Huckenbeck | Die Börsengänge von Internet-Unternehmen: Analyse, Bewertung und Vergleich ausgewählter Unternehmen der New Economy | Buch | sack.de

Huckenbeck Die Börsengänge von Internet-Unternehmen: Analyse, Bewertung und Vergleich ausgewählter Unternehmen der New Economy



1. Auflage 2015, 172 Seiten, Kartoniert, Format (B × H): 190 mm x 270 mm
ISBN: 242-122015040-1
Verlag: Diplomica Verlag


Huckenbeck Die Börsengänge von Internet-Unternehmen: Analyse, Bewertung und Vergleich ausgewählter Unternehmen der New Economy

Die Unternehmensfinanzierung durch die Ausgabe von Aktien hat stark an Bedeutung gewonnen. In den zunehmend globalen Märkten sind die Unternehmen gezwungen stetig zu wachsen und zügig auf Marktveränderungen zu reagieren, um konkurrenzfähig zu bleiben. Ausgehend von den theoretischen Grundlagen des Kapitalmarktes und den vorherrschenden Kapitalmarkttheorien wird insbesondere auf die Börsengänge von Internet-Unternehmen eingegangen. Diese, im Zusammenhang mit der Verbreitung des Internets auftauchenden Geschäftsmodelle, werden vor allem seit dem Börsengang von Facebook wieder aktuell diskutiert. Diese Arbeit zeigt einen Vergleich vier führender Internetmarken auf: Amazon, Google, eBay und Facebook. Der Fokus liegt auf der Analyse vergangener Unternehmensdaten, um Rückschlüsse auf zukünftige Unternehmens- und Aktienkursentwicklungen abzuleiten.
Im ersten Teil sollen dem Leser die Funktionsweisen, die vorherrschenden Kapitalmarkttheorien, Analysemethoden sowie die Börsenbewertungen durch die Vermittlung von Grundlagen des Kapitalmarktes verständlich näher gebracht werden. Der zweite Teil dieser Arbeit wendet die theoretisch beschriebenen Methoden zur Aktienkursanalyse sowie zur Unternehmensbewertung anhand von vier ausgewählten Aktiengesellschaften praktisch an. Basierend auf den Fundamentaldaten der Geschäftsberichte dieser Internet-Unternehmen wird ein Überblick über deren finanzielle Entwicklung nach dem Börsengang gegeben.

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Textprobe:

Kapitel 4.1.3.1, Die allgemeine Markttendenz der Börse:

Der erste Teilbereich der TA zeigt die tendenzielle Entwicklung des Aktienkurses und die Grundtendenz der Börse auf. Der Fokus liegt auf dem Zeichnen, Lesen und Interpretieren der Kursgraphiken sowie dem Antizipieren von Trendwenden. Ein Kursverlauf kann auf verschiedene Arten dargestellt werden, bspw. als Linienchart, Candlesticks oder Point & Figure Charts. Es gilt zu erkennen, ob der vorherrschende Trend stabil ist oder erste Anzeichen einer bevorstehenden Trendwende ersichtlich sind. Herauszufinden ist, ob die Investoren bei immer höheren Kursen weiterhin kaufen oder damit aufhören werden.
Zu den Methoden der Analyse und Prognose der allgemeinen Markttendenz zählen die Dow Theorie, die Advance Decline Methode sowie die Odd Lot Theorie. Die älteste und bekannteste Methode ist die Dow Theorie, die besagt, dass der gemittelte Kursverlauf ausgewählter Aktien eine Aussage über den Gesamtmarkt zulässt. Gemäß Charles Dow verlaufen Börsenkurse in Trends. Diese werden nach Dauer in Primär-, Sekundär- und Tertiärtrends unterteilt. Die Advance Decline Methode legt die mengenmäßige Entwicklung des Marktes im Zeitverlauf dar. Als Größe wird die Kursveränderung der Aktien gemessen, welche anhand der Advance Decline Line graphisch dargestellt wird. Hierfür werden die kumulierten täglichen Differenzen zwischen Anzahl der gestiegenen und Anzahl der gesunkenen Aktien berechnet. Die Odd Lot Theorie beschreibt das Verhalten der Kleinanleger an der Börse. Laut Theorie entscheiden diese gefühlsmäßig und neigen dazu, bei steigenden Kursen zu kaufen und im Gegenzug bei fallenden Kursen zu verkaufen. Demzufolge ist die Zunahme von Odd Lot Kaufaufträgen ein Anzeichen für ein bevorstehendes Ende eines Aufwärtstrends und umgekehrt die Zunahme von Verkaufsaufträgen Zeichen eines baldigen Endes eines Abwärtstrends. „Untersucht man die Aussagen der einzelnen Methoden über einen längeren Zeitraum so ist festzustellen, dass kein Verfahren die Entwicklung des Gesamtmarktes ständig richtig abschätzen konnte“.
4.1.3.2, Die Aktientrendanalyse:

Das wichtigste Teilgebiet der TA umfasst die Aktientrendanalyse, das sog. Chart Reading. Grundlegende Annahme der TA ist, dass Trends dazu tendieren, ihre eingeschlagene Richtung beizubehalten. Demzufolge gilt der Grundsatz, Aktien erst dann zu verkaufen bzw. zu kaufen, wenn sich eine Trendwende abzeichnet. Diese Trendwende wird in der TA anhand der Charts deutlich gezeigt und mit Hilfe verschiedener Charttechniken graphisch dargestellt.
Widerstand und Unterstützung gehören zu den wesentlichen Methoden der TA und beschreiben das Kursniveau der Chartanalyse. Aus Beobachtung von Kursbewegungen kann abgeleitet werden, ob einzelne Aktien über einen längeren Zeitraum hinweg bestimme Kurshöhen nicht überschreiten (Widerstand) bzw. nicht unterschreiten (Unterstützung). Im Allgemeinen häufen sich an solchen Grenzen die Kauf- bzw. Verkaufslimits. Diese Kurshöhen bzw. Kursgrenzen bezeichnen die Chartisten der TA als Widerstands- und Unterstützungslinien. Es wird von Widerstands- bzw. Unterstützungszonen gesprochen, wenn der Aktienkurs in einer bestimmten Periode innerhalb eines relativ engen Kursbereiches schwankt. Allgemein gilt folgende Regel: Erreicht der Kurs die Obergrenze soll verkauft werden, da mit einem sinkenden Kurs gerechnet wird. Umgekehrt soll an der Untergrenze der Unterstützungslinie gekauft werden, da der Kurs kurzfristig steigen wird. Aus dem Kursverhalten an diesen Zonen lässt sich festhalten, dass, wenn der Aktienkurs tatsächlich die Zone durchdringt, die Wahrscheinlichkeit sehr groß ist, dass der Aktienkurs noch ein gutes Stück weiter in dieselbe Richtung verläuft. „Sind die Widerstands- und Unterstützungszonen in einem breiteren, genau abgegrenzten Schwankungsbereich der Kurse zu finden, die zusätzlich über einen längeren Zeitraum hinweg Geltung besitzen, so wird von Trendkanälen gesprochen“. Ein Trendkanal entsteht, wenn jeweils


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