutz: 1 - PDF Watermark
Rasant verbreitet sich im Zuge der Digitalisierung der Wille, alltägliches Geschehen nicht nur im Spektrum der Worte, sondern in Form von Zahlen zu dokumentieren. Im Kontext von Diabetes und Quantified Self analysiert Lisa Wiedemann in dieser Studie das sogenannte Self-Tracking als medizinisch indizierte und als 'selbstinitiierte' Praxis. Dabei werden die Vermessungspraktiken empirisch als veralltäglichte, selbstbezogene und verkörperte Praxis in den Blick genommen. Zur Diskussion steht, wie Self-Tracking in den Alltag übersetzt und in Interaktivität mit technisch-materiellen Akteuren im (in)stabilen Vollzug bedeutsam gemacht wird.
Lisa Wiedemann ist wissenschaftliche Mitarbeiterin im Bereich Soziologie unter besonderer Berücksichtigung der Mikrosoziologie an der Helmut-Schmidt-Universität in Hamburg.
Autoren/Hrsg.
Weitere Infos & Material
1;Danksagung;5
2;Inhaltsverzeichnis;6
3;Abbildungs- und Tabellenverzeichnis;9
4;1 Einleitung;10
4.1;1.1 Self-Tracking im doppelten Kontext – Quantified Self und Diabetes;15
4.1.1;1.1.1 Vermessung als „selbstinitiierte“ Praxis: Quantified Self;16
4.1.2;1.1.2 Vermessung als indizierte Praxis: Diabetes;21
4.2;1.2 Theoretischer Blickwinkel;25
4.3;1.3 Fragestellung und Kapitelstruktur;31
5;2 Kontextualisierungen;36
5.1;2.1 Historische Wurzeln – Vom medizinisch vermessenen Körper zum alltäglich praktizierten Zahlen-, Daten- und Kurvenkörper;37
5.1.1;2.1.1 Klinische und instrumentierte Blickkonstellationen;39
5.1.2;2.1.2 Den Körper medizinisch dokumentieren: Vom Notizbuch zu Bild und Kurve;41
5.1.3;2.1.3 Mobile Zahlen-, Daten- und Kurvenkörper;44
5.2;2.2 Self-Tracking im Spiegel soziologischer Themen und Konzepte;49
5.2.1;2.2.1 Fünf thematische Perspektivierungen;50
5.2.2;2.2.2 Der Foucault-Effekt;54
5.2.3;2.2.3 Vier Leitlinien und Subjektideale gegenwärtiger Gouvernementalität;66
5.3;2.3 Plädoyer für eine Erweiterung der Perspektive um das mikroskopische Wie;82
6;3 Praxistheoretische Rahmung;84
6.1;3.1 Grundmomente eines praxistheoretischen Analyserahmens;85
6.2;3.2 Verflechtungen;88
6.2.1;3.2.1 Körper und Praxis;89
6.2.2;3.2.2 Praxis und technisch-materielle Akteure;91
6.2.3;3.2.3 Praxis und Selbsttechnologien;97
6.3;3.3 Die Unberechenbarkeit der Praxis;100
7;4 Das Schreiben einer mobilen Ethnographie. Reflexion zum Forschungsvorgehen;106
7.1;4.1 Der Prozess der Feldkonstitution;106
7.2;4.2 Dem Feld explorativ begegnen;110
7.2.1;4.2.1 Die Meetups;110
7.2.2;4.2.2 Die Diabetesschulung, der Stammtisch und die Diabetes-Blogs;115
7.3;4.3 Der analytische Zuschnitt des Feldes;120
7.3.1;4.3.1 Ethnographische Interviews;124
7.3.2;4.3.2 Diabetes-Blogs;126
7.3.3;4.3.3 Die technisch-materiellen Akteure;127
7.3.4;4.3.4 Öffentliche Veranstaltungen;128
7.4;4.4 Vom Feld zum Text;129
8;5 Das alltägliche Doing Pancreas – Indizierte Selbst- und Körpervermessung im Kontext Diabetes;132
8.1;5.1 Die blutige Konstellation des Doing Pancreas;137
8.1.1;5.1.1 Technisch-methodische Vollzugsschritte und soziotechnische Skripte;137
8.1.2;5.1.2 Die Sorge;141
8.1.3;5.1.3 Der numerische Sinn;146
8.1.4;5.1.4 Den Blutzucker regulieren;152
8.1.5;5.1.5 Die Auseinandersetzung mit dem Zahlenkörper;155
8.2;5.2 Die digitale Konstellation des Doing Pancreas;161
8.2.1;5.2.1 Technisch-methodische Vollzugsschritte und soziotechnische Skripte;162
8.2.2;5.2.2 Die Sorge;171
8.2.3;5.2.3 Der numerische Sinn;175
8.2.4;5.2.4 Den Gewebezucker regulieren;179
8.2.5;5.2.5 Die Auseinandersetzung mit dem Kurven- und Datenkörper;182
8.3;5.3 Die Logik der Unberechenbarkeit im Doing Pancreas;190
8.4;5.4 Zwischenresümee;195
9;6 Zahlen in der Praxis bedeutsam machen? – Zu den Selbsteffekten „selbstinitiierter“ Vermessungspraktiken;200
9.1;6.1 Die Methodik der „selbstinitiierten“ Vermessungspraktiken;202
9.1.1;6.1.1 Was: Anwendungsbereiche;202
9.1.2;6.1.2 Wie: Technisch-methodische Vollzugsschritte;204
9.1.3;6.1.3 Warum: Inskribierte sozio-technische Skripte;211
9.2;6.2 Die alltägliche Übersetzbarkeit der Vermessungspraktiken;215
9.3;6.3 Vier Selbsteffekte der Vermessungspraktiken;226
9.3.1;6.3.1 Das Gefühl der (kompetenten) Selbstsorge;227
9.3.2;6.3.2 Das Gefühl der Acht- und Aufmerksamkeit;230
9.3.3;6.3.3 Das Gefühl der Ordnung;235
9.3.4;6.3.4 Das Gefühl der Modifizierbarkeit;240
9.4;6.4 Zwischenresümee;244
10;7 Verkörperungen – Die leiblich-affektive Dimension des Self-Trackings;249
10.1;7.1 Die Sozialität von Leiblichkeit und Affektivität;250
10.2;7.2 Drei Sichtweisen auf die Relation von Affekt, Leib und Technik;254
10.2.1;7.2.1 Leibliches Affiziert-Werden mittels Vermessungstechnik;254
10.2.2;7.2.2 Vermittelnde Leib-Körper-Technik-Kommunikationen;261
10.2.3;7.2.3 Sensorische Transportwege: Körper vermessen und Leib vergessen?;268
10.3;7.3 Zwischenresümee;272
11;8 Schluss;274
12;Quellennachweise;285
12.1;Literatur;285
12.2;Onlinequellen;317
12.3;Abbildungsnachweise;319




