Looschelders / Michael | Düsseldorfer Vorträge zum Versicherungsrecht 2012 | E-Book | sack.de
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E-Book, Deutsch, 186 Seiten

Looschelders / Michael Düsseldorfer Vorträge zum Versicherungsrecht 2012

Solvency II, Versicherungsunternehmensrecht, Versicherungsverbote, Widerrufsrecht

E-Book, Deutsch, 186 Seiten

ISBN: 978-3-86298-262-2
Verlag: VVW GmbH
Format: PDF
Kopierschutz: Adobe DRM (»Systemvoraussetzungen)



Das Buch enthält Vorträge, die im Rahmen des 5. Düsseldorfer Versicherungsrechtstages am 26. Oktober 2012 gehalten wurden.

Aus dem Themenbereich des Versicherungsaufsichtsrechts finden sich Beiträge über Maßstäbe und Proportionalität der Compliance und ihrer Beaufsichtigung sowie zu den aufsichtsrechtlichen Anforderungen an Schlüsselfunktionsträger in Versicherungsunternehmen. Diese Themen sind gerade im Hinblick auf die anstehende Umsetzung der Solvency-II-Richtlinie äußerst aktuell.
Ein weiterer Beitrag behandelt das Verfahren zur Gründung einer Versicherungs-SE und welche Vorteile diese Rechtsform insbesondere für Versicherungsunternehmen mit grenzüberschreitender Unternehmensstruktur hat.
Aus dem Bereich des Versicherungsvertragsrechts enthält der Band unter anderem einen Vortrag über Versicherungsverbote im Rahmen von Embargomaßnahmen am Beispiel der Iran-Embargo-Verordnung.
Ein weiterer Beitrag beschäftigt sich mit den Transparenzanforderungen in der Lebensversicherung sowie Möglichkeiten zur Verbesserung der Informationspflichten. Abschließend widmet sich ein Vortrag ausgewählten Fragen zum Widerrufsrecht nach §§ 8, 9 VVG.
Der Tagungsband richtet sich an Praktiker aus der Versicherungsbranche, Fachanwälte und Wissenschaftler.
Looschelders / Michael Düsseldorfer Vorträge zum Versicherungsrecht 2012 jetzt bestellen!

