Schneider / Hermle / Oelke | Wem gehört Barmen? | E-Book | www.sack.de
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E-Book, Deutsch, Band 1, 241 Seiten, Format (B × H): 120 mm x 190 mm

Reihe: Christentum und Zeitgeschichte (CuZ)

Schneider / Hermle / Oelke Wem gehört Barmen?

Das Gründungsdokument der Bekennenden Kirche und seine Wirkungen
1. Auflage 2017
ISBN: 978-3-374-05035-2
Verlag: Evangelische Verlagsanstalt
Format: PDF
Kopierschutz: 1 - PDF Watermark

Das Gründungsdokument der Bekennenden Kirche und seine Wirkungen

E-Book, Deutsch, Band 1, 241 Seiten, Format (B × H): 120 mm x 190 mm

Reihe: Christentum und Zeitgeschichte (CuZ)

ISBN: 978-3-374-05035-2
Verlag: Evangelische Verlagsanstalt
Format: PDF
Kopierschutz: 1 - PDF Watermark



Die Barmer Theologische Erklärung von 1934, die 'Magna Charta' der Bekennenden Kirche, gehört zu den bekanntesten kirchlichen Texten des 20. Jahrhunderts. Ihre Wirkungsgeschichte ist schillernd, weil sie zur Legitimierung unterschiedlichster Anliegen in Anspruch genommen worden ist. Der Band beleuchtet in knapper, allgemeinverständlicher Weise sowohl die Vorgeschichte und den Inhalt als auch die bunte Rezeptionsgeschichte der Erklärung. Den Vereinnahmungsversuchen von rechts bis links wird bewusst eine multiperspektivische Sichtweise gegenübergestellt, die etwa neben den uniert-reformierten Bezugnahmen auch die lutherischen in den Blick nimmt, neben den (politisch) progressiven auch die konservativen, für die DDR neben den staatskritischen auch die staatsloyalen, neben den positiv würdigenden auch die kritisch-distanzierten, etwa von 'deutsch-christlicher', liberaler, jüdischer und islamischer Seite. [Who Owns Barmen? The Charter of the Confessional Church and Its Effects] The Theological Declaration of Barmen of 1934, the 'Magna Charta' of the Confessional Church, is one of the most famous ecclesiastical texts of the 20th century. Its historical influence is iridescent, mainly because the declaration was used to legitimize quite different viewpoints. In a concise and comprehensible way, this volume sheds light on the genesis and content of the declaration as well as on its varied reception history.

Thomas Martin Schneider, Dr. theol., Jahrgang 1962, ist Akademischer Direktor und apl. Professor für Kirchengeschichte am Institut für Evangelische Theologie der Universität Koblenz-Landau, Campus Koblenz, seit 2012 zudem dessen Geschäftsführender Leiter. Er ist u.a. Mitglied der EKD-Kommission der Evangelischen Arbeitsgemeinschaft für Kirchliche Zeitgeschichte.
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Weitere Infos & Material


