Höhne | Kontextsensitive Internetwerbung aus marken- und wettbewerbsrechtlicher Sicht | Buch | sack.de

Höhne Kontextsensitive Internetwerbung aus marken- und wettbewerbsrechtlicher Sicht



Zur Haftung von Werbenden und Dienstebetreibern

1. Auflage 2013, Band: 247, 462 Seiten, Kartoniert, Format (B × H): 159 mm x 233 mm, Gewicht: 615 g Reihe: Schriften zum Wirtschaftsrecht (WR)
ISBN: 978-3-428-14122-7
Verlag: Duncker & Humblot GmbH


Höhne Kontextsensitive Internetwerbung aus marken- und wettbewerbsrechtlicher Sicht

Die Arbeit befasst sich mit kontextsensitiven Werbeformen und beleuchtet dabei die Haftung des Werbenden und des Dienstebetreibers. Die Rechtsprechung des EuGH zum Keyword-Advertising wird dargestellt und weiterentwickelt. Bezüglich des Werbenden werden die gerichtlichen Vorgaben konkretisiert und um Sonderkonstellationen erweitert. Bezüglich des Suchmaschinenbetreibers wird eingehend untersucht, ob dieser entgegen der Ansicht des EuGH unmittelbar täterschaftlich, als Störer oder als Täter wegen Verkehrspflichtverletzung haftet. Eine eventuelle Privilegierung gem. ECRL wird ausführlich thematisiert. Es zeigt sich, dass eine Haftung nicht vorschnell abgelehnt werden darf. Zum Keyword-Advertising gefundene Ergebnisse werden auf andere Formen kontextsensitiver Werbung übertragen, wobei sich teils überraschend abweichende Ergebnisse zeigen. Die Arbeit enthält eine eigens durchgeführte Studie über den Suchmaschinennutzer und sein Verständnis von den Wirkungsweisen kontextsensitiver Werbung.

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Weitere Infos & Material


1. EinleitungZiel der Arbeit - Gegenstand der rechtlichen Untersuchung - Gang der Bearbeitung - Einführung in die tatsächlichen Grundlagen2. Der Suchmaschinennutzer und seine WahrnehmungBerücksichtigung der Person des Suchmaschinennutzers - Bisherige Studien zur Wahrnehmung von Suchergebnisseiten - Eigene Umfrage zum Nutzerverständnis von Suchergebnisseiten3. Rechtliche GrundlagenZur Vorwegnahme der Grundlagen - Markenrecht - Das Verhältnis marken- und lauterkeitsrechtlicher Vorschriften - Lauterkeitsrecht4. Rechtliche Würdigung des Keyword-AdvertisingMarkenrechtliche Betrachtung - Ergebnis der markenrechtlichen Betrachtung - Lauterkeitsrechtliche Betrachtung - Ergebnis der lauterkeitsrechtlichen Betrachtung5. Rechtliche Würdigung weiterer Formen kontextsensitiver WerbungContent-Ads - E-Mail-Dienste - YouTube6. Bewertung der ErgebnisseResultat und Folgen der bisherigen Überlegungen - Zusammenfassung des aktuellen Stands - Überlegung: Welche Interessen kollidieren? - Interessenabwägung zu Bestand und Reichweite der Haftung - Interessenabwägung zum Adressaten der Haftung - Abgleich: Ist nach aktueller Rechtslage ein gerechter Ausgleich möglich? - Erlauben die Regelungen im MarkenG, UWG und TMG grundsätzlich einen gerechten Ausgleich? - Die europäischen Kommunikationsgrundrechte - Exkurs: Sekundäreffekte der Haftung von Suchmaschinen - Alternative Wege eines Ausgleichs der Interessen jenseits bestehender Regelungen - Schlusswort7. Wesentliches Ergebnis der ArbeitLiteraturverzeichnisSachwortregister


Höhne, Max
Max Höhne wurde in Wolfenbüttel geboren und studierte von 2004 bis 2009 an den Universitäten Tübingen und Göttingen. Das Referendariat absolvierte er ab 2011 in Niedersachsen sowie in Hamburg und schloss es im März 2013 ab. Die Promotion durch die Universität Göttingen erfolgte im gleichen Zeitraum.



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