E-Book, Deutsch, 459 Seiten
Noll Grundriss der Wirtschaftsethik
1. Auflage 2010
ISBN: 978-3-17-029450-9
Verlag: Kohlhammer
Format: PDF
Kopierschutz: 1 - PDF Watermark
Von der Stammesmoral zur Ethik der Globalisierung
E-Book, Deutsch, 459 Seiten
ISBN: 978-3-17-029450-9
Verlag: Kohlhammer
Format: PDF
Kopierschutz: 1 - PDF Watermark
Prof. Dr. Bernd Noll lehrt Volkswirtschaftslehre und Wirtschaftsethik an der Hochschule Pforzheim.
Autoren/Hrsg.
Weitere Infos & Material
1;Deckblatt;1
2;Titelseite;4
3;Impressum;5
4;Inhaltsverzeichnis;6
5;Vorwort;10
6;1 Die Bedeutung von Moral und Ethik für den wirtschaftlichen Entwicklungsprozess;18
7;2 Zur Entwicklung einer Horden- und Stammesmoral;28
7.1;2.1 Vorgeschichte: Ein interdisziplinäres Projekt;28
7.2;2.2 Rahmenbedingungen vorgeschichtlicher Existenz;30
7.2.1;2.2.1 Biologische, anthropologische und soziale Entwicklungen;30
7.2.2;2.2.2 Grundlinien einer Ökonomie der Steinzeit;31
7.3;2.3 Denkweise, wirtschaftliches Verhalten und Moralität;37
7.3.1;2.3.1 Von mythisch-magischer und dogmatischer Denkweise;37
7.3.2;2.3.2 Moral in der Horde;42
7.3.3;2.3.3 Moral und wirtschaftliches Verhalten;48
8;3 Griechische Antike: Die Lehre vom wohlgeordneten Haus;54
8.1;3.1 Zeitliche Einordnung der griechischen Antike;54
8.2;3.2 Wirtschaftliche, soziale und politische Verhältnisse;55
8.3;3.3 Entstehung antiker Philosophie und Ethik;57
8.3.1;3.3.1 Vom Mythos zum Logos;57
8.3.2;3.3.2 Sokrates, Platon und Aristoteles: Ihre Beiträge im Überblick;59
8.4;3.4 Drei grundlegende Erkenntniswege;60
8.5;3.5 Tugendethik – Leitlinien für eine Individualethik;63
8.6;3.6 Der wohlgeordnete Kosmos: Ordnungsethik für eine geschlossene Gesellschaft;66
8.6.1;3.6.1 Zum Verhältnis von Oikos und Polis;67
8.6.2;3.6.2 Unnatürliche Erwerbskunst (Chrematistik) und die Institutionen der Marktwirtschaft;74
8.7;3.7 Das Erbe der griechischen Antike;77
9;4 Jüdische und frühchristliche Traditionen: Gerechtigkeit, Liebe und Barmherzigkeit;82
9.1;4.1 Ursprung und Verbreitung des jüdischen und christlichen Glaubens;82
9.2;4.2 Politische, wirtschaftliche und soziale Entwicklung in Palästina;83
9.3;4.3 Religiös-biblische Traditionen und ihr Beitrag zur Ethik;88
9.3.1;4.3.1 Die Bibel als Quelle religiöser und moralischer Vorstellungen;88
9.3.2;4.3.2 Zum Zusammenhang von Religion, Recht und Moral;92
9.3.3;4.3.3 Ethische Grundaspekte im Alten und Neuen Testament;95
9.4;4.4 Maßstäbe für wirtschaftliches Handeln aus biblischer Sicht;99
9.4.1;4.4.1 Arbeitsethos, Erwerbsstreben und Genuss;99
9.4.2;4.4.2 Eigentum, Sozialbindung, Zins und Preis;104
9.4.3;4.4.3 Macht, Herrschaft und staatliche Redistribution;107
9.4.4;4.4.4 Gerechtigkeit und Gleichheit;109
9.4.5;4.4.5 Ausdifferenzierung der Wirtschaft: Handel und Geldwesen;111
9.5;4.5 Der Beitrag der jüdisch-christlichen Ethik zur Entfaltung wirtschaftsethischer Kategorien;112
10;5 Mittelalter: die Moralphilosophie als »Magd der Theologie«;116
10.1;5.1 Zeitliche Einordnung;116