1;Cover;1
2;Titel;4
3;Impressum;5
4;Inhalt;6
5;1 Einleitung;8
6;2 Zur Vorgeschichte;13
6.1;2.1 Zwischen Kontinuität und Aufbru?chen: Die evangelischeKirche vor der nationalsozialistischen Machtu?bernahme;13
6.2;2.2 Die Nationalsozialisten und die Religion;17
6.3;2.3 Die nationalsozialistische Kirchenpartei der »Deutschen Christen« (DC);22
6.4;2.4 Der Altonaer Einspruch unmittelbar vor der nationalsozialistischen Machtu?bernahme;26
6.5;2.5 Zwischen Illusion und Ernu?chterung: Die evangelische Kirche im Jahre 1933;29
6.6;2.6 Selbstbehauptung: Die evangelische Kirche zu Beginn des Jahres 1934;38
7;3 Zur Barmer Theologischen Erklärung;41
7.1;3.1 Die Entstehung des Textes und die Barmer Reichsbekenntnissynode;41
7.2;3.2 Zum Inhalt der Barmer Theologischen Erklärung [Dok. 6.1];47
7.3;3.3 Die Bekennende Kirche nach »Barmen«;60
7.4;3.4 Resu?mee: Die evangelische Kirche imNationalsozialismus;63
8;4 Zur Rezeptionsgeschichte;65
8.1;4.1 Kritik von Seiten der »Deutschen Christen« und der Erlanger Theologen Althaus und Elert;65
8.2;4.2 Neues Bekenntnis? Die Barmer Theologische Erklärung und ihr Stellenwert in den kirchlichen Verfassungen;68
8.3;4.3 Barmen und die Lutheraner;73
8.4;4.4 Die linkspolitisch-progressive und dierechtspolitisch-konservative Rezeption;80
8.5;4.5 Barmen und die Juden;89
8.6;4.6 Barmen und die Evangelikalen;95
8.7;4.7 Liberale Kritik;100
8.8;4.8 Unierte Voten;106
8.9;4.9 Barmen in der DDR;109
8.10;4.10 Barmen und die Ökumene;116
8.11;4.11 Eine kritische islamische Stimme;121
8.12;4.12 Skulptur, Briefmarke, Lied – Barmen und die Kunst;123
8.13;4.13 Die Ausstellungen in Barmen 1984 und 2014;129
8.14;4.14 Barmen im Religionsunterricht;135
9;5 Fazit;147
10;6 Dokumente;156
10.1;6.1 Die Barmer »Theologische Erklärung zur gegenwärtigen Lage in der Deutschen Evangelischen Kirche« vom 31. Mai 1934;156
10.2;6.2 Christian Stoll, Die Theologische Erklärung von Barmen im Urteil des lutherischen Bekenntnisses, Mu?nchen, 25. September 1946;161
10.3;6.3 Die evangelischen Kreissynoden des Saarlandes, Evangelische Erklärung zur Mariensäule, 1954;162
10.4;6.4 Hanfried Mu?ller, Der Christ in Kirche und Staat,Berlin [DDR] 1958;164
10.5;6.5 Peter Beier, Ju?rgen Fliege, Arnim Juhre und LotharSteiger: »Kommentar [19]70« zur Barmer Theologischen Erklärung von 1934;168
10.6;6.6 Verfassung der Evangelisch-reformierten Kirche in Nordwestdeutschland vom 28. November 1970;172
10.7;6.7 Votum des Theologischen Ausschusses der Evangelischen Kirche der Union »Zum politischen Auftrag der christlichen Gemeinde (Barmen II)« vom 17. Juli 1973;172
10.8;6.8 Erich Dinkler, Begru?ndung der Ablehnung des Votums des Theologischen Ausschusses der Evangelischen Kirche der Union, 1973;176
10.9;6.9 Aufruf des Evangelischen Arbeitskreises der CDU/CSU vom 12. Februar 1984;177
10.10;6.10 Bekennende Kirche werden. Barmer Bekenntnis heute. Erklärung der theologischen Tagung der Gesellschaftf u?r Evangelische Theologie und des Reformierten Bundes vom 1. März 1984;179
10.11;6.11 Präsidium der SPD, Stellungnahme zum 50. Jahrestag der Barmer Theologischen Erklärung vom 30. Mai 1984;187
10.12;6.12 Christiaan Frederick Beyers Naudé, Generalsekretär des Su?dafrikanischen Kirchenrates, Grußwort an die Barmen-Festversammlung vom 31. Mai 1984;190
10.13;6.13 Theologischer Konvent Bekennender Gemeinschaften, Barmen 1934–1984. Sechs Thesen zur Gu?ltigkeit und Aktualität der Barmer Erklärung vom 22. September 1984;192
10.14;6.14 Pinchas Lapide, Barmen war ohne Erbarmen mit den Juden, 1984;201
10.15;6.15 Wolf-Dieter Hauschild, Ertrag des Barmen-Jubiläums 1984 im Hinblick auf die Lutheraner;202
10.16;6.16 Gerhard Winter, Zur Bedeutung, Funktion und Rezeption der Theologischen Erklärung von Barmen aus marxistisch-leninistischer Sicht, Februar 1989;203
10.17;6.17 Votum des Theologischen Ausschusses der Evangelischen Kirche der Union »Das eine Wort Gottes – Botschaft fu?r alle. Barmen I und VI« vom 15. Juni 1992;205
10.18;6.18 Hermann-Peter Eberlein, Wi(e)der »Barmen«. Eine Abrechnung aus Anlass des siebzigsten Geburtstages der Verabschiedung der Barmer theologischen Erklärung, 2005;207
10.19;6.19 Markus Risch, Wi(e)der »anything goes«, 2006;207
10.20;6.20 Marc Witzenbacher, Pressesprecher der badischen Landeskirche, »Das Wort Gottes bleibt in Ewigkeit!« Ökumenische Herausforderungen der Barmer Erklärung, 2009;208
10.21;6.21 Oberkirchenrätin Barbara Rudolph in einer Pressemitteilung zur evangelischen Beteiligung an der Trierer Heilig-Rock-Wallfahrt 2012 vom 28. November 2011;209
10.22;6.22 Verfassung der Evangelisch-Lutherischen Kirche in Norddeutschland (Nordkirche) vom 7. Januar 2012;210
10.23;6.23 Ju?rgen Moltmann, Barmen I und die Juden, 2014;210
10.24;6.24 »Stellungnahme des Vorstandes der Evangelischen St. Martini-Gemeinde in der Altstadt zu Bremen zu den Angriffen aus Presse, Politik und Kirche gegen unseren Gemeindepastor Olaf Latzel im Zusammenhang mit seiner Predigt vom 18. Januar 2015« vom 8. Februar 2015;212
10.25;6.25 »Stellungnahme des Kirchenausschusses der Bremischen Evangelischen Kirche zur Predigt von Herrn Pastor Latzel vom 18. Januar 2015 in der Innenstadt gemeinde St. Martini und zur dadurch ausgelösten öffentlichen Debatte in Bremen« vom 12. Februar 2015;214
10.26;6.26 Hamideh Mohagheghi, Die Barmer Theologische Erklärung aus islamischer Sicht, 2005;215
10.27;6.27 Michael Czylwik, Lied zur Barmer Theologischen Erklärung, 2009;218
10.28;6.28 »Zu guter Letzt«;220
11;Abku?rzungsverzeichnis;221
12;Quellen- und Literaturverzeichnis;223
13;Personenregister;237
14;Weitere Veröffentlichungen;243


