E-Book, Deutsch, 395 Seiten
Paxmann / Fuchs Der unternehmensinterne Businessplan
2. Auflage 2010
ISBN: 978-3-593-40827-9
Verlag: Campus Verlag Digital
Format: PDF
Kopierschutz: 1 - PDF Watermark
Neue Geschäftsmöglichkeiten entdecken, präsentieren, durchsetzen.
E-Book, Deutsch, 395 Seiten
ISBN: 978-3-593-40827-9
Verlag: Campus Verlag Digital
Format: PDF
Kopierschutz: 1 - PDF Watermark
Stephan Paxmann ist Unternehmensberater, Gerhard Fuchs ist Professor an der Fachhochschule Fulda. Stephan Paxmann und Prof. Gerhard Fuchs haben verschiedene Businesspläne betreut - sowohl Businesspläne zur Gründung von Unternehmen als auch Businesspläne, die in späteren Unternehmensphasen verfasst wurden.
Autoren/Hrsg.
Weitere Infos & Material
1;Inhalt;6
2;Einleitung;14
2.1;Der Nutzen des Businessplanes;16
2.2;Was kann mit einem Businessplan geplant werden?;17
2.3;Erwartungen an dieses Buch;18
3;Methodische Businessplan-Entwicklung;20
3.1;Phase 1: Businessplan-Idee entwickeln;22
3.2;Phase 2: Ausrichtung finden;24
3.3;Phase 3: Zielgruppen bestimmen;25
3.4;Phase 4: Rahmenwerk aufsetzen;26
3.5;Phase 5: Analyse und Dokumentation erstellen;27
3.6;Phase 6: Zustimmung einholen;28
3.6.1;Phase 6a: Interne Kontrolle und Ru¨ckmeldung;28
3.6.2;Phase 6b: Zustimmung der Zielgruppe;29
3.7;Phase 7: Businessplan durchfu¨hren und präsentieren;30
3.8;Erfolg ist, was man daraus macht!;32
4;Der erste Schritt zum Businessplan;34
4.1;Vorbereitung des Übersichtsblattes mit der 6-3-Abstraktion;35
4.2;Inhaltliche Zusammenstellung des Übersichtsblattes;39
4.3;Der konkrete Inhalt des Übersichtsblattes;41
4.4;Zustimmung einholen;43
5;Ausrichtung des Businessplanes – Das Ziel ist wichtig!;47
5.1;Thematisches Ziel eines Businessplanes (WAS);48
5.1.1;Strategische Ausrichtung;49
5.1.2;Interne Neu-/Ausgru¨ndung;50
5.1.3;Finanzierung;52
5.1.4;Fachliche Ausarbeitung;53
5.2;Bestimmung der Zielgruppe (WER);54
5.2.1;Unternehmensfu¨hrung und Executives;55
5.2.2;Banken und externe Geldgeber;56
5.2.3;Unternehmensinterne Sponsoren;57
5.2.4;Projektteams;58
5.3;Zeitplanung;59
6;Methoden zur Wissenserhebung und -darstellung;63
6.1;Wissen aus eigenen Unterlagen;64
6.2;Wissen aus öffentlichen Quellen;65
6.3;Brainstorming;67
6.3.1;Brainstorming-Ansatz;68
6.3.2;Brainstorming-Vorgehensweise und -Regeln;69
6.4;Fragebogen;71
6.4.1;Fragebogen-Vorgehensweise und -Regeln;72
6.4.2;Die Erstellung des Fragebogens;73
6.5;Delphi-Methode;75
6.5.1;Delphi-Vorgehensweise und -Regeln;76
6.5.2;Anwendung der Delphi-Methode;77
6.6;Workshops;78
6.6.1;Workshop-Vorgehensweise und -Regeln;78
6.6.2;Anwendung von Workshops;80
6.7;Interviews;80
6.7.1;Interview-Vorgehensweise und -Regeln;81
6.7.2;Anwendung von Interviews;82
6.8;PEST-Analyse;83
6.8.1;PEST-Vorgehensweise und -Regeln;84
6.8.2;PEST-Einflussfaktoren;85
6.9;SWOT-Analyse;87
6.9.1;SWOT-Vorgehensweise und -Regeln;88
6.9.2;SWOT-Anwendung;91
6.9.3;Ein Vergleich zwischen SWOT- und PEST-Analyse;91
6.10;Mindmap;92
6.10.1;Mindmap-Anwendung;93
6.11;Entscheidungsbaum;97
6.11.1;Entscheidungsbaum-Vorgehensweise und -Regeln;97
6.11.2;Entscheidungsbaum-Anwendung;98
6.12;Gut gefragt ist halb gewonnen;99
7;Das Businessplan-Rahmenwerk festlegen;102