10.2;5.2 Das »finstere« Mittelalter: Wirtschaftliche, soziale und politische Verhältnisse;117
10.3;5.3 Das mittelalterliche Weltbild und die Stellung der Kirche;125
10.4;5.4 Patristik und Scholastik: Wichtige Denker und ihr Beitrag;130
10.5;5.5 Schöpfungsordnung, Wirtschaften und Wirtschaftsethik;136
10.5.1;5.5.1 Die Einbettung der Wirtschaft in die Schöpfungsordnung;137
10.5.2;5.5.2 Tugendethik und Wirtschaften;139
10.5.3;5.5.3 Wirtschaftsethische Lehren der Scholastik;140
10.5.3.1;5.5.3.1 Arbeit – Fluch oder Segen?;140
10.5.3.2;5.5.3.2 Erwerbsstreben und Eigentum;142
10.5.3.3;5.5.3.3 Die Lehre vom gerechten Preis;144
10.5.3.4;5.5.3.4 Wucherzins und Höllenqualen;146
10.5.3.5;5.5.3.5 Caritas und Armenfürsorge;148
10.6;5.6 Das Mittelalter: Finsteres Zeitalter und Nährboden für eine neuzeitliche Wirtschaftsethik;154
11;6 Neuzeit: Herausbildung einer marktwirtschaftlich-kapitalistischen Ethik;158
11.1;6.1 Zeitliche Einordnung;158
11.2;6.2 Wirtschaftliche, soziale und politische Entwicklungslinien;160
11.3;6.3 Zur neuzeitlichen Denkweise und Moralitat;167
11.3.1;6.3.1 Die Reformation;167
11.3.2;6.3.2 Beiträge der Philosophie zur Entwicklung eines neuen Menschen- und Weltbildes;169
11.4;6.4 Philosophische Strömungen und ihre Beiträge zur Entfaltung einer neuzeitlichen Ethik;173
11.5;6.5 Zur Entfaltung wirtschaftsethischer Grundkategorien;182
11.5.1;6.5.1 Das Anliegen der klassischen Politischen Ökonomie;182
11.5.2;6.5.2 Zusammenspiel von Individual-und Sozialethik;185
11.6;6.6 Tugendethik, Pflichtenethik oder Nutzlichkeitsethik – Leitlinien für eine Bürgermoral;189
11.7;6.7 Grundaspekte einer Ethik des Kapitalismus;192
11.7.1;6.7.1 Zum Sinn des Wirtschaftens: Bedürfnisbefriedigung oder Erwerbsstreben als Selbstzweck?;192
11.7.2;6.7.2 Arbeitsethos, Beruf und Berufung: Luther, Calvin und die Folgen;195
11.7.3;6.7.3 Legitimation des Privateigentums;198
11.7.4;6.7.4 Ethische Rechtfertigung von Verträgen, Märkten und Wettbewerb;201
11.7.5;6.7.5 Zum Verhältnis von Staat und Gesellschaft: Staatsaufgaben und Gerechtigkeit;205
11.7.6;6.7.6 Die Moral der Akteure: Unternehmer, Manager, Kapitalgeber, Arbeiter und Konsumenten;208
11.8;6.8 Der Beitrag des Liberalismus zur neuzeitlichen Wirtschaftsethik;214
12;7 Bundesrepublik: Neoliberalismus und Soziale Marktwirtschaft – ein »gebandigter Kapitalismus«;222
12.1;7.1 Zeitliche Einordnung des Neoliberalismus;222
12.2;7.2 Politische, wirtschaftliche und gesellschaftliche Verhältnisse – eine Skizze;223
12.2.1;7.2.1 Vom »Wirtschaftswunder« zur Stagnation;223
12.2.2;7.2.2 Klassengesellschaft, Mittelstandsgesellschaft oder Zweidrittelgesellschaft?;227
12.2.3;7.2.3 Von der Bonner zur Berliner Republik;234
12.2.4;7.2.4 Ein zwiespältiger Befund;238
12.3;7.3 Bewusstseinslagen und Wertewandel;240
12.4;7.4 Anthropologische und sozialphilo-sophische Wurzeln des Neoliberalismus;245
12.5;7.5 Zur Entfaltung ethischer Grundkategorien;249
12.5.1;7.5.1 Das Werturteilsproblem;249
12.5.2;7.5.2 Zum Zusammenspiel von Institutionenethik und Individualethik;250
