Moehrle / Isenmann | Technologie-Roadmapping | E-Book | www.sack.de
E-Book

E-Book, Deutsch, 481 Seiten

Moehrle / Isenmann Technologie-Roadmapping

Zukunftsstrategien für Technologieunternehmen
2. Auflage 2005
ISBN: 978-3-540-27282-3
Verlag: Springer Berlin Heidelberg
Format: PDF
Kopierschutz: 1 - PDF Watermark

Zukunftsstrategien für Technologieunternehmen

E-Book, Deutsch, 481 Seiten

ISBN: 978-3-540-27282-3
Verlag: Springer Berlin Heidelberg
Format: PDF
Kopierschutz: 1 - PDF Watermark



Technologie-Roadmapping liefert das Handwerkszeug, um Zukunftsstrategien für Technologieunternehmen zu entwerfen. Es dient diesen Technologieunternehmen, ihre technologische Position im Zeitablauf auszubauen, Marktchancen frühzeitig aufzuspüren und Ressourcen zielorientiert einzusetzen. Leistungsfähige und erprobte Kernwerkzeuge wie das szenariogestützte explorative Technologie-Roadmapping sowie das TRIZ-basierte Technologie-Roadmapping helfen Fach- und Führungskräften bei einem Erfolg versprechenden Vorgehen. In der vorliegenden Auflage wurde ein umfangreicher Teil mit Praxisbeispielen aufgenommen, der sowohl Einblicke in Unternehmen als auch in EU-Forschungsinitiativen bietet. Substanziell erweitert wurden die Kapitel 'Inhaltliche Orientierung und prozessuale Ausrichtung ' sowie 'Kernwerkzeuge des Technologie-Roadmapping'. Ein weiterer neuer Teil zeigt, wie harmonisch sich das Technologie-Roadmapping in übergeordnete Management-Ansätze einbetten lässt. Insgesamt hat sich der Umfang des Buchs gegenüber der Vorauflage mehr als verdoppelt. Das Buch wird zum Standardwerk des Technologie-Roadmapping.

Prof. Dr. Martin G. Möhrle ist an der Universität Bremen Inhaber des Lehrstuhls für Betriebswirtschaftslehre mit den Schwerpunkten Innovation und Kompetenztransfer. Seine Forschungsschwerpunkte umfassen die verschiedenen Facetten des Technologie- und Innovationsmanagements. Dr. Ralf Isenmann ist wissenschaftlicher Mitarbeiter am Lehrstuhl für Betriebsinformatik und Operations Research der TU Kaiserslautern. Seine Forschungsschwerpunkte liegen in den Bereichen Umweltökonomie/-management, Technologiemanagement sowie mediengestützte Unternehmenskommunikation.

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Weitere Infos & Material


1;Inhaltsverzeichnis;5
2;Einführung;8
2.1;1 Grundlagen des Technologie-Roadmapping;8
2.2;2 Aufbau des Buches;20
3;Teil I: Inhaltliche Orientierung und prozessuale Ausrichtung für das Technologie-Roadmapping;33
3.1;3 Technologie-Früherkennung in multinationalen Unternehmen: Ergebnisse einer empirischen Untersuchung;34
3.2;4 Methoden der Technologiefrüherkennung und Kriterien zu ihrer Auswahl;61
3.3;5 Methoden der Zukunftsforschung – Langfristorientierung als Ausgangspunkt für dasTechnologie-Roadmapping;88
3.4;6 Unternehmensstrategische Auswertung der Delphi-Berichte;110
3.5;7 Ein Tag im Leben des Marketingleiters X. im Jahre 2010;138
4;Teil II: Kernwerkzeuge des Technologie-Roadmapping;146
4.1;8 Strategische Planung mit Roadmaps – Möglichkeiten für das Innovations-management und die Personalbedarfsplanung ;148
4.2;9 Explorative Technologie-Roadmaps – Eine Methodik zur Erkundungtechnologischer Entwicklungslinienund Potenziale;168
4.3;10 TRIZ-basiertes Technologie-Roadmapping;192
4.4;11 Formen forschungsbezogener Technologie-Roadmaps;212
4.5;12 Science fiction für Banker – Dr. Tech und das Elektronische Portmonee;232
5;Teil III: Integration des Technologie-Roadmapping in umfassendere Management-Ansätze;241
5.1;13 Gesamtkonzept zur langfristigen Steuerung von Innovationen – Die Balanced Innovation Card imZusammenspiel mit Roadmaps;242
5.2;14 Der Roadmapping-Ansatz als integrative Planungsmethode im Rahmen einessituationsgerechten Time-to-MarketManagement;260
5.3;15 Innovation Business Plan im Hause Siemens – Portfolio-basiertes Roadmapping zur Ableitung Erfolg versprechender Innovationsprojekte;288
5.4;16 Technologie-Roadmapping zur Planung und Steuerung der;316
5.5;17 Integration der Technologieplanung in die strategische Geschäftsfeld planungmit Hilfe von Roadmaps --- Dieter Specht und Stefan Behrens;350
5.6;18 Space Travelling im Jahr 2013 oder: Von Hesses Steppenwolf zum Höhlengleichnis Platons --- Birgid S. Kränzle;360
6;Teil IV Intensivierte Anbindung der Kundenperspektive an das Technologie-Roadmapping;370
6.1;19 Über den Beitrag systemdynamischer Modellierung zur Abschätzung technologischer Evolution --- Rainer Schwarz und Jörn W. Ewaldt;372
6.2;20 Technikvorausschau mittels Repertory-Grid-Verfahren: Methodik und Praxisbeispiel --- Daniel Baier und Thomas Kohler;390
6.3;21 Mike Dorton, Virtualität und Kulturfilter --- Tilo Pannenbäcker;406
7;Teil V Anwendungsbeispiele für Technologie-Roadmapping;418
7.1;22 Technologie-Roadmapping in der staatlich geförderten Forschungs planung:Erkenntnisse aus der Anwendung in europäischen Verbundforschungsprojekten --- Klaus-Dieter Thoben und Jens Eschenbächer;420
7.2;23 Aktualisierung von Technologie- Roadmaps - Eine Fallstudie aus der Luftfahrttechnik --- Rainer Vinkemeier;440
7.3;24 Technologie-Roadmapping in Softwareunternehmen – Eine Fallstudie bei Insiders Technologies --- Werner Weiss und Stephan Stuhlmann;452
8;Teil VI Widmung und Dank;471
8.1;25 Widmung;472
8.2;26 Dank;476
9;Autoren;478


