E-Book, Deutsch, 212 Seiten
Schuster Führung im Klassenzimmer
2. Auflage 2020
ISBN: 978-3-658-27509-9
Verlag: Springer
Format: PDF
Kopierschutz: 1 - PDF Watermark
Disziplinschwierigkeiten und sozialen Störungen effektiv begegnen - der LMU-Leitfaden für Miteinander im Unterricht
E-Book, Deutsch, 212 Seiten
ISBN: 978-3-658-27509-9
Verlag: Springer
Format: PDF
Kopierschutz: 1 - PDF Watermark
Disziplinprobleme, unmotiviertes Lernverhalten und soziale Störungen stellen ein zentrales Problem an Schulen dar. Der LMU-Leitfaden für Miteinander im Unterricht schlägt auf der Grundlage etablierten psychologischen Wissens konkrete, praxistaugliche Maßnahmen für typische Alltagssituationen (und mögliche Albtraumszenarien) vor, um die Dynamik hinter diesen Phänomenen besser verstehen, und diesen gezielter vorbeugen und begegnen zu können. Dabei liegt ein Schwerpunkt auf Ideen, die sehr 'klein' erscheinen und die Sie selbst umsetzen können, ohne dass Sie eine 'geborene Lehrkraft' sein oder mehr Engagement zeigen müssen, sondern indem Sie an den handhabbaren Stellschrauben ansetzen und so Ihren Einsatz zielführender gestalten.
Beate Schuster ist Professorin für Pädagogische Psychologie mit Schwerpunkt Auffälligkeiten im Verhalten und Erleben an der Ludwig-Maximilians-Universität München.
Autoren/Hrsg.
Weitere Infos & Material
1;Inhaltsverzeichnis;5
2;1: Einleitung: Zentrale Probleme im Klassenzimmer;8
3;2: Die Bedeutung der Lehrkraft: Entdecken von Handlungsspielräumen und erste Vorschläge aus der Forschung zu Klassenführung;13
3.1;2.1 Das Konzept der Selbsterfüllenden Prophezeiung und die Mechanismen, die dazu führen;14
3.2;2.2 Ergänzend klassische Überlegungen von Kounin;20
3.3;2.3 Gesamtzusammenfassung der zentralen Gedanken und praktischen Implikationen;22
4;3: Nutzung von klinisch-psychologischen Überlegungen zur Veränderung von Verhalten in der pädagogischen Arbeit: Die „Pädagogische Verhaltensmodifikation“;24
4.1;3.1 Pädagogische Verhaltensmodifikation: Lenkung und Beziehung;24
4.2;3.2 Gesamtzusammenfassung der zentralen Gedanken und praktischen Implikationen;45
4.3;3.3 Diskussion des Einsatzes dieser Überlegungen;46
5;4: Das Primat der Beziehung und Überlegungen zu Gesprächsführung: Bindungstheorie und Klientenzentrierte Gesprächstherapie, Feedback-Geben und Vermittlung bei Konflikten (Mediation);47
5.1;4.1 Verhaltensweisen der Sorgeberechtigten, die zu sicherer Bindung beitragen;48
5.2;4.2 Zentrale Konzepte der Klientenzentrierten Gesprächstherapie nach Rogers;52
5.3;4.3 Regeln zum Geben von Feedback;60
5.4;4.4 Schlichten statt richten: das Harvard-Konzept zu Mediation;65
5.5;4.5 Über klassische Regeln zur Gesprächsführung beziehungsweise Feedback hinausgehende Überlegungen: Die Gestaltung des Settings;70
5.6;4.6 Gesamtzusammenfassung der zentralen Gedanken und praktischen Implikationen;71
6;5: Die Bedeutung des Miteinander: Verständnis für die Dynamik und Konsequenzen von sozialer Ausgrenzung und Mobbing;74
6.1;5.1 Mobbing als „Modephänomen“?;74
6.2;5.2 Konsequenzen von Mobbing;76
6.3;5.3 Definitionskriterien;86
6.4;5.4 Erste Vorschläge für Massnahmen;95
6.5;5.5 Gesamtzusammenfassung der zentralen Gedanken und praktischen Implikationen;99
7;6: Gezielte Gestaltung der Situation: Einsichten aus der Sozialpsychologie;101
7.1;6.1 Sitzordnung;102
7.2;6.2 Gruppenzuordnungen und Wettbewerbsvorgaben;109
7.3;6.3 Ergänzend: Kontakthypothese und Labelling;114
7.4;6.4 Abwertung: Effekte von Macht und Abwertung des Opfers;115
7.5;6.5 Einsichten aus der Aggressionsforschung und Gestaltung der Umgebung;121