12.6;7.6 Der ethische Gehalt der Sozialen Marktwirtschaft;253
12.6.1;7.6.1 Ziele des Eigennutzstrebens;253
12.6.2;7.6.2 Arbeit, Arbeitsmärkte und Arbeitsethik;255
12.6.3;7.6.3 Erwerb und Nutzung von Privateigentum;258
12.6.4;7.6.4 Unternehmertum, Aktiengesellschaft und Haftung;259
12.6.5;7.6.5 Markt und Wettbewerb;261
12.6.5.1;5.5.4 Von frommen Klosterbrüdern, edlen Rittern und sündigen Kaufleuten;151
12.6.5.2;7.6.5.1 Zur moralischen Qualität eines Marktsystems;261
12.6.5.3;7.6.5.2 Die Bedeutung des Leistungswettbewerbs;263
12.6.6;7.6.6 Ordnungspolitik – der starke Staat;266
12.6.7;7.6.7 Sozialpolitik und Wettbewerbsordnung;269
12.6.7.1;7.6.7.1 Ordnungspolitik als Sozialpolitik;269
12.6.7.2;7.6.7.2 Existenzielle Notlagen und Subsidiaritätsprinzip;270
12.6.7.3;7.6.7.3 Startgerechtigkeit und Gleichheit vor dem Gesetz;271
12.6.7.4;7.6.7.4 Staatliche Sozialpolitik zur Realisierung »sozialer Gerechtigkeit«?;272
12.7;7.7 Anspruch und Realität »der« Sozialen Marktwirtschaft;274
12.7.1;7.7.1 Aufgeklärte Marktwirtschaft und kollektive Vernunft: Das Stabilitätsgesetz;274
12.7.2;7.7.2 Koordinierter Kapitalismus und »Deutschland AG»;276
12.7.3;7.7.3 Funktionswandel des Sozialstaats zum Wohlfahrtsstaat;279
12.8;7.8 »Baustelle« Deutschland?;282
13;8 Globalisierung: »Entgrenzter« Kapitalismus;286
13.1;8.1 Zur historischen Einordnung der Globalisierung;286
13.2;8.2 Entwicklung, Ursachen und Triebkräfte weltweiter Marktintegration;288
13.3;8.3 Wirtschaftsethische Rechtfertigung der Globalisierung;290
13.3.1;8.3.1 Globalisierte Wirtschaft und Wohlstandszuwachs;292
13.3.2;8.3.2 Freiheit und Gerechtigkeit im Zeitalter der Globalisierung;295
13.3.3;8.3.3 Globalisierung: Wegbereiter fur eine internationale Friedensordnung?;297
13.3.4;8.3.4 Ethik und Globalisierung – Ein Zwischenfazit;299
13.4;8.4 Global Governance;299
13.5;8.5 Ein Weltgesellschaftsvertrag – kein Weltethos!;300
13.6;8.6 Weltpolitische Aufgaben im Überblick;303
13.7;8.7 Akteure der Globalisierung – zur Global Governance Architektur;305
13.7.1;8.7.1 Hat sich der Nationalstaat überlebt?;305
13.7.1.1;8.7.1.1 Souveränitätsverluste?;307
13.7.1.2;8.7.1.2 Entmachtung des Nationalstaates?;308
13.7.1.3;8.7.1.3 Vom Ende des Sozialstaates und der Aufweichung von Sozial- und Umweltstandards;313
13.7.2;8.7.2 Intergouvernementale Zusammenarbeit, supranationale Organisationen oder Weltstaat;317
13.7.3;8.7.3 Multinationale Unternehmen, Lex mercatoria und Corporate Social Responsibility;321
13.7.4;8.7.4 NGOs – Experten aus Engagement;326
13.7.5;8.7.5 Das Individuum – ein Weltburger;327
13.8;8.8 Bleibendes Unbehagen;329
13.8.1;8.8.1 Zuwanderungsbeschrankungen: Wie liberal ist die westliche Welt?;329
13.8.2;8.8.2 Armutsbekämpfung: Entwicklungshilfe oder Weltsozialpolitik;332
13.8.3;8.8.3 Zur Tragödie der Allmendegüter und der Zukunftsfähigkeit der Menschheit;336
13.8.4;8.8.4 Das überforderte Individuum;338
14;9 Fazit;342
15;Anmerkungen;345
16;Literatur;425
17;Stichwortverzeichnis;451
18;Personenverzeichnis;458