13 Gesamtkonzept zur langfristigen Steuerung von Innovationen – Die Balanced Innovation Card im Zusammenspiel mit Roadmaps (S. 235-237)

Rainer Vinkemeier
Das Technologie-Roadmapping, wie es im Teil II dieses Buches vorgestellt wurde, erlaubt eine mittelfristige Orientierung für ein Unternehmen. Es bedarf zusätzlich eines Instruments, das an das Roadmapping anknüpft und eine durchgängige Steuerung betrieblicher Innovationen ermöglicht. Durchgängig bedeutet: Die sehr wertvollen, aber oft schwachen Impulse und Signale, die der Markt und/oder die Technologie aussenden, werden systematisch aufgenommen, bewertet und – sofern unternehmensinterne Experten sie als technisch und wirtschaftlich relevant für das Unternehmen einstufen – bis in die betriebliche Ressourcensteuerung für Forschung und Entwicklung hinein verwendet. Ein für letzteres geeignetes Instrument ist die Balanced Innovation Card, die in diesem Beitrag in ihrem Zusammenspiel mit Technologie-Roadmaps ausgeführt wird. Durch die konsequente Verbindung beider Instrumente kann eine hohe Konsistenz zwischen strategischer Ausrichtung und operativer Umsetzung im Innovationsbereich hergestellt werden.

Steuerungstechnische Umsetzung des Technologie- Roadmapping

Wie schafft es die Unternehmensführung, dem Entwickler „vor Ort" oder gar dem Mitarbeiter in der Forschung, der sich nicht selten mehr als Wissenschaftler denn als ausführendes Organ im Unternehmen begreift, die Unternehmensstrategie – dieses abstrakte Gebilde, an dessen Erstellung er nicht beteiligt war – zum Leitbild seines täglichen Handelns zu machen? Wie schafft es ebenjener Entwickler oder Industrieforscher gegenüber den Kaufleuten im eigenen Haus, seinen originären Beitrag zum langfristigen Unternehmenserfolg und damit zur Umsetzung der Strategie aufzuzeigen? Wie stellt er die Wirkung seiner Arbeit auf wertorientierte Finanzkennzahlen wie CFROI (Cash Flow Return on Investment) oder EVA (Economic Value Added) dar?

Wie bringt man überhaupt so unterschiedliche Bereiche wie Forschung und Entwicklung (FuE), Marketing/Vertrieb oder Finanzen dazu, sich systematisch und gemeinsam über die Stellhebel des Geschäftes auszutauschen und Ursache-Wirkungsbeziehungen aufzudecken? Gar nicht? Oder jedenfalls nicht mit Hilfe nur eines Instruments? Falsch. Die Balanced Scorecard (BSC) – seit etwa zwei Jahren als Steuerungsinstrument in aller Munde – hat sich Aufgaben wie die oben genannten grundsätzlich zum Ziel gesetzt, dies jedoch nicht unbedingt für den Bereich FuE bzw. übergreifend für den Innovationsbereich. Die BSC wird heute eher als ein Instrument genutzt, um z. B. die in Strategie gegossene Vision der Zentrale in die Geschäftseinheiten zu transferieren oder die Verantwortlichen aus Produktion und Marketing ein gemeinsames Geschäftsverständnis entwickeln zu lassen. Lässt sich ein Instrument wie die BSC, das ursprünglich nicht für den Innovationsbereich mit seinen sehr spezifischen Rahmenbedingungen und Planungshorizonten entwickelt wurde, übertragen?

Lässt es sich zudem verbinden mit dem Bemühen, eine sehr langfristige Perspektive für das eigene Geschäft zu entwickeln, je nach Branche zwischen fünf und 15 Jahren? Für die letztgenannte Aufgabenstellung steht mit dem Technologie- Roadmapping ein eingeführtes Instrument des strategischen Innovationsmanagement zur Verfügung (vgl. die Beiträge im Teil II dieses Buches). Roadmaps können einen so systematischen wie weitreichenden Blick in die Zukunft des Unternehmens bzw. Geschäftsfeldes geben. Dieses Instrument ist damit der BSC von der zeitlichen Perspektive und von der Anwendung vorgelagert. Es gibt also eine zeitliche und inhaltliche Schnittstelle von Roadmapping und BSC. Im Folgenden soll zwei zentralen Fragen nachgeganen werden:

- Eignet sich die BSC als Steuerungsinstrument innerhalb von Innovationsbereichen?
- Lassen sich BSC und Roadmaps zu einem Gesamtkonzept der langfristigen Steuerung von Innovationen zusammenfassen, das die komplette Wirkungskette von der frühen „Impulsaufnahme" im Markt oder in der Technologie bis hinein in die operative Umsetzung in der FuE-Abteilung umfasst und unterstützt?



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