7.6;6.6 Als illegitim erlebte Frustration und „verschobene“ Aggression;123
7.7;6.7 Forschung zu Unterlassener Hilfeleistung und institutionalisierte Verantwortung an die Peers;125
7.8;6.8 Zusammenhang zwischen Disziplinproblemen und Mobbing: Das Konzept der „graduellen Eskalation“;127
7.9;6.9 Pausengestaltung;130
7.10;6.10 Gesamtzusammenfassung der zentralen Gedanken und praktischen Implikationen;132
7.11;6.11 Fazit;135
8;7: Individuelle Ansatzpunkte beim Kind: Möglichkeiten, die Schülern und Schülerinnen selbst zur Verfügung stehen mit besonderem Augenmerk auf der Bedeutung der Gedanken („Kognitive Therapietheorien“) sowie Hinweise zur Elternarbeit;136
8.1;7.1 Kindmerkmale;137
8.2;7.2 Geeignete(re) soziale Strategien thematisieren;141
8.3;7.3 Hilfestellungen aus den kognitiven Therapietheorien;144
8.4;7.4 Merkmale der Familie;147
8.5;7.5 Gestaltung des Kontaktes zu Kind und/oder Eltern;152
8.6;7.6 Gesamtzusammenfassung der zentralen Gedanken und praktischen Implikationen;154
8.7;7.7 Fazit;156
9;8: Ein historischer Exkurs zur Soziometrie: Von den Anfängen in einem europäischen Flüchtlingslager, den Einsichten aus einer amerikanischen Besserungsanstalt, und von heute vergessenen Konzepten;157
9.1;8.1 Wissenschaftshistorischer Abriss – Jacob Moreno;159
9.2;8.2 Zur Person Morenos;159
9.3;8.3 Zentrale Konzept in Morenos Werk „Who shall survive?“;161
9.4;8.4 Interventionen;165
9.5;8.5 Übertragung auf andere Kontexte;167
9.6;8.6 Anregungen für die alltägliche Schulpraxis;167
9.7;8.7 Abschliessende Bemerkungen;168
9.8;8.8 Gesamtzusammenfassung der zentralen Gedanken und praktischen Implikationen;169
10;9: Beispiele aus der neueren Forschung: Von der dunklen Seite von Peer Popularität und Anregungen aus der Literatur zu Verzeihen;172
10.1;9.1 Zur dunklen Seite von Peer-Popularität;173
10.2;9.2 Beispiele aus der Literatur zu Verzeihen;176
11;10: Abschliessendes Fazit: Reflexion von Lösungsansätzen und zusammenfassende Auflistung der konkreten Einzeltipps des LMU – Leitfadens für Miteinander im Unterricht;181
11.1;10.1 Abschliessendes Fazit;190
12;Anhang: Auswahl an Quellen und Hinweise für weiterführende Beschäftigung mit der Thematik;191
12.1;Allgemeine Hinweise;191
12.2;Kap. 1: Einleitung: Zentrale Probleme im Klassenzimmer;192
12.3;Kap. 2: Die Bedeutung der Lehrkraft: Entdecken von Handlungsspielräumen und erste Vorschläge aus der Forschung zu Klassenführung;192
12.4;Kap. 3: Nutzung von klinisch-psychologischen Überlegungen zur Veränderung von Verhalten in der pädagogischen Arbeit: Die „Pädagogische Verhaltensmodifikation“;193
12.5;Kap. 4: Das Primat der Beziehung und Überlegungen zu Gesprächsführung: Bindungstheorie und Klientenzentrierte Gesprächstherapie, Feedback-Geben und Vermittlung bei Konflikten (Mediation);194
12.6;Kap. 5: Die Bedeutung des Miteinander: Verständnis für die Dynamik und Konsequenzen von sozialer Ausgrenzung und Mobbing;195
12.7;Kap. 6: Gezielte Gestaltung der Situation: Einsichten aus der Sozialpsychologie;198
12.8;Kap. 7: Individuelle Ansatzpunkte beim Kind: Möglichkeiten, die Schülern und Schülerinnen selbst zur Verfügung stehen mit besonderem Augenmerk auf der Bedeutung der Gedanken („Kognitive Therapietheorien“) sowie Hinweise zur Elternarbeit;201
12.9;Kap. 8: Ein historischer Exkurs zur Soziometrie: Von den Anfängen in einem europäischen Flüchtlingslager, den Einsichten aus einer amerikanischen Besserungsanstalt, und von heute vergessenen Konzepten;203
12.10;Kap. 9: Beispiele aus der neueren Forschung: Von der dunklen Seite von Peer Popularität und Anregungen aus der Literatur zu Verzeihen;203
13;Stichwortverzeichnis;206