7.1;Hauptkategorien des Businessplanes;103
7.2;Die Einzelkapitel des Businessplanes;105
7.3;Detailplanung der Einzelkapitel eines Businessplanes;108
7.4;Die ABC-Methode zur Unterstu¨tzung der Grobgliederung;110
8;Analyse und Dokumentation;114
8.1;Executive-Summary;115
8.1.1;Der Inhalt;117
8.1.2;Der richtige Stil;120
8.1.3;Umfang der Executive-Summary;121
8.1.4;Fehler, die Sie vermeiden sollten;123
8.2;Einfu¨hrung und Überblick in das fachliche Thema;126
8.2.1;Grafiken und Diagramme;133
8.2.2;Begriffsdefinitionen;133
8.2.3;Der Anhang;134
8.3;Marktumfeld und Zielkunden;136
8.3.1;Analyse und Bewertung des Marktes;138
8.3.2;Segmentierung des Marktes nach Zielkunden;146
8.3.3;Zugrunde liegende Annahmen;151
8.4;Wettbewerber;155
8.4.1;Im Zentrum des Interesses;155
8.4.2;Allgemeine Übersicht u¨ber Wettbewerber;156
8.4.3;Servicebasierte Analyse;159
8.4.4;Klassifizierung der Wettbewerbsausprägung;163
8.4.5;Notwendige Wettbewerberinformationen im Businessplan;166
8.4.6;Eine Kurzu¨bersicht und ihre Grenzen;167
8.4.7;Wettbewerberanalyse im eigenen Unternehmen;168
8.5;Die Value-Proposition;171
8.5.1;Strategischer Nutzen;173
8.5.2;Kommerzieller Nutzen;174
8.5.3;Organisatorischer Nutzen;175
8.5.4;Indirekter Nutzen;177
8.5.5;Kundennutzen;178
8.5.6;Die Bedu¨rfnisse regeln die Value-Proposition;179
8.5.7;Die Formulierung einer Value-Proposition;180
8.6;Positionierung des Themas;183
8.6.1;Die Position in der Unternehmensstruktur;185
8.6.2;Die Verantwortlichkeiten;189
8.6.3;Weitere Informationen zum Projektteam;193
8.7;Marketing- und Vertriebsplan;195
8.7.1;Grundlegende Gedanken zum Marketing;197
8.7.2;Einflussfaktoren zur Marketingplanung;198
8.7.3;Bestimmung der Marketingziele;200
8.7.4;Der passende Marketing-Mix;201
8.7.5;Marketingmaßnahmen;203
8.7.6;Budgetplanung;206
8.7.7;Erfolgskontrolle;208
8.7.8;Vertriebsstruktur;210
8.8;Mögliche Anwendungsbeispiele;214
8.8.1;Beschreibung der Beispiele;217
8.9;Finanzu¨bersicht;219
8.9.1;Schritt 1: Was wird an Mitteln benötigt?;222
8.9.2;Schritt 2: Wie werden die Mittel eingesetzt?;225
8.9.3;Schritt 3: Wann werden die Mittel benötigt?;227
8.9.4;Schritt 4: Die Rentabilität des Vorhabens;227
8.9.5;Schritt 5: Die finanziellen Annahmen;232
8.10;Weitere Vorgehensweise;234
8.10.1;Der Aktivitätenplan;236
8.10.2;Die Dokumentation der Aktivitäten im Businessplan;240
8.10.3;Die Zeitplanung;242
8.10.4;Ablaufdarstellung in Phasen;245
8.10.5;Nähere Beschreibung der ersten Schritte;247
8.11;Risiken;249
8.11.1;Risiken identifizieren;250
8.11.2;Risiken klassifizieren;255
8.11.3;Notwendige Maßnahmen bestimmen;257
8.11.4;Risiken kontrollieren;258
8.11.5;Risikobeschreibung im Businessplan;258
8.12;Alternativen;261
8.12.1;Beschreibung der Alternativen;265
8.13;Kritische Erfolgsfaktoren;270
9;Der Business-Case;274
9.1;Die Ausgangslage der Finanzplanung;276
9.1.1;Die Macht der Zahlen;276
9.1.2;Annahmen treffen;277
9.2;Die Finanzziele des Vorhabens;280
9.3;Übersicht u¨ber die Business-Case-Berechnung;282
9.3.1;Der Investitionsbedarf;285
9.3.2;Die Einnahmenseite;294
9.3.3;Der Liquiditätsplan;301
9.3.4;Cash-Flow-Berechnungen;305
9.3.5;EVA;310
9.3.6;Weitere Kennzahlen;312
