Erb | Bernhard Jaumann: Tatorte und Schreibräume – Spurensicherungen | Buch | 978-3-8498-1096-2 | www.sack.de

Buch, Deutsch, 192 Seiten, KART, Format (B × H): 145 mm x 205 mm, Gewicht: 278 g

Erb

Bernhard Jaumann: Tatorte und Schreibräume – Spurensicherungen


Erscheinungsjahr 2015
ISBN: 978-3-8498-1096-2
Verlag: Aisthesis

Buch, Deutsch, 192 Seiten, KART, Format (B × H): 145 mm x 205 mm, Gewicht: 278 g

ISBN: 978-3-8498-1096-2
Verlag: Aisthesis


Die Welt im Krimi ist durch das Verbrechen bestimmt. Jede Figur ist ein potentieller Täter, jeder Gegenstand ein potentielles Indiz, jeder Ort ein potentieller Tatort. Das Verbrechen schafft Chaos, in dem jemand „aufräumen“ muss, um unser aller Zuhause am Ende wieder kuschelig erscheinen zu lassen. Krimiautoren erledigen das für den Leser – und leiden gern unter dem Nullsummenspiel, das innerhalb des Genres erwartet wird. Doch es gibt Möglichkeiten zum Widerstand, zur Ausweitung der Schreibräume, sei es innerhalb der selbst erschaffenen Fiktion oder – zunehmend – durch Ausbrüche in die Topographie des realen Verbrechens, wo oft genug weder die Guten noch die Wahrheit ihren Platz behaupten. Das ist riskant, denn bei solchen (Re)Konstruktionen kann der Kriminalroman selbst zu dem werden, was die Spurensicherung in ihm auszuwerten und zu interpretieren hat: zu einem Tatort.
Bernhard Jaumann

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Autoren/Hrsg.


Weitere Infos & Material


Andreas Erb
Ungeheuerlichkeiten
Bernhard Jaumann und der Kriminalroman

I Bernhard Jaumann

Tatorte und Schreibräume – Spurensicherungen

Mord und Ort

Die Kunst des Ausbrechens

Tatort Krimi

II Essays

Werner Jung
Kunst und Kulinarik
Zu Bernhard Jaumanns Poetik des Krimis

Joachim Feldmann
Empathisches Erzählen
Narrative Strategien in Bernd Jaumanns Montesecco-Trilogie

Walter Delabar
Die kleine Stadt
Bernhard Jaumanns Suspendierung eines demokratischen Märchens

Anschreiben gegen das Vergessen
Hans-Volker Gretschel und Marianne Zappen-Thomson im Gespräch über Bernhard Jaumann, Namibia und die SWAPO

Bruno Arich-Gerz
„Meine Erlebnisse mit dem Stasimann“
Bernhard Jaumanns deutsch-deutsch-namibische Kriminalnovelle Geiers Mahlzeit zwischen literarischer Brillanz und großbundesrepublikanischer Attitüde

Julia Augart
Vexierbild Vergangenheit
Bernhard Jaumanns Namibia-Krimi Die Stunde des Schakals

Christof Hamann
Politik und Paranoia
Zur Komplottform in Bernhard Jaumanns Die Stunde des Schakals

III Anhang

Bibliographie Bernhard Jaumann
Eine Auswahl der Primärtexte

Thomas Przybilka
Bernhard Jaumann – Eine Auswahlbibliographie der Sekundärliteratur

Auszeichnungen

Beiträgerinnen und Beiträger



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