Politik, Utopie und Biographie im Übergang
Buch, Deutsch, 187 Seiten, Format (B × H): 155 mm x 225 mm, Gewicht: 288 g
ISBN: 978-3-531-13650-9
Verlag: VS Verlag für Sozialwissenschaften
Im Jahre 1994 wurde das erste Promotionskolleg der Hans-Böckler-Stiftung mit dem Titel "Umbruch in Ostdeutschland" ins Leben gerufen. Damit wurden verschiedene theoretische und empirische Studien angeregt, sich mit den Transformationsprozessen im Osten Deutschlands aus politik- und erziehungswissenschaftlicher Sicht zu beschäftigen. In diesem Buch sind erstmals die wichtigsten Ergebnisse der Arbeiten in pointierten Texten zusammen getragen. Im Mittelpunkt der Artikel steht dabei die Frage, wie sich 11 Jahre nach der "Wende" die bislang häufig als "prekär" bezeichneten Umbrüche in Ostdeutschland tatsächlich hinsichtlich staatsinterventionistischer, transformationstheoretischer und utopiekritischer Entwürfe sowie biografischer Verläufe von Kindern, Jugendlichen und Familien beschreiben lassen.
Zielgruppe
Research
Autoren/Hrsg.
Weitere Infos & Material
Der neue Staatsinterventionismus. Institutionelle und politische Aspekte des Vereinigungsprozesses.- Konservatismus im Kontext von deutscher Vereinigung und ostdeutschem Transformationsprozess.- Vertragsdenken und Utopie nach dem Zusammenbruch des Realsozialismus.- Politische Utopien in Umbruchsituationen. Eine feministische Sichtung.- Nachholende Modernisierung? Plädoyer für einen Perspektivenwechsel in der erziehungswissenschaftlichen Transformationsforschimg.- Wege aus der Kindheit in die Jugendphase. Erste biographische Schritte der Verselbständigung von Kindern und Jugendlichen im Ost-West-Vergleich.- Studierendenbiographien im ostdeutschen Transformationsprozess. Ergebnisse einer qualitativen Studie zu Diplom-Pädagoginnen in den neuen Bundesländern.- Politische Sozialisationsprozesse in der Drei-Generationen-Familie. Biographische Handlungsmuster im familialen Interaktionszusammenhang.- Verzeichnis der Autorinnen.