9.3.7;Indirekte Erträge im Business-Case;319
10;Zustimmung einholen;324
10.1;Qualitätskontrolle;325
10.2;Präsentation des Businessplanes;329
10.3;Das Anschreiben zum Businessplan;333
10.4;Der Zeitplan zur Zustimmung;334
10.4.1;Die Abgabe des Businessplanes;334
10.4.2;Die erwartete Ru¨ckmeldung;336
10.4.3;Die erste Ru¨ckfrage;337
10.4.4;Das vertiefende Gespräch;337
10.4.5;Die offizielle Zustimmung;339
11;Businessplan durchfu¨hren und präsentieren;343
11.1;Der Businessplan als Grundlage zur Durchfu¨hrung;344
11.2;Vertrauen ist gut – Kontrolle ist besser;348
11.2.1;Ziele festlegen;350
11.2.2;Die Zielkontrolle;351
11.2.3;Die Ist-Soll-Darstellung;352
11.3;Die Ist-Soll-Analyse und das Risiko;354
11.4;Die Präsentation des Erfolges;356
12;Erfolgsfaktoren;360
12.1;Der Businessplan ist keine One-Man-Show;361
12.2;Auf die Unterstu¨tzung kommt es an;362
12.3;Lu¨gen haben kurze Beine;363
12.4;Große Sorgen am Anfang, kleine Sorgen am Ende;364
12.5;Case-Studies und Erfahrungsberichte;364
12.6;Sagen Sie, was Sie wirklich wollen;365
12.7;Der Schreibstil des Businessplanes;366
12.8;Technische Unterstu¨tzung;367
12.9;Softwareprogramme fu¨r den Businessplan;367
12.10;Externe Berater;368
12.11;Der rechtliche Aspekt eines Businessplanes;369
12.11.1;Patente;371
12.11.2;Marken;371
12.11.3;Designs;372
12.11.4;Betriebsgeheimnisse;372
12.11.5;Die Kommerzialisierung von Rechten;373
12.11.6;Das Fernabsatzgesetz;373
13;Businessplan-Entwicklungstechnik;376
13.1;Das Arbeitsblatt zur Entwicklungstechnik;377
13.2;Die Standard-Entwicklungstechnik im Überblick;378
13.3;Entwicklungstechnik mit Checklisten;380
13.4;Die individuelle Entwicklungstechnik;391
14;Danksagung;394
15;Literatur;394
Nutzen des Businessplanes Wie der Name schon impliziert, wird ein Planungsdokument erstellt, das eine bestimmte Geschäftsidee unter kommerziellen Gesichtspunkten analysiert und aufbereitet. Der Businessplan gibt Anleitung, welche Fragen zur Entwicklung eines Produktes, einer Ware oder einer Dienstleistung zu betrachten und zu beantworten sind. Er fokussiert den Autor auf die wesentlichen Komponenten, die für eine erfolgreiche Umsetzung notwendig sind. Der Businessplan stellt damit ein Entscheidungsdokument dar, aufgrund dessen finanzielle Mittel bereitgestellt oder abgelehnt werden. Der Businessplan beschreibt sowohl strategische (mittel- und langfristige) wie auch taktische (kurzfristige) Maßnahmen, die zur Erreichung eines gesetzten Zieles durchzuführen sind. Und er beinhaltet die notwendige Planungsgrundlage für alle weiteren Aktivitäten des Vorhabens. Somit ist er als Referenzdokument für unternehmensinterne Planungen ein ausgezeichnetes Dossier. An ihm wird die Erreichung der definierten Ziele gemessen. Damit ist er ebenfalls als wesentliche Kontrollunterlage zu nutzen. Letzten Endes wird der Businessplan für den Entwickler selbst geschrieben. Planung ist vor allem ein mentaler Prozess, der die eigenen Gedanken bündelt und für eine Analyse aufbereitet. Viele Einfälle finden niemals den Weg in die Realität, weil eine strukturierte Bearbeitung nicht stattfindet. Es bleibt bei der Idee und dem Vorsatz, etwas zu tun. Leider ist damit nicht viel zu verdienen. Ebenso