D’Arnese | Employer Branding für Buchverlage. Gewinnung von High Potentials der Generation Y vor dem Hintergrund des ,War for Talents' | Buch | sack.de

D’Arnese Employer Branding für Buchverlage. Gewinnung von High Potentials der Generation Y vor dem Hintergrund des ,War for Talents'



Erstauflage 2019, 172 Seiten, Kartoniert, Paperback, Format (B × H): 155 mm x 220 mm, Gewicht: 289 g
ISBN: 978-3-96146-707-5
Verlag: Diplomica Verlag


D’Arnese Employer Branding für Buchverlage. Gewinnung von High Potentials der Generation Y vor dem Hintergrund des ,War for Talents'

Arbeitgeber kämpfen im ‚War for Talents’ um qualifizierte Arbeitnehmer und Talente und werden mit neuen Ansprüchen der umworbenen Generation Y konfrontiert. Sie wenden zunehmend Employer Branding an, um in diesem Wettbewerb – der auch im Buchverlagswesen präsent ist – zu überzeugen. Das Buch befasst sich daher mit der Frage, welche Relevanz die Thematik Employer Branding speziell für Buchverlage hat und wie sie ihrerseits eingesetzt werden kann, um High Potentials als Arbeitnehmer zu gewinnen.
Hierfür findet zuerst die Betrachtung der Theorie statt, anschließend werden 8 Experten aus Buchverlagen interviewt, um die Arbeitgeberseite mit ihren Einschätzungen zu beleuchten. Eine Online-Befragung mit rund 178 Studierenden buchaffiner Fachrichtungen dient der Untersuchung der Arbeitnehmerseite und dazu, Denk- und Verhaltensweisen sowie relevante Faktoren bei der Arbeitgeberwahl aufzudecken. Es folgt eine Gegenüberstellung der Ergebnisse beider Methoden – um abschließend konkrete Handlungsempfehlungen hinsichtlich Employer Branding für Buchverlage auszusprechen. Das Buch kann Interessenten und Buchverlagen demnach dabei helfen, die Relevanz der Thematik sowie die Verhaltensweisen und Anforderungen der High Potentials einzuschätzen und diese durch Employer Branding und entsprechend ausgerichtete Maßnahmen für sich zu gewinnen.

Autoren/Hrsg.


Weitere Infos & Material


D'Arnese, Jessica
Jessica D'Arnese, B. A., wurde 1995 in Leonberg geboren. Im Sommer 2018 schloss sie ihr Studium Mediapublishing an der Hochschule der Medien Stuttgart mit der Gesamtnote "sehr gut" ab. Bereits während des Studiums sammelte die Autorin umfassende praktische Erfahrungen in der Verlags- und Medienbranche: so beispielsweise in ihrer Zeit als freie Mitarbeiterin einer Lokalzeitung, ihrem Praxissemester im Marketing bei Gruner + Jahr in Hamburg oder ihrer Werkstudententätigkeit beim Ernst Klett Verlag in Stuttgart. Außerdem engagierte sie sich u. a. bei der Jungen Presse Stuttgart und bei der hochschuleigenen Zeitschrift VielSeitig. Bereits während des Studiums entwickelte die Autorin ein besonderes Interesse für Marketing- sowie HR-Themen. Um ihr Wissen weiter zu vertiefen, besucht sie seit 2018 den Masterstudiengang "Crossmedia Publishing & Management" an selbiger Hochschule.