Weitere Infos & Material


1;Düsseldorfer Vorträge zum Versicherungsrecht 2012;1
1.1;Vorwort;6
1.2;Inhaltsverzeichnis;8
1.3;Maßstäbe und Proportionalität der Compliance im Versicherungsaufsichtsrecht;10
1.3.1;Übersicht;10
1.3.2;I. Compliance: Begriff und Funktion;11
1.3.2.1;1. Einordnung der Compliance in das Versicherungsaufsichtsrecht, in das Verwaltungsrecht insgesamt und in das Gesellschaftsrecht;11
1.3.2.2;2. Compliance als zusätzliche, sekundäre Rechtspflicht;14
1.3.2.3;3. Auswirkungen: Kosten und Nutzen für die Unternehmen und für die Aufsicht;15
1.3.3;II. Maßstäbe der Compliance und ihrer Beaufsichtigung;17
1.3.3.1;1. Maßstäbe, auf die sich die Compliance-Funktion bezieht;17
1.3.3.2;2. Der prinzipienbasierte Ansatz;21
1.3.4;III. Proportionalität der Compliance und ihrer Beaufsichtigung;28
1.3.4.1;1. Altes und Neues zur Proportionalität;28
1.3.4.2;2. Die drei Dimensionen der Proportionalität;29
1.3.4.3;3. Konsequenzen größerer Transparenz und Reformalisierung der Aufsicht;34
1.4;Aufsichtsrechtliche Anforderungen an Schlüsselfunktionsträger in Versicherungsunternehmen;38
1.4.1;Übersicht;38
1.4.2;I. Einleitung: Personenaufsicht im Umbruch;39
1.4.3;II. Adressaten der Personenaufsicht (EU);40
1.4.3.1;1. Rechtsentwicklung und Rechtsgrundlagen;40
1.4.3.2;2. Tatsächliche Unternehmensleiter;43
1.4.3.3;3. Inhaber von anderen Schlüsselfunktionen;51
1.4.3.4;4. Gestaltung durch einen delegierten Rechtsakt;56
1.4.3.5;5. Zwischenergebnis zur EU;59
1.4.4;III. Adressaten der Personenaufsicht (Deutschland);60
1.4.4.1;1. Rechtsgrundlagen der deutschen Personenaufsicht;60
1.4.4.2;2. Tatsächliche Unternehmensleiter;62
1.4.4.3;3. Inhaber von anderen Schlüsselfunktionen;65
1.4.4.4;4. Gestaltung durch nationales Recht;68
1.4.4.5;5. Zwischenergebnis zum VAG-E;68
1.4.5;IV. Anforderungen (EU);69
1.4.5.1;1. Art. 42 RL-Vers als umfassend geltende Grundnorm;69
1.4.5.2;2. Fachliche Qualifikation;70
1.4.5.3;3. Persönliche Zuverlässigkeit;73
1.4.6;V. Anforderungen (Deutschland);74
1.4.6.1;1. Fachliche Qualifikation;74
1.4.6.2;2. Persönliche Zuverlässigkeit;81
1.4.7;VI. Durchsetzung (EU);83
1.4.8;VII. Durchsetzung (Deutschland);85
1.4.9;VIII. Thesen;87
1.4.10;IX. Fazit;90
1.5;Die Versicherungs-SE;92
1.5.1;Übersicht;92
1.5.2;I. Bestandsaufnahme;93
1.5.2.1;1. Existierende Versicherungs-SE;93
1.5.2.2;2. Warum entscheiden sich (Versicherungs-)Unternehmen für die SE?;94
1.5.3;II. Die SE als Rechtsform für Versicherungsunternehmen;96
1.5.3.1;1. Gründung der SE;96
1.5.3.2;2. Gestaltungsvarianten;98
1.5.3.3;3. Aufsichtsrechtliche Genehmigung;101
1.5.3.4;4. Umwandlungsprüfung;103
1.5.4;III. Exkurs I: Arbeitnehmerbeteiligung in der SE;104
1.5.4.1;1. Zusammensetzung und Konstituierung eines BVG;105
1.5.4.2;2. Verhandlungen über die zukünftige Arbeitnehmerbeteiligung;106
1.5.5;IV. Exkurs II: Versicherungs-Niederlassungen in Europa;108
1.5.5.1;1. Nationale Besonderheiten;109
1.5.5.2;2. Errichtung von europäischen Niederlassungen;109
1.5.6;V. Fazit und Ausblick;110
1.6;Versicherungsverbote im Rahmen von Embargomaßnahmen;112
1.6.1;Übersicht;112
1.6.2;I. Einleitung;113
1.6.3;II. Iran-Embargo-Verordnung;115
1.6.3.1;1. Spezielle Versicherungsverbote bezogen auf bestimmte Güte;116
1.6.3.2;2. Allgemeines Versicherungsund Versicherungsvermittlungsverbot und Begleitregelungen;119
1.6.3.3;3. Räumlicher und persönlicher Anwendungsbereich der Versicherungsund Versicherungsvermittlungsverbote;122
1.6.3.4;1. Rechtsfolgen nach der Iran-Embargo-Verordnung;124
1.6.3.5;2. Strafrechtliche Sanktionen nach nationalem Recht;125
1.6.3.6;3. Zivilrechtliche Rechtsfolgen nach nationalem Recht;126
1.6.3.7;1. Grundlagen;130
1.6.3.8;2. Anmerkungen zur AGB-rechtlichen Transparenzund Inhaltskontrolle;132
1.7;„PRIPs, IMD II und MiFID II – Legislativprojekte der EU zur Transparenz bei Versicherungsanlageprodukten“;144
1.7.1;Übersicht;144
1.7.2;I. Einleitung;145
1.7.2.1;1. Veränderungen im Wettbewerb/der Marktsituation;146
1.7.2.2;2. Finanzkrise;148
1.7.2.3;3. Missstände und deren mediale Beachtung;150
1.7.3;II. Legislativprojekte seitens der EU;150
1.7.3.1;1. Überblick;150
1.7.3.2;2. Stand der Legislativprojekte;151
1.7.3.3;3. PRIPs VO-Vorschlag;152
1.7.3.4;4. MiFID II;162
1.7.3.5;5. IMD II;168
1.7.4;III. Fazit;172
1.8;Ausgewählte Fragen zum Widerrufsrecht nach §§ 8, 9 VVG;174
1.8.1;Übersicht;174
1.8.2;I. Einführung;175
1.8.3;II. Textform;176
1.8.4;III. Zeitpunkt der Widerrufsbelehrung;179
1.8.4.1;1. Antragsmodell;182
1.8.4.2;2. Invitatiomodell;186
1.8.5;IV. Musterbelehrung nach § 8 Abs. 5 VVG;186
1.8.5.1;1. Allgemeines;186
1.8.5.2;2. Besonderheiten beim Invitatiomodell;188
1.8.6;V. Abweichungen vom amtlichen Muster für die Widerrufsbelehrung;191