ist der Businessplan nur der Startpunkt der Überlegungen. Auch wenn das Dokument in erster Linie für einen Vorgesetzten erstellt wurde, so sind doch die aufgeführten Informationen und Vorgehensweisen die Grundlage für die Durchführung und weitere Projektplanung. Die Arbeit, die in die initiale Planung eingeflossen ist, kann direkt weiterverwendet werden. Was kann mit einem Businessplan geplant werden? Generell ist ein Businessplan unbeschränkt einsetzbar. Er ist nicht abhängig von spezifischen Themen, Märkten oder Industriezweigen, sondern ist als generelle Technik in den verschiedensten Gebieten zu nutzen. Er ist anwendbar für die Planung -- eines neuen Produktes, -- einer Weiterentwicklung einer Ware oder eines Produktes, -- einer Dienstleistung, -- einer Kosten reduzierenden Maßnahme, -- eines neuen unternehmensinternen Prozesses, -- einer Prozessumstrukturierung oder -- der Machbarkeitsstudie für eine neue Idee, die intern oder extern im Unternehmen genutzt und verkauft werden soll. Die Planung beruht auf einer ganzheitlichen Betrachtung einer Geschäftsidee. Sie bezieht sowohl das fachliche Thema als auch die grundlegende technische Idee mit ein. Ebenso sind aber aktuelle Marktdaten, eine klare Kundensegmentierung, wie auch die Nutzenanalyse notwendige Marketing- und Vertriebsmaßnahmen oder Risiko- und Alternativpläne ein fester Bestandteil. Natürlich darf eine Finanzanalyse nicht fehlen, die gezielt für ein unternehmensinternes Sponsoring benötigt wird. Erwartungen an dieses Buch Dieses Buch richtet sich explizit an Mitarbeiter in großen Unternehmen, kleinen und mittelständischen Firmen, Angestellte des öffentlichen Dienstes und Mitarbeiter in Verbänden oder Organisationen. Es beleuchtet das Thema Businessplanung aus unternehmensinterner Sicht und diskutiert, wie gezielt auf die Anforderungen eines internen Planes eingegangen werden kann. Es ist einerseits für Führungskräfte im oberen und mittleren Management geschrieben, die Businessplanung entweder selbst betreiben oder die Businesspläne ihrer Angestellten überprüfen und durcharbeiten müssen. Sie erhalten wichtige Informationen, auf welche Besonderheiten bei einem neuen Vorhaben zu achten ist und in welcher Form ein Businessplan für bestimmte Bereiche und Themen einsetzbar ist. Gleichfalls richtet sich das Buch an Mitarbeiter einer Firma, die für die Planung oder Entwicklung neuer Geschäftsideen verantwortlich sind. Die diskutierte Entwicklungstechnik wird sowohl dem erfahrenen Praktiker als auch dem blutigen Anfänger eine Vielzahl von Hilfestellungen geben, wie ein Businessplan ganz konkret und erfolgreich gestaltet werden kann. Mit vielen Tipps und Erfahrungen aus der Praxis können Sie Ihr eigenes Know-how erweitern. Letzten Endes ist das Buch für den Praktiker geschrieben, der seine Situation im Arbeitsalltag mithilfe von Businessplänen verbessern will. Das Buch beschreibt die wesentlichen Grundzüge einer Entwicklungsmethode und darauf aufbauender Entwicklungstechnik, die eine Bewertung von notwendigen Aktivitäten ermöglichen. In der Lehre kann es als Basis für die detaillierte Einarbeitung in Planungsmethoden verwendet werden.




