Pinto | Traité de la Circulation et du Crédit | Buch | 978-3-87881-152-7 | sack.de

Buch, Deutsch, 396 Seiten, Buch, Format (B × H): 144 mm x 211 mm, Gewicht: 848 g

Reihe: Klassiker der Nationalökonomie

Pinto

Traité de la Circulation et du Crédit

Faksimile der 1771 in Amsterdam erschienenen Erstausgabe.

Buch, Deutsch, 396 Seiten, Buch, Format (B × H): 144 mm x 211 mm, Gewicht: 848 g

Reihe: Klassiker der Nationalökonomie

ISBN: 978-3-87881-152-7
Verlag: Schäffer-Poeschel Verlag


Isaac de Pinto (1717-1787) wurde in Amsterdam als dritter Sohn einer Familie geboren, die innerhalb der dortigen Gemeinde portugiesischer Juden eine herausragende Stellung innehatte. Im Alter von siebzehn Jahren heiratete er die Tochter des Benjamin Nunes Henriques, der Financier und Teilhaber der niederländischen Ostindienkompagnie war. 1748 wurde de Pinto zunächst Leiter der Ostindien- und 1749 auch der Westindienkompagnie. Er gehörte damit zu den führenden Kaufleuten und Financiers im niederländischen Finanzwesen, und war aktiv daran beteiligt, für die niederländische Staatskasse Geld aufzutreiben und dem Staat Geld zu leihen. Diese Tätigkeit übte er nicht nur in Amsterdam, sondern auch in Paris und London aus. Seine Sachkenntnis in Finanzangelegenheiten wurde weithin bekannt, als Berater Wilhelms IV. bewegte er sich in den Kreisen der internationalen Diplomatie. In einem berühmt gewordenen Briefwechsel mit Voltaire stritt er gegen dessen antisemitische Äußerungen; mit Dénis Diderot, David Hume und Victor de Mirabeau verbanden ihn kritische Diskussionen über Fragen der politischen Ökonomie. De Pintos ökonomisches Hauptwerk "Traité de la circulation et du crédit" wurde 1771 bei dem berühmten Drucker und Verleger Marc-Michel Rey in Amsterdam veröffentlicht. De Pinto untersucht darin die Frage, ob die öffentliche Verschuldung für die Volkswirtschaft eine Last oder einen Vorteil darstelle. Er beschreibt die Unterschiede zwischen dem Wertpapierhandel in England, Frankreich und Holland, und erläutert am Beispiel Englands ausführlich die Umlaufgeschwindigkeit des Geldes. Der "Traité" erweist sich als ein "für das politisch-ökonomische Denken des 18. Jahrhunderts aufschlußreiches und für die Gegenwart erstaunlich aktuelles Werk" (Karl-Heinz Schmidt).
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