E-Book, Deutsch, Band Band 224, 382 Seiten
Radu Auguren des Geldes
1. Auflage 2017
ISBN: 978-3-647-35206-0
Verlag: Vandenhoeck & Ruprecht
Format: PDF
Kopierschutz: 0 - No protection
Eine Kulturgeschichte des Finanzjournalismus in Deutschland 1850–1914
E-Book, Deutsch, Band Band 224, 382 Seiten
Reihe: Kritische Studien zur Geschichtswissenschaft
ISBN: 978-3-647-35206-0
Verlag: Vandenhoeck & Ruprecht
Format: PDF
Kopierschutz: 0 - No protection
Dr. Robert Radu ist Doctoral Education Advisor in der Stabsabteilung für Forschung und Innovation der Universität Stavanger, Norwegen.
Autoren/Hrsg.
Fachgebiete
- Wirtschaftswissenschaften Wirtschaftswissenschaften Wirtschaftsgeschichte
- Geisteswissenschaften Geschichtswissenschaft Geschichtliche Themen Kultur- und Ideengeschichte
- Geisteswissenschaften Geschichtswissenschaft Geschichtliche Themen Wirtschaftsgeschichte
- Sozialwissenschaften Medien- und Kommunikationswissenschaften Medienwissenschaften Journalismus & Presse
- Geisteswissenschaften Geschichtswissenschaft Weltgeschichte & Geschichte einzelner Länder und Gebietsräume Deutsche Geschichte
- Sozialwissenschaften Medien- und Kommunikationswissenschaften Medienwissenschaften Mediengeschichte
Weitere Infos & Material
1;Title Page;4
2;Copyright;5
3;Table of Contents;6
4;Body;12
5;Vorwort;12
6;Einleitung;14
7;I. Medien, Anleger und Finanzmarktgeschehen vor 1850;38
7.1;1. Finanzielle Marktvergesellschaftung;38
7.1.1;Staatsanleihen;39
7.1.1.1;Eisenbahnaktien;42
7.2;2. Finanzkommunikation;44
7.2.1;Interpersonale Kommunikation und Preisöffentlichkeit;45
7.2.1.1;Kursberichte;48
7.2.1.2;Kommunikationsverdichtung und Aufstieg der Zeitung als Finanzmedium;54
8;II. Von den ersten Börsenzeitungen bis zur »Großen Depression«: Die Formierung des Finanzjournalismus (1850–1879);62
8.1;1. Programm und Praxis des Finanzjournalismus;62
8.1.1;1.1 Medien des Vertrauens? Finanzzeitungen und die Unsicherheit der Märkte;63
8.1.1.1;Aktualität, Objektivität und Vollständigkeit;64
8.1.1.2;Konsolidierung und Verdichtung finanzjournalistischer Kommunikation;67
8.1.1.3;Wirtschaftsboom und zweite Gründungswelle um 1870;69
8.1.2;1.2 Pioniere: Der subjektive Faktor im Pressegeschäft;72
8.1.2.1;Zeitungsgründer der ersten Stunde: Killisch, Scherer, Sonnemann;72
8.1.2.2;Redaktionspersonal als Wissens- und Vertrauensressource;77
8.2;2. Finanzmetropolen und journalistische Informationsakquise;83
8.2.1;2.1 Bankenviertel und Zeitungsredaktionen;84
8.2.1.1;Urbane Topografien;85
8.2.1.2;Private Räume: Zu Gast bei Bleichröder;87
8.2.1.3;Formelle Räume: Journalisten im Großbankenbetrieb;90
8.2.2;2.2 Telegrafische Kommunikationsräume;92
8.2.2.1;Börsentelegramme;92
8.2.2.2;Nachrichtenagenturen und globaler Nachrichtenverkehr;94
8.2.3;2.3 Die Börse als Kontaktzone;98
8.2.3.1;Journalisten als Besuchergruppe;99
8.2.3.2;Status und Kontrolle;101
8.2.3.3;Praxis der Börsenberichterstattung;105
8.2.3.4;Konflikte und Rivalitäten;109
8.3;3. Der »Gründungsschwindel« und die Hypothek der Finanzpresse;115
8.3.1;3.1 Interessenverschränkungen und Inseratengeschäfte;117
8.3.1.1;Besitzverhältnisse im Pressesektor;117
8.3.1.2;Handelsjournalisten als Gründer und Spekulanten;119
8.3.1.3;Emissionsprospekte;123
8.3.2;3.2 »Allein die Börsen-Zeitung […] trägt die Schuld!«: Medienkritik und Normenwandel nach dem Börsenkrach;128
8.3.2.1;Antiliberale und antisemitische Machinationen;129
8.3.2.2;Mehring gegen Schweitzer und Sonnemann;136
8.3.2.3;Normvorstellungen und Handlungsspielräume;143
8.3.2.4;Persistenz statt Reform;149
9;III. Skandale, Schulden, Staatsbankrotte: Die Politisierung des Finanzjournalismus (1880–1896);156
9.1;1. Die »ökonomische Meinung« als Politikum;156
9.1.1;1.1 Presseausschnitte und Finanzmarktwirklichkeit;158