Textprobe:
Kapitel 3 Die Generation Y:
Die Vertreter der Generation Y gehören zu den Personen, die derzeit aufgrund der wechselnden Machtverhältnisse auf dem Arbeitsmarkt stark von Unternehmen umworben werden. Die meisten von ihnen haben ihren Einstieg in den Beruf noch vor sich oder sammeln momentan ihre ersten Berufserfahrungen: Gegenwärtig drängen sie auf den Arbeitsmarkt. Um sich einen Vorteil im 'War for Talents' zu verschaffen, ist es für Unternehmen (und somit auch für Buchverlage) notwendig, ihre Zielgruppe an Arbeitnehmern exakt zu analysieren. Anforderungen und Erwartungen der Zielpersonen müssen vom Unternehmen verstanden werden. Aus dem Grund wird in diesem Kapitel die Generation Y mit ihrer Begrifflichkeit, ihren Werten sowie Einstellungen und Anforderungen an die Arbeitswelt untersucht. An dieser Stelle sollte zudem nicht unerwähnt bleiben, dass gerade die Generation Y 'mehr als alle Arbeitnehmergenerationen zuvor verstanden werden ' möchte.
Kapitel 3.1: Begriffsdefinition von Generation Y
Unter einer Generation wird 'eine Gruppe von Menschen [...], die im selben Jahr oder in aufeinanderfolgenden Jahren geboren wurden ' verstanden. Der Ausdruck Generation Y fand das erste Mal im Jahr 1993 in einem Artikel der amerikanischen Marketing-Fachzeitschrift Advertising Age (kurz: Ad Age) Verwendung. Er subsumiert darin Personen mit einem Geburtsjahr zwischen 1984 und 1994. Gegenwärtig werden in der Literatur jedoch verschiedene Zeitspannen für diese Generation angegeben. Auch wenn es keine allgemeingültige zeitliche Verortung gibt, zeichnet sich hier eine häufig wiederkehrende Sichtweise und somit Tendenz ab: Demnach gehören der Generation Y jene Personen an, die zwischen 1980 und 1995 geboren wurden.
Neben dem Ausdruck Generation Y bestehen andere Bezeichnungen, die synonym verwendet werden. Beispielhaft können die folgenden Begriffe genannt werden: Gen Y als Abkürzung, Generation @, Net Generation oder Digital Natives mit Hinblick auf den hohen Einfluss des Internets und der Technologie auf diese Generation. Darüber hinaus werden Vertreter der Generation vor allem im englischsprachigen Raum als Millennials mit Bezug zur zeitlichen Einordnung zur Jahrtausendwende (zu Englisch: millenium) bezeichnet. Zwar kommt die Generation Y chronologisch nach der Generation X (Geburtsjahr zwischen 1965 und 1979) und folgt so begrifflich einer logischen alphabetischen Reihenfolge, jedoch wird der Buchstabe Y noch anderweitig gedeutet: Laut Jugendforscher Philipp Ikrath steht es englisch ausgesprochen auch für 'Why?' (zu Deutsch: Warum?) und damit für die pragmatischen Entscheidungen, die es für diese Generation gegenwärtig zu treffen gilt. In der Literatur wird das 'Why?' zudem so interpretiert, dass die Vertreter der Generation vieles in Frage stellen, was bisher als selbstverständlich angesehen wurde.
Allerdings stößt der Ausdruck Generation Y in Form seiner alltäglichen Verwendung auch auf Kritik und Widerspruch. So empfindet ihn Vorstand des Instituts für Jugendkulturforschung Österreich, Bernhard Heinzlmaier, der die Existenz eines einheitlichen Generationenbilds anzweifelt, als 'unsinnig '. Im Allgemeinen gibt es verschiedene Autoren der Fachliteratur, die 'vor einer Kategorisierung und Stereotypisierung von Generationen ' warnen. Bei der Betrachtung von Generationen ist 'von einer Verallgemeinerung der Charakteristika die Rede' - unter Berücksichtigung dessen ist es möglich, dass einer Generation Merkmale zugeordnet werden. Das liegt darin begründet, dass die Prägung einer Generation speziell in den jungen Jahren (Kindheit und Jugend) sowie dem soziokulturellen Umfeld während des Aufwachsens geschieht und verschiedene Faktoren wie beispielsweise gemeinsame Erfahrungen und Entwicklungen oder auch die Positionierung zur Gesellschaft Menschen aus einer Altersgruppe oder Generation verbinden. Die Autorin und Recruiting-Beraterin Martina Mangelsdorf unterstreicht dies mit der Aussage, es blieben


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