E-Book, Deutsch, Band Band 340, 350 Seiten
Reihe: Palaestra
Igl / Detering / Lamping Geschlechtersemantik 1800/1900
1. Auflage 2014
ISBN: 978-3-8470-0276-5
Verlag: V&R unipress
Format: PDF
Kopierschutz: 0 - No protection
Zur literarischen Diskursivierung der Geschlechterkrise im Naturalismus
E-Book, Deutsch, Band Band 340, 350 Seiten
Reihe: Palaestra
ISBN: 978-3-8470-0276-5
Verlag: V&R unipress
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Dr. Natalia Igl lehrt und forscht seit 2010 als Wissenschaftliche Assistentin am Lehrstuhl Neuere deutsche Literaturwissenschaft der Universität Bayreuth und ist Lehrbeauftragte im Fachbereich Germanistische Linguistik an der LMU München.
Fachgebiete
- Sozialwissenschaften Soziologie | Soziale Arbeit Soziale Gruppen/Soziale Themen Gender Studies, Geschlechtersoziologie
- Geisteswissenschaften Literaturwissenschaft Literaturgeschichte und Literaturkritik
- Geisteswissenschaften Literaturwissenschaft Literatursoziologie, Gender Studies
- Geisteswissenschaften Literaturwissenschaft Literarische Strömungen & Epochen
Weitere Infos & Material
1;Title Page;3
2;Copyright;4
3;Table of Contents;7
4;Body;11
5;Vorwort und Dank;11
6;1. Geschlechtersemantik 1800/1900: Historischer Wandel und literarhistorische Relevanz;15
6.1;1.1 Von ‚Frauenbildern`, ‚Frauentypen` und ‚problematischer Weiblichkeit` – Geschlechterkrisen um 1900;15
6.1.1;1.1.1 Arthur Schnitzlers Reigen (1903) als literarische Anthropologie und exemplarische Inszenierung der Geschlechterproblematik innerhalb der Wiener Moderne;20
6.1.2;1.1.2 Literarische Anthropologie des Naturalismus – Vom Fokus auf das Fin de siècle hin zum Naturalismus als initialer Phase der Diskursivierung der Geschlechterkrise;25
6.1.3;1.1.3 Zusammenfassung: Gegenstand und Aufbau der Untersuchung;34
6.2;1.2 Methodisch-theoretische Vorüberlegungen und Explikation der Untersuchungsperspektive;39
6.2.1;1.2.1 Sozialgeschichtliche Grundlagen und deren systemtheoretische Perspektivierung;42
6.2.2;1.2.2 Begriffsgeschichte – Historische Semantik;46
6.2.3;1.2.3 Funktionen von Literatur – Historische und systematische Verortung;51
6.2.4;1.2.4 Positionierung zur Genderforschung – Zum Emanzipationsbegriff und der (historischen) Gleichheits- vs. Differenzhypothese;55
6.2.5;1.2.5 Zum Begriff des ‚Diskurses`;61
7;2. ‚Weiblichkeit` zwischen ‚Natur` und ‚Kultur` – Die Herausbildung der komplementären Geschlechtersemantik um 1800 und ihre Relevanz in der Umbruchphase um 1900;65
7.1;2.1 Das komplementäre Geschlechtermodell als diskursivierte Semantik um 1800;65
7.1.1;2.1.1 Polarisierungen auf Gegenstands- und Metaebene – Potential und Präzisierungsbedarf der Thesen zum polaristischen Modell der ‚Geschlechtscharaktere`;68
7.1.2;2.1.2 Die ‚Komplementarität der Geschlechter` und die Ausdifferenzierung von ‚Öffentlichkeit` und ‚Privatheit`;71
7.1.3;2.1.3 Konstruierte ‚Natürlichkeit` – Die Universalität des Ordnungsschemas ‚Geschlecht`;84
7.1.4;2.1.4 Geschlechterspezifische Perfektibilität – Von der ‚weiblichen Bestimmung` und der ‚Erziehung zur Weiblichkeit` oder: Rousseau und die Folgen?;97
7.1.5;2.1.5 Zusammenfassung: Zur historischen Problemreferenz und Funktionalität des komplementären Geschlechtermodells;110