9.1.1.1;Zeitungslektüre als Modus der Welterschließung;158
9.1.1.2;Bankarchive;161
9.1.1.3;Behörden;163
9.1.1.4;Spekulationsgefahr als Medieninszenierung?;168
9.1.2;1.2 Pressepolitik: Bismarck und die Entdeckung der »ökonomischen Meinung«;175
9.1.2.1;Institutionelle Orte von »Pressearbeit«;176
9.1.2.2;Der Staat als Zeitungsmacher;178
9.1.2.3;Behördlich-journalistische Seilschaften;181
9.2;2. Presse, Kapitalexport und Außenpolitik;188
9.2.1;2.1 Finanzjournalismus als Waffe: Bismarck, die Kölnische Zeitung und der »amtliche Pressekrieg« gegen russische Wertpapiere (1887–1889);189
9.2.1.1;Finanzinteressen und Hohe Politik;190
9.2.1.2;Franz Fischer: Redakteur und Russlandgegner;192
9.2.1.3;Die »amtliche Pressekampagne«;198
9.2.2;2.2 Die Verschiebung nationaler Zuständigkeit: Griechenlands Staatsbankrott von 1893 und die Eigendynamik der Presse;205
9.2.2.1;Deutsches Kapital in »Hellas«;206
9.2.2.2;Staatskredit und Öffentlichkeit;208
9.2.2.3;»Pressure groups«, Pressefuror und die Intervention der Reichsleitung;212
9.2.3;2.3 Bündnispolitik auf Anlegerkosten? Medien und politisches Kalkül in der italienischen Finanzkrise, 1889–1894;221
9.2.3.1;Hilferuf aus Rom;222
9.2.3.2;Berliner Pressemanöver;223
9.2.3.3;Auslandskorrespondenten und nationale Kommunikationskontrolle;228
9.2.3.4;Die Unbeherrschbarkeit der Medien;233
9.3;3. Journalistiches Fehlverhalten im Fokus von Staat und Öffentlichkeit;238
9.3.1;3.1 »Zeitungsbankiers« und »Trinkgelder-Unwesen«: Skandale im Nahbereich von Journalismus und Hochfinanz;239
9.3.1.1;Pluralisierung des Presseangebots;239
9.3.1.2;»Mischlingsmenschen«: der Zeitungsbankier als Skandalfigur;241
9.3.1.3;Korruption, Bestechlichkeit, Erpressung;246
9.3.2;3.2 »Der bewußten Irreleitung des Publikums […] entgegentreten«: Das Börsengesetz von 1896 als Rechtsordnung finanzieller Kommunikation;251
9.3.2.1;Börsen-Enquete-Kommission I: Die Hochfinanz über die Presse;252
9.3.2.2;Börsen-Enquete-Kommission II: Die Presse über die Hochfinanz;255
9.3.2.3;Gesetzliche Bestimmungen oder »Selbstentwicklung der Presse«;260
10;IV. Vom »Kuli der Börse« zum Anwalt der Öffentlichkeit? Die Professionalisierung des Finanzjournalismus (1897–1914);266
10.1;1. Beschleunigung und Internationalisierung;266
10.1.1;1.1 Mobilität und Korrespondentennetze;267
10.1.1.1;Berlin als Fluchtpunkt;267
10.1.1.2;Journalisten auf Reisen;271
10.1.1.3;Am Puls der Weltbörsen: Auslandskorrespondenten;273
10.1.2;1.2 Journalistische Zeitstrukturen und die »moderne Nervosität«;277
10.1.2.1;»Die schnellste Zeitung der Welt«;277
10.1.2.2;Arbeitsalltag und Arbeitsüberlastung;283
10.2;2. Emanzipationsversuche und informelle Professionalisierung;288
10.2.1;2.1 »Geschlossene Gesellschaft« oder »offener Markt«? Der Kampf der Presse um die Börse;289
10.2.1.1;Geduldete Besucher: Die Rechtsstellung des Journalisten an der Börse;289
10.2.1.2;Gegen Gebühren! Der Zugang zum Börsenraum;293
10.2.1.3;Expansion der Öffentlichkeit;297
10.2.1.4;Das »berechtigte Interesse« und der Presseausschuss der Börse;303
10.2.2;2.2 »Es gilt jetzt als unehrenhaft, von Banken […] Vergütungen anzunehmen«: Standesbewusstsein, Sozialprestige und Distinktionsbestreben.;310
10.2.2.1;Die »Ehre der Finanzpresse« und ihre Promotoren;310
10.2.2.2;Wer nicht dazu gehört: Moralische Exklusion;319
10.2.2.3;Soziale Lage und soziales Prestige;325
10.2.3;2.3 »Gar viel und gar mannigfaches Handwerkszeug«: Vorbildung, Erfahrung und Begabung als Qualifikationsmerkmale;328
10.2.3.1;Was muss ein Handels- und Börsenjournalist können?;328
10.2.3.2;Spezialisierung und Theoretisierung;332
11;Schluss: Die Medialisierung des Ökonomischen;340
12;Abkürzungen;352
13;Quellen- und Literaturverzeichnis;354
14;Register;378
14.1;Personen;378
14.2;Medien;381