Looschelders, Dirk
Prof. Dr. Dirk Looschelders wurde am 21. 10. 1960 in Lüchow geboren. Er studierte von 1982-1987 Rechtswissenschaft an der Universität Mannheim und legte 1987 sein Erstes juristisches Staatsexamen ab. Die Zweite juristische Staatsprüfung erfolgte 1990 in Stuttgart. Von 1990-1998 war Looschelders wissenschaftlicher Assistent an der Universität Mannheim. Er promovierte dort im Jahre 1995 mit einer Arbeit zum Thema „Die Anpassung im Internationalen Privatrecht“, die von Prof. Dr. Egon Lorenz betreut wurde. 1998 habilitierte sich Looschelders an der Universität Mannheim bei Prof. Dr. Egon Lorenz mit einer Arbeit zum Thema „Die Mitverantwortlichkeit des Geschädigten im Privatrecht“. Dabei wurde ihm die Lehrbefugnis für die Fächer „Bürgerliches Recht, Internationales Privatrecht und Rechtsvergleichung, Privatversicherungsrecht sowie Rechtstheorie“ verliehen. In den Jahren 1998/99 war Looschelders als Privatdozent an der Universität Mannheim tätig und nahm im Sommersemester 1999 eine Lehrstuhlvertretung an der Universität Heidelberg wahr. Am 1. 10. 1999 wurde Looschelders zum Universitätsprofessor an der Universität Düsseldorf ernannt. Er hat dort den Lehrstuhl für Bürgerliches Recht, Internationales Privat-recht und Rechtsvergleichung sowie Privatversicherungsrecht inne und ist seit dem 1. 10. 2006 außerdem Direktor des dortigen Instituts für Versicherungsrecht. Vom 17. 3. 2008 bis zum 31. 3. 2010 war Looschelders Dekan der Juristischen Fakultät der Universität Düsseldorf. Looschelders weist zahlreiche Veröffentlichungen auf den Gebieten des Bürgerlichen Rechts, des Internationalen Privatrechts und des Privatversicherungsrechts auf. Zu nennen sind insbesondere die in der renommierten Reihe Academia Iuris erschienenen Lehrbücher zum Schuldrecht (Allgemeiner Teil, 8. Aufl. 2010; Besonderer Teil, 5. Aufl. 2010), der Kommen¬tar zum Internationalen Privatrecht (2004) sowie der Kommentar zum VVG (2010), den Looschelders zusammen mit Frau Prof. Dr. Petra Pohlmann (Münster) herausgibt. Hinzu kommen mehrere umfangreiche Kommentierungen zum BGB (Staudinger, Nomos Kommentar) und zum VVG (Münchener Kommentar zum VVG). Der Zeitschrift Versicherungsrecht ist Looschelders seit 2001 als Schriftleiter eng verbunden.


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