7.1.6;2.1.6 Exkurs: Zur ‚Verwissenschaftlichung` der Geschlechtersemantik – Die Charakterologie der Geschlechter als Basis sprachwissenschaftlicher Taxonomie;112
7.2;2.2 Geschlechterkonzeptionen im Wandel – Zwischen Stabilisierungen der Komplementärsemantik und Radikalisierungen der Differenzhypothese um 1900;117
7.2.1;2.2.1 „Denn in der Familie stecken die Frauen” – ‚Naturgeschichtliche` Stabilisierungsversuche der bürgerlichen Geschlechterordnung und die Rolle entwicklungstheoretischer Modellierungen;120
7.2.2;2.2.2 ‚Bildung` und ‚Perfektibilität` als zentrale Aspekte des Emanzipationskonzepts der bürgerlichen Frauenbewegung – Vom ‚natürlichen` zum ‚kulturellen Beruf` der Frauen;132
7.2.3;2.2.3 Die Soziologie der Geschlechter als Beitrag zur ‚Verwissenschaftlichung` des Komplementärmodells;141
7.2.4;2.2.4 ‚Weibliche Anthropologie` um 1900 als Radikalisierung der Differenzhypothese – Von der kompensatorischen zur ‚pathologischen` Weiblichkeit;148
7.2.5;2.2.5 ‚Weibliche Identität`, ‚Subjektivität` – und Exklusionsindividualität?;157
7.2.6;2.2.6 Zusammenfassung: Stabilisierungen, Krise und diskursive Relevanz der Geschlechtersemantik um 1900;162
8;3. Die komplementäre Geschlechtersemantik im Kontext des Naturalismus – Diskursivierung der Krise und Verhandlung des Ergänzungsgedankens;167
8.1;3.1 Der Naturalismus als ‚Scharnier` der literarischen Moderne;167
8.1.1;3.1.1 Naturalistische Annäherungen an die ‚Idee` – Zur Versöhnung von naturwissenschaftlicher Weltdeutung und ‚Idealismus` im Monismus;175
8.1.2;3.1.2 Hin zur ‚Idee` II – Zur Ibsen-Rezeption im deutschsprachigen Naturalismus und der Traditionslinie humanistisch-sozialkritischer Dramatik;187
8.1.3;3.1.3 ‚Geschlecht` in der Krise – Semantisierungen des ‚Weiblichen` und weibliche Autorschaft im Kontext des Naturalismus;196
8.1.4;3.1.4 Fallbeispiel: Naturalismus im Spannungsfeld von Tradition und Innovation – Zur Krise der „modernen Litteratur” als Krise des Bildungsbürgertums;207
8.2;3.2 Exemplarische (Funktions).Analysen: Geschlechtersemantik und literarische Anthropologie des Naturalismus;223
8.2.1;3.2.1 Geglückte und verhinderte Paarbildungen – Die Problemkonstellation ‚Liebe`, ‚Ehe` und ‚Sexualität`;228
8.2.2;3.2.2 Elsa Bernsteins Dramen als ‚Brennglas` – Zwischen naturalistischer Programmatik und spezifischer Perspektivierung;236
8.2.3;3.2.3 Determination, freier Wille und ‚Selbsterlösung` – Der dramatische Experimentalaufbau als implizite Poetologie in Elsa Bernsteins Wir Drei (1893);253
8.2.4;3.2.4 Determinationshypothesen auf Text- und Figurenebene – Zur Fokussierung auf soziale Bedingungsfaktoren in Gerhart Hauptmanns Vor Sonnenaufgang (1889);266
8.2.5;3.2.5 Naturalistische Wirkungsästhetik und ‚ethischer` Naturalismus – Zur Diskursivierung eines ‚überkommenen` weiblichen Bildungsmodells in Elsa Bernsteins Dämmerung (1893);277
8.2.6;3.2.6 Zusammenfassung und Ausblick: ‚Natur`, ‚Geschlecht` und ‚Perfektibilität` im literarischen und pädagogischen Diskurs um 1900;293
9;4. Geschlechtersemantik und literarische Diskursivierung der ‚Geschlechterkrise` – Fazit und Forschungsdesiderate;311
10;Verzeichnis der Siglen;317
11;Literaturverzeichnis;319
11.1;Primärtexte und Quellen;319
11.2;Forschungsliteratur;324
12;Personenregister;345