Oelke, Harry
Harry Oelke, Dr. theol., Jahrgang 1957, studierte Evangelische Theologie, Germanistik, Englische Literatur und Soziologie in Kiel und London. Seit 2002 lehrt er Kirchengeschichte an der Ludwig-Maximilians-Universität in München. In seiner Forschung und Lehre befasst er sich mit der Reformationsgeschichte und mit der Kirchlichen Zeitgeschichte. Er ist Vorsitzender der Evangelischen Arbeitsgemeinschaft für Kirchliche Zeitgeschichte.

Schneider, Thomas Martin
Thomas Martin Schneider, Dr. theol., Jahrgang 1962, ist Akademischer Direktor und apl. Professor für Kirchengeschichte am Institut für Evangelische Theologie der Universität Koblenz-Landau, Campus Koblenz, seit 2012 zudem dessen Geschäftsführender Leiter. Er ist u.a. Mitglied der EKD-Kommission der Evangelischen Arbeitsgemeinschaft für Kirchliche Zeitgeschichte.

Hermle, Siegfried
Siegfried Hermle, Dr. theol., Jahrgang 1955, ist Professor für Evangelische Theologie und ihre Didaktik/Historische Theologie am Institut für Evangelische Theologie an der Universität zu Köln. Er ist 2. Vorsitzender der Evangelischen Arbeitsgemeinschaft für Kirchliche Zeitgeschichte, stellvertretender Vorsitzender des Vereins für Württembergische Kirchengeschichte und Mitglied der Kommission der EKiR für Kirchengeschichte. Ein Forschungsschwerpunkt liegt in der Kirchlichen Zeitgeschichte und sein besonderes Interesse gilt den christlich-jüdischen Beziehungen.



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