Buch, Deutsch, 324 Seiten, Leinen, Format (B × H): 165 mm x 243 mm, Gewicht: 623 g
Zur Relevanz der ökonomischen Vermögensbewertung im rechtlichen Kontext
Buch, Deutsch, 324 Seiten, Leinen, Format (B × H): 165 mm x 243 mm, Gewicht: 623 g
Reihe: Schriften zum Unternehmens- und Kapitalmarktrecht
ISBN: 978-3-16-162318-9
Verlag: Mohr Siebeck
Der Kapitalmarkt bietet Anlegern durch verschiedene Vehikel die Möglichkeit zur Kapitalanlage. Die Regulierung der jeweiligen Vehikel spiegelt Einschätzungen des Gesetzgebers über deren Eignung für unterschiedliche Anlagevorhaben wider. Gregor Nebel untersucht, ob diese Einschätzungen vor dem Hintergrund der Aussagen der DCF-Prinzipien zutreffend sind. Die DCF-Prinzipien sind im Wesentlichen eine Methode zum Abwägen verschiedener Nutzen gegeneinander. Auch im Schadensrecht ist Nutzen von zentraler Bedeutung. Durch Schäden geht Nutzen verloren, der durch Entschädigungsansprüche wiederhergestellt oder ersetzt wird. Die Höhe von Vermögensschäden zu bestimmen, gestaltet sich vor allem dann schwierig, wenn unmittelbar objektive Anknüpfungspunkte wie z.B. Preise fehlen. Dies ist oft bei Nutzungsausfallschäden der Fall. Der Autor stellt eine Methode vor, mit der die Höhe von Vermögensschäden auch in schwierigen Fällen zuverlässig ermittelt werden kann.
Autoren/Hrsg.
Fachgebiete
Weitere Infos & Material
1. Teil: Ökonomische Grundlagen
1. Kapitel: Verschiedene Formen des Kapitaleinsatzes in der Wirtschaft und die Rolle der Kollektivanlage am Kapitalmarkt
2. Kapitel: Betrachtung innerer Werte: Der historische Ursprung der DCF-Formel und der DCF-Prinzipien
3. Kapitel: Marktpreise und ihre Bedeutung für die Kollektivanlage
4. Kapitel: Geschichte und Erscheinungsformen wertorientierter Anlage
2. Teil: Regulierung von Kollektivanlagevehikeln in Deutschland
1. Kapitel: OGAWs und AIFs i.S.d. KAGB als Vehikel der Kollektivanlage
2. Kapitel: Holdinggesellschaften i.S.d. Holdingausnahme in § 2 Abs. 1 Nr. 1 KAGB
3. Kapitel: Vermögensanlagen i.S.d. Vermögensanlagengesetzes als Vehikel der Kollektivanlage
3. Teil: DCF-Prinzipien im Schadensrecht
1. Kapitel: Relevanz der DCF-Prinzipien im Schadensrecht
2. Kapitel: Grundsätze der §§ 249 ff. BGB
3. Kapitel: Bestimmung von Vermögensschäden i.S.d. §§ 249 ff. BGB
4. Kapitel: Bemessungsgrundlagen der §§ 249 ff. BGB
5. Kapitel: Sieglinde als Opfer eines unklaren Vermögensbegriffs




